Meinung Atlantik-Törn: Sedlacek II bricht ab – Das Problem mit der Glaubwürdigkeit

Das Geschäft mit dem Abenteuer

Der Österreicher Norbert Sedlacek (51) war bei dem Versuch gescheitert, mit seinem 16 Fuß Mini “Fipofix”über den Atlantik zu segeln. Nun soll es Sohn Harald (32) schaffen. Aber auch er dreht nach einem Tag um. Alles in allem ein komisches Projekt.

sedlacek, open 16

Der 51 jährige österreichische Offshore-Segler © sedlacek

Norbert Sedlacek (51) ist ja ein spannender Typ. Die ungewöhnliche Geschichte des Österreichers vom beamteten Straßenbahnfahrer und Tae Kwon Do Nationalmannschaftsmitglied zum Segel-Abenteuer hat einen sympathischen Erkennungswert.

Der Wiener umsegelte 1996-98 auf einer 8.40 Meter Yacht einhand die Welt, 2000-01 mit einem größeren Schiff die Antarktis und cruiste zweimal 04/05 und 08/09 mit einem 13 Jahre alten Open 60 dem Vendée Globe Feld hinterher. Beim zweiten Versuch packte er das Ankommen. Ein nettes Abenteuer, auch wenn er als Letzter im Feld der verbliebenen Teilnehmer ankam.

Ich traf ihn vor seinem Antarktis Abenteuer für ein Porträt in Wien. Ein angenehmer Mann, der viel zu erzählen hat.

Sedlacek, "Oase"

Norbert Sedlacek bei der ersten Langfahrt 1996 mit seiner “Oase” © Sedlacek

Er schreibt Bücher, dreht Videos, eröffnete einen Laden in Wien, gibt Seminare und hält Vorträge, die bei ihm Livefilmshows heißen. So war es klar, dass irgendwann ein neues Abenteuer passieren musste für neuen Stoff. Das Proof of Principle Projekt wurde geboren. Sedlacek wollte mit der selbst gebauten Open 16 Mini-Yacht “Fipifox” über den Atlantik.

So weit so gut. Auch as Scheitern nur drei Tage nach dem Start wegen elektrischer Pannen kann ja vielleicht auch noch passieren. Komisch zwar, dass auch die Ruderanlage beim Schlepp im Hafen bei einer Kollision mit Treibgut beschädigt wurde – schnell kann das Schiff ja nicht gewesen sein – aber Schwamm drüber.

Keine Zeit fürs Abenteuer

Überraschend ist aber, dass der Projekt-Abbruch Norbert Sedlacek im ersten Moment offenbar kaum berührt. Dann gehe er eben wieder auf Road Tour und segele später los. Kurz darauf kündigte er schließlich an, gar nicht mehr los zu wollen. Der Grund: Zu viel Arbeit bei der Promotion des neuen Yachtbaustoffes Vulkanfaser, aus dem sein Schiff gemacht ist. Auch nicht schlimm: Er schicke eben seinen 32-Jährigen Sohn Harald los.

Norbert Sedlacek

Norbert Sedlacek absolvierte die Vendèe Globe 2008/09. © Vendée Globe

Hallo? Zu viel Arbeit? Promotion?

Er kann ja alles machen. Soll lossegeln, wohin er will oder nur so tun oder auch alles wieder absagen. Aber es wird ärgerlich, sobald die Medien im Boot sind. Es kann ja viel schief gehen bei solch einem Abenteuer, aber bei so einem Abgang ohne schlüssige Erklärung, sehen auch die Berichterstatter blöd aus, weil sie Aufmerksamkeit für eine Luftnummer erzeugt haben.

Das Geschäft mit dem Abenteurer-Beruf ist eine Gratwanderung, ein Ringen um Glaubwürdigkeit. Die Öffentlichkeit mag diese Typen, die sich etwas trauen, die ihre eigenen Grenzen erforschen, die ihrem unbändigen Verlangen nachgeben, auf große Fahrt zu gehen. Die Daheimgebliebenen träumen auf der Couch mit ihren Helden. Sie leiden und freuen sich mit ihnen.

Open 16, Microsegeln

Kleines Boot mit großen Ambitionen: Die Open 16 vor Les Sables d’Olonnes © fipofix

Je näher der Protagonist seine Fans an sich heranlässt, je glaubwürdiger er in Büchern, Videos oder Blogs seine Leidenschaft präsentiert, umso erfolgreicher ist er in der Eigenvermarktung.

Aber das funktioniert eben nur, wenn man dem Menschen abnimmt, dass er sich danach verzehrt, Abenteuer zu erleben. Dass es ihn nicht auf der Couch hält, auf der wir alle sitzen. Dass er dieses Fernweh spürt und unbedingt raus will in die große weite Welt.

Job hinwerfen, Fesseln sprengen

Das muss auch bei Norbert Sedlacek einmal so gewesen sein, als er vor fast 20 Jahren  seinen Job hinwarf und einfach lossegelte. Einfach Ausbrechen, die Fesseln sprengen. Nicht dran denken, was die Zukunft bringt. Den Moment genießen. Sedlacek tat, wovon viele träumen. Er erntet Bewunderung für den Mut.

In ihm brannte dieses Feuer, das auch ein Wilfried Erdmann oder Rollo Gebhard in sich verspürt haben müssen, als sie zum ersten Mal die Leinen lösten, um Neues zu erleben und die Welt zu entdecken. Es ist immer wieder die gleiche faszinierende Geschichte.

Harald Sedlacek

Harald Sedlacek in der Flaute beim Start vor Gijon. Kurz danach dreht er um mit Autopilot-Problemen. © Sedlacek

Aber schwierig wird es danach, beim dritten, vierten, fünften Törn, wenn das Abenteuer zum Beruf geworden ist. Das Ursprüngliche geht verloren. Die Törns sind Mittel zum Zweck, darüber berichten zu können. Sponsoren-Sticker kommen auf die Rümpfe. Das geplante Erlebnis wird zu Produkt.

Einem Erdmann oder Gebhard ist es irgendwie gelungen, die Leute zu überzeugen, dass es ihnen auch im hohen Alter noch ein Bedürfnis ist, da draußen herumzusegeln. Auch wenn einige späte Reisen unter dem finanziellem Druck zustande gekommen sind. Das Geschäft mit dem Schreiben und Reden funktioniert nur, wenn etwas erlebt wird.

Ein Arved Fuchs hat dieses Dilemma geschickt gelöst, indem er seine Abenteuer als Forschungsreisen und Expeditionen deklarierte und unaufgeregt, seriös darüber berichtet.

Sedlacek polarisiert

Harald Sedlacek

Harald Sedlacek übernimmt die Pinne vom Vater. © Sedlacek

Ein Norbert Sedlacek hatte da immer seine Probleme. Der Österreicher polarisierte. Die Grenze zwischen Beruf und unbändigem, inneren Antrieb verwischte auch wenn er schließlich seine Projekte aller Ehren wert durchzog.

Aber diesmal funktioniert sein Spiel mit der Öffentlichkeit nicht. Natürlich ist es eine Leistung, wenn jemand mit einem 16 Fuß Boot über den Atlantik segelt auch wenn es nicht für irgendein Supelativ steht. Den Törn haben schon Menschen mit kleineren Schiffen gemacht.

Und die Mini-Transat-Segler, deren Renn-Schüsseln kaum mehr als 1,50 Meter länger sind, müssen im Rahmen einer Regatta größere Strapazen ertragen.  Immerhin 84 Mini-Transat Piloten haben sich kürzlich der Atlantik-Herausforderung gestellt.

Ist es nun eine besondere Leistung, dass Sedlaceks “Fipofix” aus Vulkanfasern besteht? Ist das Risko höher, dass etwas bricht? Kann eine größere Yacht noch nicht damit gebaut werden?

Werbetörn für Faserverbundwerkstoff

Sedlacek

Segeln mit Vulkanfasern. Eine besondere Leistung? © Sedlacek

Das Projekt ist eine Werbeveranstaltung für “die damit gefertigten Faserverbundwerkstoffe aus Fasern auf mineralischer Basis”, heißt es auf Sedlaceks Website. Vulkanfasern hätten das Potential, jene aus Glasfaser im Bau von nautischen Sportgeräten abzulösen.

Kann ja sein. Aber es ist schwer, wenn mit dieser Botschaft ein Abenteuer-Törn verkauft wird. Wenn nicht mehr der Weg das Ziel ist. Wenn es nicht mehr um die Sehnsucht geht, auf See zu sein. Wenn der Protagonist einfach ausgetauscht werden kann. Wenn die PR zu laut ist.

Dass Norbert Sedlacek jetzt einen guten Job gefunden hat als Vulkanfaser-Promoter ist ihm das zu gönnen. Er hat ihn verdient. Aber mit diesem Segel-Projekt enttäuscht er die Fans und beschädigt seine Marke.

Hoffentlich geht für Sohn Harald Sedlacek wenigstens alles gut. Nach den jüngsten Ausfällen muss man sich Sorgen machen. Am 13.1 Anfang der Woche erfolgte der Start in Gijon. Aber “kaum war der Wind da, hat nur wenige Meilen später der Autopilot begonnen Kreise zu fahren”, heißt es auf der Website zur Begründung der schnellen Umkehr. “Man könnte fast glauben, die Kobolde sind in der Smart Box gesessen und haben nur darauf gewartet, dass Harald bei Eintreffen des Südwindes die Segel setzt.”

Norbert Sedlacek Website

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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33 Kommentare zu „Atlantik-Törn: Sedlacek II bricht ab – Das Problem mit der Glaubwürdigkeit“

  1. avatar T.K. sagt:

    Erstmal danke für den Artikel.

    Aber ich finde den Sedlacek darf man gar nicht in einem Atemzug mit Wilfried Erdmann, einem Rollo Gebhard oder Arved Fuchs nennen!

    Der Sedlacek ist m.E. ein Schaumschläger und reiner Selbstvermarkter mit grossem Hang zur Eigenüberschätzung. Ein Vergleich mit einem Schenk wäre da angebrachter…….- zumindest was das Schaumschlagen und die Eigenüberschätzung betrifft.

    Auch der nächste Versuch seines Sohnes (Hat der Vater nicht mehr die Eier? Ehrlich – ich hätte sie auch nicht) wird ggf. scheitern. Schon der erste Versuch scheiterte an der Stromversorgung. Nun hat man einen Watt&Sea Generator montiert, welcher erst ab 3kn überhaupt arbeitet aber bei dem Speed fast nichts bringt. Logisch – getestet wurde er aus Zeitmangel nicht. Bei dem erwarteten Durchschnittsspeed bremst das Ding auch noch 0,5 kn was die Stromausbeute zunichte macht. Es ist eben kein Mini oder keine Pogo! Jetzt wartet man auf ein Teil des AP. Wie – keinen Ersatz-AP an Bord?…Und wieder ohne Test.!

    Nein Herr Sedlacek – das wird nix – ich kann es mit jedenfalls nicht vorstellen.

    Von diesen Lügenborgs und Schaumlaceks habe ich genug.

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    • avatar Naja sagt:

      Allerdings, Schaumschläger. Man schaue sich nur mal deren Homepage an:

      Zitat: “Extremsegler Norbert und Harald Sedlacek werden im Rahmen dieser beiden Weltrekordversuche etwa 8.450 Seemeilen, teilweise in treibeisverseuchten Gewässern, mit einem Boot zurücklegen welches nicht nur kürzer als die durchschnittliche Wellenhöhe ist, sondern auch bereits ins Beuteschema von Hochseehaien passt.”

      Klar, ist ja allgemeiner Konsens das sich die Haie des Nordatlantik bisher auf fast jedes unschuldig herumdümpelnde Kleinboot gestürzt haben.
      Klingt nach: Ich konstruiere mir mal ein beinhartes Abenteuer zusammen… Lächerlich.

      Zitat: “Die Offshore-Erfahrung von dem Extremsegler sowie seine Fähigkeit mit eiserner Disziplin und unbändigem Durchhaltevermögen gesteckte Ziele zu verfolgen garantieren nicht nur …”

      Das sind Dinge, die man eigentlich andere über einen selbst sagen lässt anstatt damit hausieren zu gehen.

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    • avatar Gegenposition sagt:

      Ich teile diesen Umgang mit dem mir wenig bekannten Sedlacek nicht. Ausweislich dessen was man so lesen kann, hat er mehr Meilen als die meisten hier auf dem Konto. Und nicht jede dieser Meilen war Barfussroute, ganz im Gegenteil. Und während bei uns in Deutschland noch kein Mensch jemals die Vendee Globe gesegelt hat, so ist er doch immerhin 11. von 30 geworden. Und nun mögt ihr sagen, daß er ja trotzdem gesegelt nur letzte war, aber eine Regatta muss man meines Wissenstandes ja auch erst einmal beenden, um auf der Zieldurchgangsliste aufzutauchen. Und so betarchtet hatte er bei seiner letzten Vendee ja wohl 18 Leute/Cracks hinter sich. In der Aufzählung sind sein anderes Vendee und die beiden andere Weltumseglungen noch nicht mitgezählt. Zum aktuellen Projekt: Nicht alles im Leben läuft rund, und ausweislich der Sedlacek’schen Homepagen wollen Vater und Sohn es ja doch noch mal probieren. Gönnt Ihnen die Zeit, die es braucht und dann können wir ja immernoch sehen.

      PS: Die Namen Crowhurst oder Lüchtenborg sind in diesem Zusammenhang bei Lichte betrachtet schon ziemlich unverschämt. So ein Vergleich ist schon ziemlich frech.

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      • avatar Piet sagt:

        Wir gönnen den beiden sicher die Zeit. Aber warum nehmen sich die beiden diese denn nicht. (Ja klar der sponsor drängelt oder drängelt nicht) Aber gerade für die Sicherheit ist das Austesten doch wichtig.

        Wieso ist der Vergleich den so Frech?

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        • avatar Gegenposition sagt:

          Dann wollen wir mal antworten. Wie ich hier lese scheint Erdmann ja über alle Zweifel erhaben. Dann zitieren wir ihn doch mal aud dem jüngsten Yacht-Interview (S.20): Zitat sinngemäß “Das es in Deutschland immer noch keinen Nachfolger in Sachen Non-stop-Fahrt gibt liegt daran, daß es heute zu viel um Sicherheit und Perfektion geht. Dies allerdings lässt ein Projekt komplizierter erscheinen als es ist und kostet Zeit, Geld und Freude.”

          Diese Erkenntnis ist der Grund warum Erdmann und Sedlecak schon beide ein paar mal rum sind um viele andere Deutsche nicht.

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    • avatar dubblebubble sagt:

      Tja das bißchen was der Sedlacek bisher gebracht hat. Um die Welt, zweimal Pffft. Der T.K. hat das alles schon x-fach gesegelt. Biskayastürme, Roaring Forties, Kap Horn und so weiter – Eisenhart, einhand alles, mehrfach und super realistisch auf der Playstation.

      Höchstens.

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  2. avatar Markus sagt:

    der arme Sedlatschak. was sagt der jetzt nur seinen Fans in Düsseldorf?

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  3. avatar SR-Leser sagt:

    Für mich war die Sache durch, als er geschrieben hat, dass sein Boot “ins Beuteschema von Haien” passen würde. Als ob er täglich damit rechnen müsse, vom weißen Hai verschlungen zu werden. Auch das Gerede vom Weltrekord war Quatsch. Schon vor über 100 Jahren sind so kleine Kisten über den Teich: http://www.microcruising.com/famoussmallboats.htm

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  4. avatar Yachti sagt:

    Da hat er einfach umgedreht 😮

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  5. avatar Immanuel sagt:

    Die Betrachtung des gesamten Gengres hat mir sehr gefallen in dem Artikel, da ist Herr Sedlacek, wie angeklungen, ja nur die Spitze des Eisbergs.

    Segeln auf dem Tonnenstrich.

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  6. avatar Stefan Zeyse sagt:

    Gab es nicht da mal ein Typ lüchtenborg? Zwei mal um die Welt einhand und auf Norderney seine Geliebte abgeholt? Was macht der heute? Das hier kommt mir ganz ähnlich vor.

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  7. Also ich mag den Tenor des Artikels und kann mit der Häme der Kommentare nichts anfangen. Die meisten seiner vorhergehenden Reisen waren weitaus härter als ein Ostseetörn und er war dabei auch meist erfolgreich. Nur jetzt hatte er den Boden eben überspannt – ProofOfConcept und 16-Fuß klingt für mich nach Schwachsinn. Es gibt einen Proto-Mini, der teilweise aus Bio-Fasern gebaut wurde und bereits 2x ein Transat bestritten hat. Wenn sie ihr Projekt in diese Reihe gestellt hätten oder größer das ARC damit gesegelt hätten, dann hätte ich das ja noch irgendwie verstanden (als Promotion für den Werkstoff). Aber mit 16 Fuß, das kann ich nicht nachvollziehen.

    VG, Frank

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  8. avatar Olaf sagt:

    “Geist ohne Wille ist wertlos, Wille ohne Geist ist gefährlich.”

    Noch immer in der Philosophie der asiatischen Kampfkünste verhaftet, hat Herr Sedlacek schon während seiner ersten Reise, zuerst durch seine Willenskraft, in tatsächlich beeindruckender Weise Probleme meistern können – die Ihm aber bei überlegterer Vorbereitung wohl gar nicht erst begegnet werden.

    Seine selbst und ohne Bauplan zusammengekleisterte Oase II war schon “unkonventionell” und, wenig überraschend, gut für viele Katastrophen – die er aber beeindruckend zäh überwunden hat.

    Jetzt wundert er sich, dass seine durch das Rig abgeschatteten Solarzellen und sein beinahe auf der Wasserlinie angebrachter Windgenerator nicht ausreichend Energie liefern. Warum macht er das denn schon wieder anders als alle anderen Kinder und warum liest er nicht mal die Bedienungsanleitungen? Und wofür braucht er, angesichts knapper Energiereserven, mitten auf dem Atlantik einen stromfressenden Kartenplotter? Der Mann tut einfach was er tut und denkt offensichtlich nicht viel.

    Erprobung und Training hat es wohl nicht gegeben; hätten aber einem ehemaligen Leistungssportler gut zu Gesicht gestanden.

    Hut ab vor seinem Mut, seiner Zähigkeit und seiner Unerschrockenheit – aber die Grenze zu Ignoranz und Starrsinnigkeit scheint mir hier überwunden.

    Ist es jetzt nicht auch langsam schon zu spät für eine halbwegs sichere Überfahrt? Sieht so aus, als ob die Familie Sedlacek durch vertragliche Zusagen gezwungen ist weiter zu machen. Schlimm, dass er seinen Sohn damit hineinzieht.

    Wie will er überhaupt die Überlegenheit dieser ominösen Vulkanfaser mit einem extra kleinen Boot beweisen und wer braucht die?

    Hört sich mehr nach Crowhorst als nach Lüchtenborg an!

    Hoffentlich geht das dennoch gut aus! Hoffentlich kommt der Sohn heil an!

    Olaf

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    • avatar naja sagt:

      Crowhurst, absolut. Die Analogie ist mir noch gar nicht aufgefallen. Crowhurst war doch auch in der Situation, ein neues Produkt bzw. sein Unternehmen vermarkten zu müssen. Der hat sich dann mit wilden Versprechungen mehr und mehr in die Sackgasse manövriert bis er am Ende mit einem unfertigen Bausatz angeblich bahnbrechender Erfindungen mit seinem (bald) leckenden Sperrholz Trimaran aufgebrochen ist. Wenn ich mich recht erinnere war Crowhurst so extrem in der Zwickmühle das es hieß “Erfolg und Gewinn oder private Pleite”. Das Ende sollte ja bekannt sein.

      Bleibt zu hoffen dass die planlose Startphase der Sedlaceks kein Symptom eines verzweifelten Zwangs ist…

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  9. avatar chay sagt:

    Toller Artikel!
    Vulkanfaser ein neues Material für den Bootsbau? Das ich nicht lache! Es handelt sich um die Basaltfaser, die in den 80er Jahren entwickelt wurde. Weiteres ist die Faser schon langer im Bootsbau bekannt. So baut z.B. die Werft African Cats in Südafrika schon lange Serienkatamarane aus diese Faser. Wieso also mit einem 16 Fuss Boot über den Atlantik.
    Für mich stellt sich die Frage, wieso wird in Fachmagazinen so etwas abgedruckt? Informieren sich die Journalisten nicht vorher was dahinter steckt? Oder brauchen Magazine, wie die Yacht und Yacht Revue, etwas womit sie Ihr Seiten füllen!?
    Eines muss man Herrn Sedlacek schon lassen, er findet immer wieder jemanden der auf ihn reinfällt und seine Selbstdarstellungen finanziert

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  10. avatar Eike sagt:

    Die drei Furler sagen schon alles…

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  11. avatar Lipton sagt:

    segelreporter.com/panorama/extremsegeln-72-jaehriger-schwede-yrvind-ueberquert-atlantik-mit-480-meter-boot/

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  12. avatar Backe sagt:

    Merke I: Wenn Du Dein Hobby zum Beruf machst, verlierst Du ein schönes Hobby!
    Merke II: Wer Geld verdienen will muss liefern!
    Merke III: Nicht alles was geliefert wird, ist auch sein Geld wert!

    … sagt ein glücklicher Freizeit-Segler :.)

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  13. avatar Martin sagt:

    Das Sedlacek zur Superlativen und Übertreibungen neigt um sich selbst zu inszenieren, hat sich anscheinend noch immer nicht in der ganzen Branche herumgesprochen. Ich glaube ein Teil des Problems liegt darin, dass viele Medien (Segelmagazine sowie Tageszeitungen) Pressemitteilungen und Texte sehr unreflektiert übernehmen und teilweise 1:1 wiedergeben, in eine ordentliche Recherche wird da oft keine Arbeit investiert. So kommt es, dass Halbwahrheiten zu reißerischen Schlagzeilen werden und falsche Tatsachen zur gedruckten Wahrheit.
    Hätten sich einige Medien die Mühe gemacht und zu den Themen Atlantik-Rekorde und Basaltfaser zu recherchiert, und hätten die Redakteure die offensichtlich schlechte Vorbereitung auf das Projekt, sowie Sedlaceks (nennen wir es mal) Talent zum Marktschreien und Geschichtenerzählen etwas kritisch hinterfragt, wäre das Projekt wohl kaum auf so vielen Titelseiten gelandet. Mir ist schon klar, dass der 95igste Test von Automatikwesten schon nervet und Geschichten wie die vom Abenteurer Sedlacek gerade recht kommen, aber man muss doch nicht alles fressen, was einem vorgeworfen wird.

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  14. avatar SR-Leser sagt:

    Auf der Homepage steht :

    “Etwa 8.450 Gesamtseemeilen einhand, nonstop und ohne Hilfe von außen, teilweise in treibeisverseuchten Gewässern mit ” usw., usw.

    Wenn man mal auf die Karte schaut, dann führt die Route von Florida nach Frankreich nur durch ein kleines Stück Treibeisgebiet, wenn Großkreis gesegelt wird. Nach den Pilot Charts ist ein Kurs an Bermuda vorbei und ein kleines Stück nördlich der Azoren deutlich besser, als an den Grand Banks vorbei zu segeln. Mit 99,9% Wahrscheinlichkeit wird unser Held auf dem Rückweg also nicht in “treibeisverseuchten Gewässern” unterwegs sein, sondern deutlich südlicher segeln. Alles also Dummenfang, um Dramatik zu erzeugen.

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    • avatar sailingemo sagt:

      Das ist eh die ganz normale Route die jeder segelt, der im Frühjahr aus der Karibik zurückkommt.

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  15. avatar Pete sagt:

    Es gibt so viele Segler die tolle aufregende Törns einfach segeln und vielleicht danach berichten ,oder sich gar nicht mitteilen.
    Tja von denen hört man dann auch nichts in den Yachtmagazinen.
    Schade ,daß wir nur mehr lauter Vorankünder haben.
    Tu es einfach und berichte dann wenn,s was zu berichten gibt. Ist anscheinend nicht Sponsorenwürdig.
    Fair Winds

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  16. avatar Nino sagt:

    Ich kenne Harald schon sehr sehr lange und auch sehr sehr gut!
    Fachspezifisch kann ich mit Sicherheit nicht mit den meisten Kommentaren mithalten da ich sie als Laie teilweise überhaupt nicht verstehe.
    Ich stelle jedoch mit grösstem Bedauern fest das es zu 90% Kommentare sind die ins negative verlaufen.
    Es werden Vergleiche von bereits gefahrenen Törns zum Besten gegeben obwohl er noch nicht mal wirklich den Hafen verlassen hat……
    Leider ist das in heutigen Zeiten wo jeder seine Hirnwindungen öffentlich im Internet publizieren kann gang und gebe! ….und selbst bei einem perfekten Gelingen dieses Vorhabens werden die selben Menschen die hier den Experten spielen noch immer was zu meckern haben.
    So wie ich Harry kenne wäre es ihm wohl am liebsten wenn sein Name und sein Vorhaben in keiner Gazzetta stünde. Vermutlich ist dies aber aus APA-oder Sponsortechnischen Gründen nicht realisierbar. Er mach dies sicher nicht des Ruhmes wegen sondern einzig und allein für eine Verwirklichung eines Vorhabens welches mal mit einem Traum….einem Lebensgefühl…einer Einstellung begonnen hat.
    Wenn hier oder in anderen Foren Fach-heini´s (sry für den Ausdruck…ist nicht bös gemeint) Medien-Geilheit prognostizieren und Kommentare wie “und wer zahlt´s wenns den Typen rausfischen” und dergleichen zum besten geben so muss ich diesen Menschen doch sagen:
    Lasst ihn doch tun! Es gibt Träume die verwirklich werden wollen. Zu Hause auf der Couch mit seinem Book oder Tablet sitzen und fach-zu-simpeln was nicht jemand schon irgendwann mal getan hat oder sich darüber den Kopf zerbrechen warum er dies überhaupt tut zeigt nicht gerade von einem geistig weitläufigen Horizont!
    Für sein Gelingen wünsche ich Ihm nur alles erdenklich gute und beste! Sollte es scheitern so weiß man(n) wenigstens die Eier zu besitzen die es für so ein Vorhaben braucht!
    Ich bin mir nämlich sicher das die meisten von euch furchtbare Bremsstreifen in Ihrer Calvin Klein Boxer Short hätten wenn man Sie in so einer Nuss-Schale ein paar Seemeilen hinaus schleppt und die ersten Brecher reindonnern!
    Stellt nicht Träume anderer als debil hin solange Ihr selbst keine Ahnung habt wie diese Träume aussehen!
    AHOY

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    • avatar Martin sagt:

      Lieber Nino,
      ich glaube du verkennst hier leider etwas die Lage. Ich kenne den Harald nicht sehr gut (habe nur mal paar Sätze mit ihm gewechselt), seinen Vater jedoch etwas besser…. aber darum geht es jetzt gar nicht.
      Es stellt ja niemand in Frage, dass es ein tolles Projekt ist mit so einem Boot über den Atlantik zu fahren. Es ist sicherlich eine Grenzerfahrung von der viele träumen, aber nur wenige den Mut dazu haben. DARUM GEHT ES HIER ABER NICHT. Wenn es sein Traum ist, soll er das machen – und kann dann auch gerne darüber berichten. Das Problem ist doch, dass das ganze Projekt schon im Vorfeld zu etwas aufgebauscht wird, das es gar nicht ist. Ich könnte dir eine recht lange Liste von Halbwahrheiten und Ungereimtheiten schicken, die dazu führen, dass Leute die sich nicht auskennen ein völlig falsches Bild bekommen. Dabei drängt sich mir stark das Gefühl auf, dass diese Dinge nicht ganz unabsichtlich passieren, sondern gezielt damit gespielt wird – und genau darüber ärgere ich mich sehr! Mit Rekorden, Eis, Haien und sonstigen Fantasien um sich zu werfen ist in meinen Augen nicht sehr klug. Zu behaupten, dass man eine Vorbereitung und Tests nicht nötig habe (so wurde Norbert in der Yachtrevue zitiert) ist schon sehr dumm.
      Nach eine Projektabbruch nach zwei Tagen auf See anzukündigen, dass es nicht so schlimm sei, weil jetzt könne man endlich auf “Roadshow” klingt wie ein Witz. Der Austausch des Skippers und die damit verbundene Erklärung sehr ungeschickt. Und jetzt, wo Harald erst wenige Seemeilen hinter sich hat, stellt sich Norbert auf die Messe in Düsseldorf und berichtet an 11 Terminen!!! über ein Projekt, dass noch nicht einmal richtig begonnen hat!
      Also wenn man das nicht kritisch hinterfragen sollte dann weiß ich auch nicht weiter.
      Das es nur um das Projekt geht und nicht um die mediale Präsenz stimmt einfach nicht. Wie Harald persönlich dazu steht kann ich nicht beurteilen, aber das Norbert, Marion und Co. ein großen Interesse daran haben steht außer Frage. Um die Firma auf gesunde Beine zu stellen, sollten meiner Meinung nach jedoch mehr Augenmerk auf ein fachlich fundierte Information über das Produkt gelegt werden, anstatt Geschichten zu erzählen.
      Auf jeden Fall wünsche auch ich Harald viel Glück und das alles gut geht!

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    • avatar Olaf sagt:

      Wer für die Umsetzung seiner Träume glaubt (was ja nicht zwingend ist) fremdes Kapital zu benötigen und dafür bewusst und vorab die Öffentlichkeit sucht, macht sich selbst zu einem Produkt und darf sich nicht mehr nur auf seine eigenen Ziele und seine eigene Person zurückziehen.

      Die Käufer dieses Produkts (in Form von Büchern, Vorträgen, Zeitungsartikeln und beworbenen Produkten) haben uneingeschränkt das Recht, dass gemachte Werbeversprechen eingehalten werden – eben auch zuhause auf der Couch mit dem fraglichen Buch in der Hand. Der eventuell fehlende eigene Antrieb und Mut des Konsumenten spielt dabei gar überhaupt keine Rolle – der Abenteurer lebt schließlich von der Finanzierung durch die Couchpotatoes.

      U.u. stiehlt der laut schaumschlagende dem sich mehr auf Vorbereitung und Planung konzentrierendem Abenteurer mögliche Aufmerksamkeit und Sponsorenmittel.

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  17. avatar Pete sagt:

    Gutes Lebensgefühl und Träume kosten in diesen Fall Sponsoren Geld.
    Und die Gefahr ist das Mann oder Frau sich immer mehr von seinen Träumen entfernt, und in echte Abhängigkeit begibt .
    Ich denke Geschichte sollen erzählt werden, wenn Sie zu erzählen sind damit Leute zu hause träumen können.
    Aber wenn ich Messetermine eher wahrnehme als die Sache selbst die ich angeblich träume, wo bleibt da der Traum ?
    Norbert Sedlacek ist sicher ein sehr guter Segler, und er hat absolut berichtbare Törns gemacht, aber jetzt scheint er sich zu verlieren.

    Fair Winds

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  18. avatar Hannes sagt:

    Nun meine Lieben, ich kann zwar euren Ärgern über die Sedlaceks nicht nachvollziehen, aber glaube die Lösung gefunden zu haben. Wie im Beitrag ja erwähnt ist Norbert Sedlacek ja auf der Düsseldorf um unter anderem das Projekt täglich 1-2-mal der Öffentlichkeit zu präsentieren. Fahrt doch einfach hin und stellt ihn zur Rede. Wie ich Norbert kenne wird er die Diskussion mit euch gerne wahrnehmen und vielleicht gelingt es ihm ja auch die eine oder andere Fehleinschätzung oder das eine oder andere Vorurteil auszuräumen! Nur zu kritisieren, das ganze natürlich anonym ist der einfachste Weg seinen Frust loszuwerden, das kennen wir ja aus der Politik zur Genüge!

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    • avatar silingemo sagt:

      Wie komm ich dazu, nach Düsseldorf zu fahren? Der Herr Sedlacek ist ja sehr medienerfahren und er wendet sich ja auch über die Medien an mich. Warum sollte ich meinen Kommentar dann nicht auch über die Medien abgeben?

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  19. avatar Rainer Zufall sagt:

    YOU GOT THE POINT!!!
    Politiker sind auch nur Menschen (angeblich) Éund absolut homogen zu diesem schriftlichen Schauspiel welches sich mit nach oben und unten zeigenden DŠumchen regelrecht auszeichnet 😉
    Da hier ja nur (mit ganz wenig Ausnahmen) Contra diskutiert wird stellt sich die Frage ob die meisten hier eigentlich mitbekommen das Sie fŸr Norbert & Harald Werbung machen.
    Wie bereits jedes Kind wei§ gibt es ja keine gute oder schlechte Werbung.
    Die Tatsache das hier derma§en hei§ diskutiert wird und DŠumchen-Buttons penetriert werden ist doch auch schon Werbung!
    (Vor allem eine sehr sehr billige) 🙂

    Ein Beispiel?
    Ich kaufte heute einen Vanille-Topfentascherl welches laut der TV-Werbung eine neue Rezeptur und besseren Geschmack versprach.
    Es schmeckte mir aber nicht besser…Ich ging also ins Internet und postete meinen Unmut und mein Missfallen!
    NatŸrlich auf einer anerkannten Vanille-Topfen-Site.
    Viele Menschen teilten meine Meinung nicht und es entstand eine regelrechte Diskussion Ÿber andere Tascherl, zu matschigen Topfen uswÉ.
    Ja sogar die Entdeckung der Vanille wurde in Frage gestellt da es lt. “Userfreggel_79” schon seit Jahrtausenden von Chinesen zur FaltenglŠttung der Haut verwendet wŸrde.

    Das Resultat?
    Sehr viele Leute dachten bei Ihrem nŠchsten Einkauf nach ob Sie dem Vanille-Topfentascherl mit der neuen Rezeptur nicht doch Chance geben sollten.
    Manche fragten sogar Freunde und Bekannte wie Ihnen dieses Tascherl schmeckt. Die Šltere Generation fragte sich ob in der guten alten Zeit die Tascherl auch mit Hammer und Sichel verspeist wurden.
    Finanziell unabhŠngige haben sogar ein 3+1 Packerl gekauft um anderen eine Aufmerksamkeit anbieten zu kšnnen wenn Sie sich beim Wirt Ihres Vertrauens das nŠchste Bier hinter die Binde kippten und der Sitznachbar die ganzen ErdnŸsse weg futterte.
    Einige wiederum googelten mal danach da Sie dieses Tascherl Ÿberhaupt nicht kannten und zum ersten Mal davon gehšrt hatten.
    Links verwiesen manch Suchende zu Vanillipedia und erfuhren hier von Tascherl-Informationen welche Sie gar nicht erwartet hŠtten….und wahrsch. auch nicht mal sonderlich interessieren. Es folgten Posts auf Vaniliwitter und Tascherlbook. Eine Gruppe bildete sich: “forza vanilla”Ékurz darauf eine andere: “puta vanilla”!!!
    Auf VannillaTube.com gewannen die Tascherl immer mehr Klicks und Kommentare! Hier wurde dann die alles-Ÿbergreifende Frage seit der Existens des Menschen gestellt.
    Welches Tascherl hat den lŠngsten? É(bin mir sicher das wir es hier in diesen Posts ausschlie§lich mit mŠnnlichen Gedanken-Gut zu tun haben)

    DAS IST WERBUNG!!!!ÉWerbung die ohne finanzielle Mittel auskommt, einfach weil Menschen darŸber reden! Das es sich hier natŸrlich meistens um Neider, Hater und vor allem Trolle handelt ist die Natur des Menschen!
    Stichwort: DONT FEED THE TROLLS …Ein Domino Effekt! (Haha, ich freue mich schon wie viele in den nŠchsten Posts ins FettnŠpfchen treten)

    ach ja: †brigens finde ich Vanille-Tascherl extremst Contra, bin aber PRO SEDY 😉 keep moving!

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 3 Daumen runter 13

  20. avatar Sr-Leser sagt:

    Die Fipofix ist jetzt 12,5 Tage unterwegs und hat rund 510 sm auf direktem Weg gut gemacht. Das sind 41sm pro Tag. Angekündigt war das Projekt mit 105sm pro Tag. Wenn das Boot auf Basis der 105sm verproviantiert wurde, wird der Skipper sicher deutlich schlanker – wenn überhaupt – in den USA ankommen. 🙂

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 8 Daumen runter 1

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