Anders leben: Auf 72-Fuß um die Welt – Traum-Videos von den schönsten Blauwasser-Spots

In fünf Minuten um die Welt

Die Italiener Enrico Tettamanti und Giulia Azzalli besegeln seit fünf Jahren auf der Solaris „Kamana“ den Globus. Sie haben bewegte Bilder von den Perlen unseres blauen Planeten gesammelt.

Es gibt Weltumsegler, die spannende und erbauliche Bücher über ihre Reisen schrieben und sich so in unser Gedächtnis eingebrannt haben. Es gibt Weltumsegler, die ihre Törns wie Episoden-Shows inszenieren und auch durch ihr Aussehen Tausende Fans an ihren mehr oder weniger aufregenden Abenteuern teilhaben lassen. Und es gibt Weltumsegler, die von den Routen der anderen gerne mal abweichen, sich in Gegenden wagen, die nicht unbedingt häufig frequentiert werden oder sich an typische Langfahrtsegler-Spots trauen, um dort etwas andere Perspektiven auszuprobieren. 

Der Italiener Enrico Tettamanti gehört bereits seit Jahrzehnten zur letztgenannten Sorte. Nachdem ihn schon seine Eltern auf den „großen Törn“ über die Sieben Meere mitgenommen hatten, kam der heute 42-Jährige nicht mehr vom Segeln und den Ozeanen los. Er baute sich Yachten selbst, machte lange Törns auf den klassischen Barfussrouten, blieb aber auch jahrelang in ein und derselben Gegend „hängen“.

Bis heute loggte Enrico mehr als 150.000 Seemeilen und ist einer der wenigen Hochseesegler die von sich behaupten können, dass sie sich in den Polar-Regionen rund um Grönland und Alaska, in der Antarktis aber auch in den indonesischen Inselwelten oder  entlang der Sandwich-Inseln gleichermaßen gut auskennen.

Im Jahre 2002 startete er sein Projekt „Kamana“ – Extrem-Segeln für jedermann. „Extrem“ steht dabei nicht unbedingt für ein „Segeln am Limit“, sondern eher für die außergewöhnlichen Orte, zu denen der Italiener auf seiner 72-Fuß-Solaris cruist.

Jedoch können die jeweils vor Ort erlebten „Outdooraktivitäten“ gelassen mit „extrem“ bezeichnet werden: Vom Wakeboarden zwischen Eisschollen, Tauchen mit Walen über Schnorcheln mit Haien und  Kite-Surfen entlang einsamer Palmenstrände ist so ziemlich alles dabei. Als „Basis“ dient jeweils die Solaris-Yacht „Kamana“

Lebensgefährtin Giulia Azzalli und Freund Matteo Raimondi sind immer mit von der Partie. Finanziert werden die Abenteuer von bis zu acht zahlenden Gästen an Bord und von einem Teilhaber, der regelmäßig mit seiner Frau und vier Kindern an den Exkursionen und Expeditionen teilnimmt. Zudem hat sich im Laufe der Jahre eine freundschaftlich verbundene „Kamana“-Community entwickelt, die den „Kamana-Lifestyle“ lebt und liebt. 

Was wir davon haben? Faszinierende Bilder auf atemberaubenden Videos, die in selten gesehener Professionalität gedreht und geschnitten wurden. Es sind echte Könner am Werk: Die Unterwasseraufnahmen von zahllosen Tauchgängen zählen mit zum Feinsten, was derzeit im Internet kursiert. Die Drohnenaufnahmen und Bilder, die aus Flugzeugen heraus geschossen wurden, zeigen die entlegensten Regionen der Welt aus höchst ungewöhnlichen Blickwinkeln. Und die ganz besondere Art, wie die „Kamana“-Menschen ihrem Planeten huldigen, kommt auf sympathische Weise „rüber“. 

Als erstes Video sei der neueste Kamana-Zusammenschnitt empfohlen – „Fünf Jahre in fünf Minuten“, eine Art „Best Of“ der letzten Abenteuer. Weitere Videos zeigen Törns in die Arktischen Regionen, durch die indonesische Inselwelt und den Besuch in einem kleinen, paradiesischen Dorf auf einer Insel Papua Neuguineas. 

Tief durchatmen, Gummibärchentüte aufreißen, großes Bildformat einstellen, zurücklehnen und genießen. Mehr gibt es dazu nicht zu schreiben…  

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