Volvo Ocean Race Video: Puma in Kapstadt eingetroffen. Segelbereitschaft am nächsten Tag

"The show Mast go on"

“Mar Mostro” schwimmt wieder. Das Puma Team mit dem Deutschen Michi Müller scheint den Wettkampf mit der Zeit doch noch gewinnen zu können und rechtzeitig für das Inport Race am Samstag fit sein zu können. Der Frachter “Team Bremen” ist in der Nacht mit der ungewöhnlichen Ladung an Bord in Kapstadt angekommen.

"Mar Mostro" hat nach 31 Tagen das Ziel der ersten Etappe in Kapstadt erreicht. © IAN ROMAN/Volvo Ocean Race

Die Puma Yacht wurde vom bordeigenen Kran des Frachters ins Wasser gehievt und eine Stunde später stand sie auf dem Bock an Land, wo sich seitdem das Shore Team über die verwundete Katze hermacht.

Am folgenden Nachmittag soll das Schiff wieder segelbereit sein. “Wir wollen nicht einfach nur bereit sein, sondern müssen das Schiff in den Grand Prix Modus bringen”, sagt Skipper Kead Read, der seine Frau Kathy nach 31 Tagen wieder in seine Arme schließen konnte.

"The show Mast go on". Das neue Motto des Puma Teams. Natürlich sind auch die passenden T-Shirts zu haben. © IAN ROMAN/Volvo Ocean Race

Über den Grund für den Mastbruch ist bisher nichts weiter bekannt geworden. Das Team wird möglichst schnell den Ersatzmast unter Belastung bringen wollen, um die neuralgischen Stellen überprüfen zu können.

 

Mit Vollgas Richtung Kapstadt. Das Puma Team dürfte dem Kapitän der "Team Bremen" Druck gemacht haben, den Hebel auf den Tisch zu legen. © Amory Ross/PUMA Ocean Racing/Volvo Ocean Race

Tony Mutter begrüßt seine Kinder. 31 Tage hat die Puma Odyssee von Alicante nach Kapstadt gedauert © IAN ROMAN/Volvo Ocean Race

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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4 Kommentare zu „Volvo Ocean Race Video: Puma in Kapstadt eingetroffen. Segelbereitschaft am nächsten Tag“

  1. avatar Chenninge sagt:

    seit der Aktion weiß ich endgültig, wer meinen Respekt genießt und für wen ich die Daumen drücke!

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 6 Daumen runter 2

  2. avatar Marc sagt:

    Ja Puma hat es auf jeden Fall verdient weit vorne zu sein, alleine schon durch die Leistung beim letzten VOR. Mit relativ kleinem Budget ein super Ergebnis erzielt.

    Like or Dislike: Daumen hoch 3 Daumen runter 1

  3. avatar ejk sagt:

    Ich frage mich doch letztlich: Was hat das noch mit Segeln zu tun?
    Da werden 3 der 6 Yachten per Schiffstransport nach Kapstadt gebracht. Puma in einem Wettlauf gegen die Zeit irgendwo aus dem Atlantik gefischt, Hebel auf dem Tisch, den Schiffsdiesel hektoliterweise in die Luft geschleudert.
    Am Ende gewinnt u.U. ein Schiff das die erste Etappe auf einem Dampfer zurückgelegt hat. Die Regeln würden das möglich machen.
    Eine Segelregatta um die Welt ist doch etwas anderes.

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    • avatar Christian sagt:

      @ejk. Die Regeln machen es bei fast allen Regatten möglich, dass es ein Streichergebnis gibt und ein DNF ergo nicht in die Wertung eingeht. Warum sollte das beim VOR anders sein? Die Regeln, die Streichergebnisse zulassen, haben sich doch langjährig bewährt; sie begrenzen den Einfluss von (einmaligen) technischen und sonstigen Problemen auf ein vernünftiges Maß.

      In den künftigen Etappen könen sich Puma und Co jedenfalls keinen Ausfall mehr leisten, wollen sie ganz vorne mitspielen.

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