Filmtrailer: Junges Paar findet “seinen” Eisberg in der Arktis

Eine einfache Frage

„Hast du jemals einen Eisberg von Nahem gesehen?“ fragt Teresa Carey ihren Freund Ben Eriksen. Als der mit einem Kopfschütteln verneint, segeln Sie einfach los, entlang Neufundland, Richtung Arktis. Eine Reise zum einfachsten Leben, ein Lobgesang auf die kleinen Dinge, die glücklich machen.  

Arktis, Eisberg, Iceberg, Glück, Natur

Das Glück kann ganz schön eisig sein © Doctrine

Jeder für sich wirkt wie prädestiniert für dieses Abenteuer. Und dass sich die beiden Amerikaner rechtzeitig vorher als Paar „gefunden“ haben, bezeichnen sie als „Wink des Schicksals“:  Teresa Carey ist Coast Guard-Kapitänin (!), Umweltwissenschaftlerin, Journalistin und Ben Eriksen ist studierter Meeresbiologe; er bereiste u.a. auf einem 125“-Schoner den Atlantik, loggte 30.000 sm. Beide fanden auf dem See-Wege zueinander, als sie – jeweils auf ihrem Schiff – irgendwann im Hafen nebeneinander liegen.

Von da an segeln sie ein paar Jahre „solo zu zweit“, steuern (jeder auf eigenem Kiel) gemeinsame Ziele an.

Bis schließlich die eine „simple question“ gestellt wurde. Nach dem Motto: „Komm lass uns unseren eigenen Eisberg entdecken“ schippern sie (gemeinsam!) auf einem 28“ Bristol Channel Cutter mit ihrem Kater rauf in den Norden…

Arktis, Eisberg, Iceberg, Glück, Natur

Wurde bereits für einige Filmfestivals nominiert: One simple question © doctrine

Alles normal-verrückt soweit?

Stimmt, nur dass Teresa und Ben die zwei Dokumentarfilmer Rowe und Rodriguez von „Doctrine-Creative“ auf ihre Reise aufmerksam machten; die wiederum aus dem Abenteuer einen offenbar epischen Streifen drehten, der schon jetzt – noch in der Feinschnittphase – von allen Seiten höchstes Lob erfährt und für mehrere Filmpreise nominiert wurde.

„Bei One Simple Question geht es ums einfache Leben, um die Liebe zum Ozean, um die Suche nach echtem Glück!“ beschreibt Teresa ihr Abenteuer und die filmische Umsetzung – beides wurde übrigens mit Hilfe der gemeinnützigen Website „Kickstarter“ finanziert.

„Wir wollen den Zuschauern die Liebe zur Natur näher bringen, die heute wichtiger ist denn je. Und wir wollen zeigen, dass es jede Idee wert ist, realisiert zu werden. Traum und Glück liegen so nahe beieinander!“

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Auch wenn’s nebulös wirkt – ihren Eisberg finden sie! © doctrine

Im Frühjahr soll der Film fertig sein – bis dahin halten die beiden Vorträge zu „ihren“ Themen, berichten von ihren Erlebnissen und Erkenntnissen. Und Teresa schreibt und schreibt und schreibt: Auf ihrem Blog, in der seglerischen und wissenschaftlichen Fachpresse. Ganz nebenher segeln die beiden weiter „gegen den Wind, gegen den Mainstream, brechen durch die Wellen der Konventionen!“

 

 

 

 

 

 

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