Maserati Atlantik-Rekord: Boris Herrmann mit Kielproblemen in San Salvador

Wieder an Land


Der Maserati-Skipper Giovanni Soldini ist mit seinem deutschen Navigator Boris Herrmann nach zehn Tagen und 23 Stunden auf dem Atlantik in San Salvador angekommen. Der modifizierte Volvo 70 segelte mit seiner achtköpfigen Crew segelte die Distanz von Cadiz zu den Bahamas mit einem Durchschnitt-Speed von 17.6 Knoten.

Boris Herrmann nach getaner Arbeit in San Salvador. © B. Herrmann

Dabei legten sie mit einem Tag weniger als die angepeilten zwölf Tage eine starke Referenz-Zeit für Monohulls hin, die auf dieser Strecke bisher noch nicht gesegelt sind.

Sie hätte noch besser sein können, wenn “Maserati” auf den letzten Meilen nicht durch ein hydraulisches Problem mit dem Kiel-Neige-Mechanismus gebremst worden wäre. Die Kielflosse konnte nicht mehr nach Luv gezogen werden. Die Crew fixierte sie in einer neutralen Stellung.

Damit ist die Generalprobe geglückt. Nach einer Ruhephase will Soldini das richtige Zeitfenster für einen möglichen 24 Stunden Rekord suchen.

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Carsten Kemmling

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5 Kommentare zu „Maserati Atlantik-Rekord: Boris Herrmann mit Kielproblemen in San Salvador“

  1. avatar T.K. sagt:

    Ähäm – Hab ja grossen Respekt für die Jungs,

    aber—-

    Es ist schlicht kein Rekord, nur wenn man mal eben irgend eine Strecke absegelt? Selbst wenn es Cadiz-San Salvador war!

    Laut Wikipedia ist ein Rekord wie folgt zu definieren:
    Der Ausdruck Rekord (v. lat.: recordari = sich erinnern, merken) bezeichnet einen quantifizierten Wert einer Leistung, eines Gegenstandes oder eines Ereignisses, der „besser“ ist als der entsprechende Wert sämtlicher vergleichbarer Leistungen, Gegenstände oder Ereignisse.

    Da es aber meines Wissens nach noch keinen vergleichbaren Versuch gegeben hat ist es auch kein Rekord!

    Sorry

    Es ist wie Carsten richtig schreibt blos eine “Referenzzeit”. Komischerweise promotet die Soldini Seite das aber als Rekord. tztztz

    Dennoch coole Sache

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  2. avatar John sagt:

    Ist aber auf jedenfall entspanntes Segeln, wenn man vom Start an weiß, dass man einen “Rekord” aufstellt… Dann die Prognose noch schnell von 7,5 Tagen eines Multihulls auf 12 Hochgerechnet und schon ist alles supi!

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  3. avatar NK sagt:

    Irgendjemand ist nun mal immer der erste, der eine Referenzzeit setzt. Die Leistung lässt sich erst im Vergleich mit Nachahmern messen. Trotzdem cool und super Test und Training für die nun anstehenden “echten” Rekordfahrten…

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