Das Nordlicht oder Polarlicht hat in der Geschichte der Seefahrt für einige Verwirrung gesorgt. Es galt unter anderem als Schreckenszeichen von kommendes Unheil. Die Völker im Norden dachten dagegen lange, dass die Götter feiern, wenn die gelbgrünen Schleier durch die Luft wabern.
Erst im frühen 20. Jahrhundert hat ein norwegischer Physiker das Geheimnis aufgeklärt. Demnach handelt es sich um einen physikalischen Prozess, bei dem elektrisch geladene Teilchen von der Sonne zur Erde strömen. Dabei handelt es sich um den sogenannten Sonnenwind.
Das Magnetfeld der Erde wehrt die Teilchen ab. Sie werden entlang der Feldlinien zu den Polen gezogen, wo das Phänomen vermehrt auftritt. Wenn sie in die Atmosphäre eintreten, werden Sauerstoff- und Stickstoffatome zum Leuchten gebracht.
Über Tromsø ist im Norden Norwegens tritt das Schauspiel besonders oft auf . Mit mehr als 60.000 Einwohnern ist Tromsø eine der größten Städte nahe dem Polarkreis.
Tipp: Thomas Eibenberger












Von oben sieht das ganze auch cool aus:
http://www.youtube.com/watch?v=ogtKe7N05F0
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