Bente 24: Mit Flexirak gegen das Rappeln im Schapp

+++ Nicht ohne Gummi +++

Viele Ideen sind an der Hochschule Hannover für das Bente 24 Projekt entstanden. Digger Hamburg stellt heute eine Detaillösung vor.

Manche Leute legen sich Teppichreste in die Schapps, damit die Winschkurbeln im Wellengang nicht klappern. Oder sie sägen Löcher in Bretter, damit man Gläser fixieren kann. Dominic Schwarte und Julia Drigert von der Hochschule Hannover, die sich im Rahmen des Bente 24 Projekts um Stauraumnutzung kümmern, haben eine andere Lösung gefunden.

[ds_preview] (Ab hier Text und Bilder für SR Mitglieder)

Flexirack. © Julia Drigert und Dominic Schwarte. (HS Hannover)

Flexirak. © Julia Drigert und Dominic Schwarte. (HS Hannover)

Die Idee ist simpel. Einfach Löcher ins Schapp oder in eine eingeführte Innenschale bohren und 4-6 mm starke, nicht ummantelte Gummiseile durchziehen.

Simpel und genial. © Schwarte/Drigert

Simpel und genial. © Schwarte/Drigert

Bereits für unser zweites Meeting in Hannover wurde diese Idee  real produziert. Eine zuvor gemachte Tischlerlehre von Dominic kam dieser realen Umsetzung in einem einfachen Holzschrank zugute.  Vorbei ist das Geklappere, das Herumgerutsche im Schiff-Schrank. Wir haben vor Ort Wasserflaschen, Handys, Tablets und allen möglichen Krams in das später in “Flexirak” getaufte System gesteckt, um es auszuprobieren.

Geschüttelt und gerührt

Die Gegegenstände fielen weder beim Schütteln, Rühren noch beim Überkopfdrehen heraus. Sie bewegten sich nicht. Alles bleibt sicher an seinem Platz, auch Gläsern und Geschirr.

Hält alles gut und sicher. ©Schwarte/Drigert

Hält alles gut und sicher. ©Schwarte/Drigert

Das System ist flexibel. Von der Anzahl der durchgeführten Gummistropps ist abhängig, ob Kleinigkeiten oder große Sachen verstaut werden können. Wir lieben es!

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Digger Hamburg

Kleiner segeln – größer leben. Filmemacher und Autor Stephan Boden verbringt jeden Sommer auf dem Wasser. Früher auf seiner VA18 “Digger” jetzt auf der Bente24, die er selbst initiiert hat. “Auf See habe ich Zeit, das schärft den Blick für Details.” Zu seinem Blog geht es hier

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6 Kommentare zu „Bente 24: Mit Flexirak gegen das Rappeln im Schapp“

  1. avatar Sven 14Footer sagt:

    Hallo Digger,

    eine wiklich gute Idee Deiner Studenten! Was ich aber nicht verstehe: Freitag hieß es noch, dass FlexiRak kannst Du nicht veröffentlichen Weil es sonst flugs nachgebaut wird. Jetzt wirds doch gezeigt und es ist nicht nur von der Industrie sonden von jedem halbwegs begabten Heimwerker nachzubauen. Welche unter Seglern öfters vorkommen sollen.
    Ich wünsche den Studenten auch, die Früchte ihrer Ideen ernten zu dürfen!

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 7 Daumen runter 1

    • avatar digger.hamburg sagt:

      Ich darf es veröffentlichen. Und wir reden über sowas. Haben das umentschieden. Wenn das jemand kopiert, gibts halt eine gute Idee mehr auf Booten. Ist auch in unserem Sinne.

      Wenn sich eine solche Idee mal durchsetzt, werden wir mit den Studenten eine Regelung finden.

      Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 10 Daumen runter 3

    • avatar Alex Lang sagt:

      ich schätze mal wenn die studenten das verfolgen wollen können sie patente drauf anmelden, und dann sollte das mit der veröffentlichung kein problem sein.

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      • avatar Peter Sorowka sagt:

        Sobald es veröffentlicht ist (also jetzt) war es das mit der Patentanmeldung, es sei denn die ist schon angelaufen 🙂

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      • avatar digger.hamburg sagt:

        Das ist mit den Studenten so besprochen. Wir dürfen alles zeigen

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  2. avatar Friedrich sagt:

    Coole Idee! Praxistest sicherlich sinnvoll, wie man mit der organisierten Unordnung in solchen Schapps dann klarkommt.

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