Von Carsten Kemmling

Ein Traum in Silber. Beim Berge-Manöver auf dem Cupper mag ein Verpackungskünstler am Werk sein. © Jürg Kaufmann
Weihnachten droht und die damit verbundene unsägliche Geschenk-Frage. Ich gehöre zwar eher zu den ein-Tag-vor-dem-Fest-Besorgern und beteuere, dass das überhaupt nichts mit fehlender Wertschätzung für den Beschenkten zu tun hat. Aber in Internetzeiten drücke ich schon einmal früher auf den Bestell-Knopf.
So wie bei dem Kalender-Werk von Jürg Kaufmann, einem der besten Segelfotografen der Szene und SR-Unterstützer der ersten Stunde. Dabei halte ich generell einen Kalender für Segel affine Menschen immer noch für eine ordentliche Geschenk-Wahl.
Jahre lang habe ich meinen segelfanatischen alten Herren damit beglückt und konnte keine Enttäuschung erkennen. Dabei war er möglicherweise nur froh, dass ich die Strümpfe- und Krawatten-Nummer ausgelassen habe.
Nun neigt er auch nicht gerade dazu, Begeisterungsstürme über ein Geschenk zu entfachen – das gelang nur einmal mit einem selbst gebastelten Segelschiff-Mobile – aber das Minenspiel ließ alle Jahre wieder auf eine gewisse Zustimmung schließen.
Soll heißen: Ein Kalender steht nun generell nicht gerade auf der Liste der damit-kann-man-besonders-punkten-Geschenke ganz oben. Aber man macht wohl auch nicht viel falsch. Und wenn das Werk so etwas Besonderes ist, wie das von Jürg, mögen sich Segler eben doch über die Idee freuen. Ich kann mich an den Bildern berauschen.
Der Mann hat ja nicht nur in der Segel-Fotografie ein Promi sondern hat auch auch als Match Race Schiedsrichter oder Wettfahrtleiter einen Namen. In diesem Jahr leitete er die Match Race Europameisterschaft in Österreich. Bei der Arbeit hinter der Kamera setzt er neue Akzente, wie mit dem Einsatz der neuartigen 3D-Technik und dem Angebot eines iPhone App.
Nun wollen wir bei SR mit solchen Produkt-Empfehlungen vorsichtig umgehen, um die Glaubwürdigkeit nicht zu verlieren. Zumal ein kleiner Teil des Verkauferlöses in den weiteren Ausbau dieser Seite fließen wird.
Aber wir beteuern, dass wir keinen Mist empfehlen werden. 55 Schweizer Franken, also rund 42 Euro, sind nun nicht gerade wirklich günstig. Aber vielleicht hilft die Geschenk-Idee dennoch dem einen oder anderen Leser.
In diesem Sinne Frohe Weihnachten. Ist es wirklich schon so weit?











