Andreas Gabriel spricht im SR-Interview über die Angst, als “Penner” gesehen zu werden

"Jetzt spinnt er total..."

Andreas Gabriel erklärt im SR-Interview, wie er auf die Idee gekommen ist, ohne Geld auf große Fahrt zu gehen.

„Ich habe viel Vertrauen in die Menschen und versuche das auf die Spitze zu treiben.“ Es hat bei dem ersten Projekt schon funktioniert, als er vier Monate mit einem selbst gebauten Segel-Roller von Dänemark bis Frankreich „gesegelt“ ist.

Andreas Gabriel probierte frn ohne-Geld-Ansatz schon bei seiner ersten Reise mit dem Segel-Zweirad.

„Aber das war für mich nur eine Ausflug. Meine Wurzeln liegen beim Segeln.“ Aber die Eltern haben anfangs schon gesagt: „Jetzt spinnt er total.“

Ist ihm das nicht peinlich, fremde Leute nach Geld zu fragen? „Das ist nicht von der Hand zu weisen. Man hat so diesen Penner-Gedanken. Das bekommt man nicht ganz weg. Aber die Leute sagen mir, dass ich auch eine Leistung erbringe. Sie erfreuen sich an meiner Geschichte.”

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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4 Kommentare zu „Andreas Gabriel spricht im SR-Interview über die Angst, als “Penner” gesehen zu werden“

  1. avatar Piet sagt:

    na ja, ich würde auch schon gern Urlaub machen, und andere Leute dafür bezahlen lassen – unser soziales Sozialsystem gibt das offenbar her. Ich find, wir Segler sollten alle so leben, die Medien darüber berichten lassen und es uns gut gehen lassen – warum arbeiten wir eigentlich?

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 7 Daumen runter 12

    • avatar Matthias sagt:

      Den Verweis auf das Sozialsystem verstehe ich nicht, bekommt Andreas Gabriel Hartz IV für seine Fahrt?

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  2. avatar Sven sagt:

    Wie immer hat auch diese sache mehrere seiten!
    1. Mit einem kleinen Schiff quer durch Europa fahren zu können,und das in diesen zeiten wo viele an den gedanken der offenen grenzen rütteln ist sicherlich einzeichen und dazub gehört auch das die einen den anderen helfen und zu unterstützen.
    2. Es gibt Menschen die wirklich am rande der Gesellschafft stehen abhänig von den almosen anderer,nicht an der grenze der Menschlichen würdigen sonder sie leben jenseits davon ,auf der Strasse,weit weg von sicherheit und gesundheit.
    3. Meine persönlich meinung ist : jeder kann sein sein Traum erfüllen ,soll solange er keine anderen dabei schädigt oder in gefahr bringt.Und solange die Menschen geben weil sie es wirklich wollen…..wer will Ihnen es verbieten?
    Das Gefühl von freiheit muss groß sein ,sich ohne geld duch das Land zu bewegen ,man darf sich halt nur nicht beschweren wenn man keiner etwas gibt und der Magen knurrt!
    Würde mich freuen wenn die “Unterstützer” des gleichen anteil spende auch an menschen geben die es brauchen zum überleben.

    Gruß
    Sven

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 9 Daumen runter 3

  3. Hallo ihr Daheim,
    hier mein Kommentar zu ” ist es ihm nicht peinlich, nach Geld zu fragen? ” Hier gibt es anscheinend ein kleines Mißverständnis. Ich frage weder nach Geld noch nach sonstwas. Das einzige was ich knallhart verfolge, ist mir einen Schlafplatz zu organisieren und Symphatien als Virus in die Bevölkerung zu knallen. Der Rest wird irgendwie von magischer Hand an mich herangetragen. Es ist für mich sehr interessant die Kommentare zu lesen. Beispiel: Gewitterflucht Ruderclub Mühlheim jetzt. Ich darf hier nicht mehr weg mit meiner verrückten Karre…morgen wird hier hundertjähriges Bestehen gefeiert und dass soll auf keinen Fall ohne mich stattfinden. Wat mach ich jetzt? ein Steak essen? 2 essen und oder 4 Spenden? Weit gefehlt…werde denen hier mal richtig Schaden zufügen und meine wasserdichten Schotten im Heckbereich voll Ketchup und Senf pumpen:-))
    Von unterwegs: derderkm497bergaufgecknackthat.de!!!!

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 9 Daumen runter 0

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