Fahrtensegeln: Mit Bavaria 32 über den Atlantik – Teil 2

„Groß geborgen vor geraumer Zeit“

Es wird ernst. Der Koblenzer Guido Dwersteg filmt den zweiten Teil seines Atlantiktörns – rüber zu den Kanaren. Authentisch und ehrlich.

Guido ist fast schon Kult in der Fahrtensegler-Szene: Erst 2007 mit dem Segeln begonnen, und schon alleine auf einem mehr als 6.000 sm langen Trip unterwegs in die Karibik. Auf seiner simplen Bavaria 32 mit dem aussagekräftigen Namen „Carpe Diem“,  auf der reichlich Enthusiasmus und eine gewisse „Leichtigkeit des Sein“ gebunkert wurde, filmt sich der Fahrtensegler im Glück ruhig und minutiös, gibt reichlich Informationen, zeigt den Alltag solch eines Trips mit allen Missgeschicken, (kleinen) Euphorieausbrüchen und Seekrankheitsrülpsern.

Der erste Filmbericht seines großen Törns (von Fehmarn nach Roscoff/Bretagne) riss die SR-Leser zu enthusiastischen Kommentaren hin: Von „absolut genial“ über „authentisch, ohne Tam Tam“ und „Oh Gottogottogott“ bis zu „Guido ist super, ungeschminkt und direkt!“ war alles dabei.

Hier Teil 2 seiner Reise. Durch die Biskaya, entlang der spanischen und portugiesischen Küste rüber zu den Kanaren. Mehr als eine Stunde korrekt gedrehtes, ruhig geschnittenes Filmmaterial über Fahrtensegeln in seiner Urform. Beim langen Schlag Richtung Las Palmas kriegt Guido auch ordentlich was auf die Mütze – „35 kn Wind, Groß geborgen vor geraumer Zeit!“  – aber bald springen ihm wieder die Delphine vor dem Bug herum.

Atlantiküberquerung, Bavaria 32, Fahrtensegeln

Ruhig, ehrlich, authentisch: Guido vor den Kanaren © Dwersteg

Fahrtensegeln reduced to the max! Prädikat: Für Fahrtensegler (und nicht nur die) sehr, sehr sehenswert!

 

 

Guidos Website, mit Spendensammlung für guten Zweck.

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Michael Kunst

Näheres zu miku findest Du hier
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5 Kommentare zu „Fahrtensegeln: Mit Bavaria 32 über den Atlantik – Teil 2“

  1. avatar thomas jung sagt:

    Das schöne an solchen Filmen ist es, dass es nicht so idiotisch schnelle Schnitte gibt wie in fast allen “modernen” Segelreportagen. Offenbar wird geglaubt, Hektik im Schnitt spreche für Rasanz des Sports. Was für ein Irrglaube. Und hier ist jemand, der Sequenzen so lange laufen läßt, dass man sich in die Situation richtig hineingucken kann. So gehen Segelfilme!

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  2. avatar El User sagt:

    Kiel noch dran?

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 7 Daumen runter 12

  3. avatar bläck sagt:

    Danke für die Mittagspause. Habs genossen bei Hühnersuppe…:-)

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  4. avatar TBC sagt:

    Schönes Ding !!!!!!! Und ich schliesse mich der Vorrede meines Vorredners an (heutzutage nennt man das wohl “liken”).

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