Die jüngste Serie deutscher Opti-Erfolge bei Weltmeisterschaften ist von Marvin Frisch mit einem hervorragenden fünften Platz im Feld der 231 Boote fortgesetzt worden. Der deutsche Meister vom Audi Sailing Team Germany, der für den Württembergischen Yacht-Club am Bodensee startet, schob sich mit einem Tagessieg im letzten der 15 Rennen noch auf vier Punkte an die Bronzemedaille heran.
Frisch ist damit der einzige Europäer in den Top 14. Der Holländer Bart Lambriex fiel auf dem schwierigen Revier vor Langkawi am letzten Tag aus der Spitzengruppe noch auf Rang 15 zurück.
Dominiert wurde die WM von der Thailänderin Noppakao Poonpat, die im vergangenen Jahr Bronze holte und in der Frauenwertung siegte. Erst führte sie ihr starkes Team, das mit vier Booten unter den Top 13 der Gesamtwertung vertreten ist bei der zur Halbzeit ausgesegelten Opti-Team-Race WM zum Titel. Nun holte sie sich überlegen den Einzeltitel mit 28 Punkten Vorsprung.

DODV Klassenpräsident Günther Nülle unterstützte Marvin Frisch mit Rat, Tat und Maskottchen Horst. © DODV
Sie schien zwar am vorletzten Tag zu schwächeln als sie ihre beiden Streichresultate einfuhr und der Vorsprung auf acht Punkte schrumpfte. Aber dann legte sie wie ein echter Champion zum Abschluss in ihrer Gruppe einen Tagessieg hin.
Die weiteren Medaillen gingen an Malaysia und Japan. Die hoch gewetteten Segler aus Singapur landeten nach ihrem Vize WM Titel im Teamrace auf Platz sieben und acht.
Die weiteren Platzierungen der deutschen Segler: Severin Rothlauf 37, Ingmar Vieregge 83, Jan Marten 97, Fabian Graf 139. Damit belegt das Audi Sailing Team Germany in der Nationenwertung unter 43 Nationen Platz neun. In Europa sind nur die Niederländer und Slowenen besser.
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