Barcelona World Race Update: Segler merken nichts vom Erdbeben in Neuseeland

„Wir waren geschockt.“

Boris Hermann ist nach der Nachricht vom Erdbeben nicht zum Feiern zu Mute © FNOB

Als Boris Herrmann und Ryan Breymaier die Cook-Straße passierten, wurde Christchurch auf der Südinsel von einem schweren Erdbeben der Stärke 6,3 auf der Richter-Skala erschüttert. Es war Dienstagmittag Ortszeit, also mitten in deutscher Nacht. Mehr als 65 Menschen sind ums Leben gekommen. Aber die Segler spürten auf hoher See nichts.

„Wir waren geschockt, als wir die Nachricht am Morgen beim Radiointerview mit NDR 90,3 am Iridiumtelefon hörten“, sagte Boris Herrmann. Dabei lag das Epizentrum südwestlich der Großstadt im Pazifik nur rund 250 km Luftlinie entfernt.

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Später hatte die „Neutrogena“ mit einer neuerlichen Zwischenflaute südlich der Chatham-Inseln zu kämpfen, bei der sie etliche der zuvor herausgeholten Seemeilen gegen die nächsten Konkurrenten wieder verlor. Erst mit der Abenddämmerung setzte erneut eine bessere Brise ein und brachte das Boot mit zehn bis elf Knoten Fahrt zurück auf Kurs, während die „Mirabaud“ ihrerseits in totaler Flaute lag.

In Christchurch fielen Häuser in sich zusammen. Die Kathedrale soll zerstört sein. Auf Straßen traten Risse auf, und tausende Einwohner liefen in Panik durch die Straßen. Erst fünf Monate zuvor hatte es in der zweitgrößten neuseeländischen Stadt schwer gebebt.

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