Anders leben: Elayna und Riley auf dem Riesenkat – wie früher und doch anders

„Erste Tage vom Rest unseres Lebens“

Sie segeln wieder! Und zwar endlich auf ihrem „geliehenen“ Outremer-45-Fuß-Katamaran. Derzeit machen die „La Vagabonde“-Sympathen Halt auf Mallorca. Alles noch wie früher?

Wie lange sind wir nicht schon mit den beiden australischen Weltenbummlern Elayna und Riley unterwegs? Von den ersten, völlig unbedarften Schlägen im Mittelmeer, über die Kanaren in die Karibik, über den halben Pazifik bis in die polynesische Südsee… Es war ein einziges Abenteuer! Und das nicht zuletzt, weil alles so herrlich locker, chaotisch und durchweg lebenslustig war. 

Das fanden auch Millionen Fans auf der ganzen Welt, die ihre ziemlich professionell gemachten Videos mit Begeisterung anschauten und den beiden so immerhin zu einem ganz offensichtlich erträglichen Einkommen verhalfen. 

Dass sie so als „Youtube-Sternchen“ auch für „Big Deals“ interessant werden würden, war zu erwarten. Doch sooooo big? 

Wie berichtet, leiht die Luxus-Kat-Werft „Outremer“ den beiden Reichweitenbringern für einen nicht näher genannten Zeitraum einen 45-Fuß-Luxus-Cruiser im Gegenwert von einer Million Euro. Ein mit Sicherheit nicht ganz uneigennütziger Deal, der in der Fahrtenszene für reichlich Aufsehen gesorgt hat. Denn nicht wenige neideten dem jungen Paar den geschäftlichen Erfolg und andere fürchteten, dass es nun vorbei sei mit dem lockeren Leben, das man so gerne von der Ferne auf der Couch verfolgte. Dritte wiederum freuten sich ganz offensichtlich für die beiden Weltenbummler: von einem stinknormalen Fahrtenschiff zu einem millionenschweren Luxuskatamaran – das ist doch was! 

Ist das was? Ihre ersten Filme seit der Übernahme des Katamarans in La Grande Motte/Frankreich zeigen ähnlichen Enthusiasmus wie zuletzt auf der alten „La Vagabonde“ in der Südsee. Oder ist da ein selbstkritisch-spöttisches Grinsen auf Rileys Lippen zu entdecken? Liegt es am für uns nicht gerade exotisch-abenteuerlichen Dekor auf Mallorca, ihrer ersten Reiseetappe, oder tatsächlich daran, dass alles irgendwie „gewöhnlich“ vorkommt? Trotz oder gerade wegen des Luxus, der sie nun umgibt? 

Was waren das noch für Zeiten, als Elyna in der engen Kajüte der alten „la Vagabonde“ die Gurkengläser im Seegang in der Luft auffing, bevor sie vom Tisch purzelten. Und heute sitzen sie sich zu Riley Geburtstagsumtrunk an einem riesigen Tisch meterweit entfernt gegenüber, blicken in die Runde eines riesig erscheinenden Salons und… freuen sich. Ein bisschen? Oder so richtig? Seht selbst… 

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