Ausrüstung: Alternative für Schwimmwesten-Muffel? – PLOOTA soll Leben retten

Halskette gegen den Untergang

Rainer Fakesch hat mit seiner Erfindung schon einen Gründerwettbewerb gewonnen. Nun macht er seine Schwimmhilfe als Unterwasser-Airbag bereit für den Markt.

PLOOTA

Im Halsband stecken die aufblasbaren Schwimmkörper. © PLOOTA

Die Pressemitteilung 

PLOOTA hat die erste sensorgesteuerte Rettungshilfe für Schwimmer entwickelt. 30 Sekunden können Menschen durchschnittlich unter Wasser die Luft anhalten. Dann löst die erste sensorgesteuerte Rettungshilfe PLOOTA aus – ein Unterwasser-Airbag mit CO2-Kartusche. Die Crowdfunding-Kampagne dafür startet am 4. Mai auf Kickstarter.

Surfen, Kiten und Stand Up Paddling liegen im Trend. Doch die Kraft der Welle wird häufig unterschätzt und kostet jedes Jahr unzählige Menschenleben. Laut dem „Global Report on drowning“ der Weltgesundheitsorganisation WHO ertrinken weltweit 372.000 Menschen pro Jahr. PLOOTA ist die erste sensorgesteuerte Rettungshilfe für Wassersportler.

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© PLOOTA

Der Unterwasser-Airbag wiegt 280 Gramm und wird wie eine Halskette getragen. Die integrierte Sensortechnologie erkennt Notsituationen daran, dass sich der Träger länger als 30 Sekunden unter Wasser befindet: nach Ablauf der 30 Sekunden lösen die beiden integrierten Schwimmkörper aus und werden durch eine CO2-Kartusche befüllt. Der Vorteil: Mit PLOOTA wird der Kopf über Wasser gehalten und so die Atmung sichergestellt. Bei Bedarf kann das Gadget auch selbst ausgelöst werden.

PLOOTA startet am 4. Mai 2017 eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter. Alle Unterstützer erhalten im Anschluss an die Kampagne einen Unterwasser-Airbag – für einen sicheren Wassersport.

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Die Einsatzmöglichkeiten der Schwimmhilfe. © PLOOTA

Die Idee für ein sensorgesteuertes Sicherheitssystem für Wassersportler kam Gründer Rainer Fakesch im Badeurlaub: „Ein Familienmitglied von mir hat die Strömung unterschätzt und wäre fast ertrunken. Beim Skifahren, im Auto, beim Mountainbiken – für fast alle Sportarten gibt es Schutzausrüstung. Nur für Schwimmer nicht.“

Rainer Fakesch begann 2015 mit der Entwicklung des Prototyps: dem ersten sensorgesteuerten Unterwasser-Airbag, der den Schwimmer begleitet und im Notfall eingreift. „Es gibt bereits verschiedene Lösungen auf dem Markt, aber keine, die den Kopf über Wasser hält – und das ist der entscheidende Faktor“, so Fakesch. Mit der Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter möchte er die erste Produktionscharge für PLOOTA starten.

Auch Schwimmer haben mit den Herausforderungen des Wassers zu kämpfen. Unterströmungen oder Ermüdungserscheinungen bringen sowohl Hobby- als auch Profisportler an ihre Grenzen – im offenen Wasser ein enormes Risiko. Darum unterstützt auch Langstreckenschwimmer Thomas Lurz die Idee eines sensorgesteuerten Rettungssystems: „PLOOTA ist eine Weltneuheit, die wirklich Menschenleben retten kann“, so Lurz.

Mit 50.000 Euro kann PLOOTA die erste Produktionscharge starten
Bei erfolgreichem Funding von 50.000 Euro über die Plattform Kickstarter kann Rainer Fakesch die Produktion von PLOOTA starten. Das Gadget wird anschließend über den eigenen Online-Shop vertrieben und wird in den Größen S, M und L erhältlich sein.

CO2-Kartuschen können dort nachbestellt und selbstständig ausgetauscht werden. Die Batterieladung lässt sich auf Knopfdruck prüfen, bei Bedarf können die handelsüblichen A23-Batterien ersetzt werden. Im Anschluss an die Kampagne wird PLOOTA für 99 Euro verkauft.

Direktlink zur Kickstarter-Kampagne

Über PLOOTA
PLOOTA ist die erste sensorgesteuerte Rettungshilfe für das Wasser. Ingenieur Rainer Fakesch hat das Gadget entwickelt und möchte damit alle Wasserbegeisterten und 
Wassersportler vor Badeunfällen und dem Ertrinken schützen. PLOOTA ist in drei Größen erhältlich. Ziel der Crowdfunding-Kampagne ist es, mit Hilfe der Unterstützer PLOOTA bekannt zu machen und die Produktion zu starten.

Weitere Informationen:

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Quelle: PLOOTA GmbH

Spenden
https://northsails.com/sailing/3di-nordac

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