Segelfaszination: Class 40 „Red“ bei 30 Knoten

Flott unterwegs


Der Fotograf und Filmer Andreas Lindlahr hat den Überführungstörn der erfolgreichen Class 40 „Red“ mit Eigner Mathias Müller von Blumencron dokumentiert. Eine Augenweide

Andreas Lindlahr hat schon öfter fotografisch und filmisch von einer der bekanntesten Hochsee-Regattayachten Deutschlands berichtet. Von seinem bislang letzten Törn auf der Class 40 „Red“, gemeinsam mit dem Eigner Matthias Müller von Blumencron, ist er besonders begeistert.

Die Überführung von Olpenitz nach Kiel-Holtenau über eine bewegte und ordentlich bewehte Ostsee ist dann auch so etwas wie ein seglerisches und gleichzeitig visuelles Highlight geworden. Bei Wind zwischen 28 und 35 Knoten erreichte “Red” unter gereffter Fock, zwei Reffs im Groß und vollem Wasserballast-Tank einen Speed von 17,8 Knoten Maximum.

Red, Class40

“Red” auf Überführungstörn © Lindlahr

Lindlahr schwört übrigens bei allem, was ihm heilig ist, dass er nicht an der Filmgeschwindigkeit „gedreht“ habe. „Alles 100% authentisch. Man kriegt da ein ganz gutes Gefühl, wie schnell diese Monomarane so unterwegs sein können…“ schreibt er SR.

„Red“-Eigner Mathias Müller von Blumencron segelte die „Red“ im vergangenen Jahr äußerst erfolgreich bei mehreren Hochseeregatten (u.a. Quebec-St. Malo und Normandy Channel Race).

Nach seinem beruflichen Wechsel vom Spiegel zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Chefredakteur Digitale Medien) lässt es Blumencron seglerisch etwas ruhiger angehen. Derzeit fährt er 300-400-Seemeilen „Trainingsschläge“ nonstop mit Frau und Tochter, für den Sommer haben die drei einen Törn zu den Lofoten geplant. Hochseeregatten und ähnlich „Größeres“ werden dann wohl erst wieder im nächsten Jahr gesegelt.

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8 Kommentare zu „Segelfaszination: Class 40 „Red“ bei 30 Knoten“

  1. avatar Alex Lang sagt:

    Und ich kam mir vor 2 Wochen schon schnell vor:

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  2. avatar Friedrich sagt:

    Gleitfahrt ist geil!!! Manche freuen sich schon seit 1987 über “monomaranes” Segeln… http://www.youtube.com/watch?v=3dyiK_1Y3j4

    Mensch Matthias, so 3 Tage rund Skagen wären doch drin gewesen… Schade! Da hätten wir Euch gern gesehen!

    Friedrich

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  3. avatar Enno Kramer sagt:

    super Aufnahmen – wie immer von Andreas!
    Ob es aber schön ist ohne Sicherung und Schwimmweste bei speed 15kn vorne rum zu turnen?? Kann ja jeder selbst entscheiden, zeigen sollte man so etwas eher nicht.
    Gruss Enno

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 5 Daumen runter 12

    • avatar Mirko Hepp sagt:

      Was mir zu dem Schwimmwesten-Thema einfällt:
      Jeder Dinghy Segler trägt ab 4-5 Bft eine. Selbstverständlich, zumindest bei einer Wettfahrt. Und dass, obwohl sein Boot nicht mit x Knoten weiter fährt, wenn er baden geht und meistenes Kollegen um einen herum fahren und häufig Trainer-Ribs und ein Startschiff in der Nähe ist.

      Keiner behauptet Jollensegler seien paranoid.

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  4. avatar sailor69 sagt:

    Ist das in der Class40 so üblich, wie die Fock auf der RED gerefft ist? Habe ich in der Art sonst noch nie gesehen…
    Oder ist das eine Individuell-Lösung?
    Kann ich mir dass dann wie beim Großsegel vorstellen?
    Danke für Aufklärung!

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    • avatar Alex sagt:

      Wird auch auf den Mini 6.50 so gemacht. Auch mit Gennaker!

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    • avatar Olli Schmidt-Rybandt sagt:

      So haben schon die Wikinger ihre Segel gerefft, später Joshua Slocum und noch später Bernard Moitessier. Besonders in Klassen, bei denen die Segelanzahl stark limitiert ist nutzt man das. Ein Mini hat nur eine am Stag gefahrene Fock. Darunter kommt nur noch die 4qm Sturmfock. Darüber ein Code0. Bei den 40s sind Solent und Staysail reffbar, solange der Solent nicht gerollt wird.

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