Tolle Titel im Historischen Hafen

1. Literaturboot-Festival in Flensburg

Maritime Literatur - an Bord vorgelesen

Maritime Literatur – an Bord vorgelesen

Kein Seemann würde freiwillig an einem Freitag den 13. auslaufen. Klar, oder? Diesen Freitag gibt es im Flensburger Hafen jedoch noch einen weiteren Grund, fest liegen zu bleiben: das erste schwimmende Literaturfestival! Autoren lesen an Bord altehrwürdiger Schiffe im Historischen Hafen. Werke mit so lustigen Titeln wie “Nordwestpassage für 13 Arglose und einen Joghurt” von Tina Uebel, “Wer Meer hat braucht weniger” (Marc Bielefeldt) oder „Hundewache“ von Jan von der Bank, „Alles, außer Kuttel Dadeldu“ (Christianne Nölting) oder “Die Kleine Seenadel” stehen vom 12.-14. September unter Deck im Programm. Los geht es am Freitag um 15 Uhr. Karten könnt ihr HIER bestellen.

 

 

Das Programm

Donnerstag, 12. 9.: Eröffnungsabend im Schifffahrtsmuseum, für geladene Gäste.
Freitag, 13.9.: Die Schiffe laufen nicht aus – wegen des Datums, kein Seemann würde freiwillig an einem Freitag, den 13. auslaufen – aber auch um nicht vom Lesen abzulenken.
15.00 Uhr: Kinderlesung „Die kleine Seenadel“, im Schifffahrtsmuseum
16.00 Uhr: Lesung Autorenkreis, an Bord MS Alexandra
18.00 Uhr: Bildershow „Shipspotting“ mit Thomas Kunadt, Schifffahrtsmuseum
18.00 Uhr: Lesung von Marc Bielefeld („Wer Meer hat braucht weniger“), MS Gesine
18.00 Uhr: Lesung von Christianne Nölting („Alles, außer Kuttel Dadeldu“), MS Alexandra
20.30 Uhr: Lesung von Jan von der Bank („Hundewache“, „Die Farbe der See“), MS Alexandra
20.30 Uhr: Lesung von Jan Christophersen an Bord MS Gesine
Samstag, 14.9.: Die Schiffe laufen immer noch nicht aus, vom Datum her wäre es nun zwar ungefährlich, vom Lesen aber lenkt es immer noch ab.
15.00 Uhr: Kinderlesung „Die kleine Seenadel“, im Schifffahrtsmuseum
16.00 Uhr: Lesung Autorenkreis, an Bord MS Alexandra
16.00 Uhr: Lesung von Jörgen Bracker (Romane aus Störtebeckers Zeit), MS Gesine
18.00 Uhr: Bildershow „Shipspotting“ mit Thomas Kunadt, Schifffahrtsmuseum
18.00 Uhr: Lesung von Jan von der Bank („Hundewache“, „Die Farbe der See“), MS Alexandra
18.00 Uhr: Lesung von Claudia Rusch („Zapotek und die strafende Hand“), MS Gesine
20.30 Uhr: Lesung von Christianne Nölting („Alles, außer Kuttel Dadeldu“), MS Alexandra
20.30 Uhr: Lesung von Tina Uebel („Nordwestpassage für 13 Arglose und einen Joghurt“), MS Gesine

Die Protagonisten: Einer ist Journalist und Autor und Segler, der auf seinem alten Holzboot wohnt und durch die Gegend segelt und darüber wunderbar geschrieben hat (Marc Bielefeld). Der andere ist Drehbuchautor und Romanschriftsteller und auch Segler, Regattasegler und ehemaliger Weltmeister sogar, und hat zwei ganz packende Segelthriller geschrieben (Jan von der Bank). Die nächste ist, na klar, auch Seglerin, jedoch nur auf langen Törns über die Meere, sie ist Schriftstellerin und eine der „Königinnen des Poetry-Slams“ und Literaturveranstalterin und überhaupt Hyperaktiv und oft auf Reisen, sie hat ein fantastisches Buch über die legendäre Nordwestpassage geschrieben (Tina Uebel). Dann gibt es noch zwei, eine Schriftstellerin und einen Schriftsteller, die eine gewisse, sagen wir, geistige Nähe zum Meer haben, die aber selber nicht so sehr gerne darauf herum fahren – aber natürlich ganz hervorragende Bücher schreiben die ebenfalls ihren Bezug zum Meer haben (Claudia Rusch und Jan Christophersen). Dann ist da noch der Shipspotter, er liebt die großen Schiffe, die täglich auf dem Fluss vor seinem Haus vorbei ziehen und fotografiert sie, tausende Bilder hat er und daraus einen prachtvollen Bildband gestaltet und eine Bildershow, die er hier in Flensburg vorführt (Thomas Kunadt). Eine ist Journalistin und liebt den Norden, das Meer und das Segeln und trägt Texte großartiger Künstler des Meeres vor (Christianne Nölting). Noch einer ist Archäologe und ein ehemaliger Direktor des Museums für hamburgische Geschichte und selber natürlich auch Segler und schreibt über die Zeiten des Klaus Störtebecker (Jörgen Bracker). Eine Berlinerin erzählt und singt Kindergeschichten vom und aus dem Meer (Nicole Bernard) und dann sind da, last not at all least, die Autorinnen und Autoren des Flensburger Autorenkreises, die qua Wohnort schon ihren Bezug zum Meer haben.

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