Bermuda-Dreieck: Rätsel um verschwundene Schiffe – Es gibt eine neue Spur

Geheimnisvolle Untergänge

 

Geowissenschaftler wollen das Geheimnis des Bermuda-Dreiecks enträtselt haben. Sie machten eine Entdeckung, die für das Verschwinden von Schiffen verantwortlich sein könnte.

Bermuda-Dreieck

Die Angst vor der Gasblase. Szene aus einem Nordsee-Krimi.

Wissenschaftler der Universität im norwegischen Tromsø sind in der Barentsee auf bis zu 800 Meter breite Unterwasser-Krater gestoßen, die offenbar durch explosionsartigen Methan-Ausstoß entstanden sein sollen. Das Methan ist ein Hauptbestandteil von Erdgas das sich in Vorkommen weit unter den in etwa 50 Metern Tiefe entstandenen Löchern befand.

Die Sunday Times berichtet, dass beim jährlichen Treffen der European Geosciences Union ausführlich diskutiert werden soll, ob austretende Gasblasen nach einer Eruption das Verschwinden der Schiffe im Bermuda-Dreieck erklären können.

Schon jetzt wird diese These mit einer großen Wahrscheinlichkeit als Erklärung für viele geheimnisvolle Schiffsuntergänge gehandelt. Bei steigendem Methan-Anteil im Wasser sinkt dessen Dichte und damit seine Tragkraft. Obiges Video zeigt, dass dieses Phänomen durchaus Schiffe zum Sinken bringen kann.

Flugzeuge verschwunden

So genannte Blow Outs könnten auch das Verschwinden von Flugzeugen im Bermuda-Dreieck erklären. Möglicherweise entzünden Funken aus den Motoren das brennbare Gas, wenn es in die Luft aufgestiegen ist.

Bermuda-Dreieck

Das geheimnisvolle Bermuda-Dreieck.

Problematisch an der Theorie ist nur, dass es bis jetzt noch keine Anzeichen für eine besonders erhöhte Methan-Ausstoß-Warscheinlichkeit im Gebiet zwischen Bermuda, Puerto Rico und Florida gibt.

Allerdings könnte generell die Gefahr für unterirdische Explosionen mit Gasaustritt durch die Erwärmung der Meere steigen. So gibt es Spekulationen, dass es an mehreren Stellen auf den Weltmeeren zu offensichtlichen Blow Outs wie bei Norwegen kommen könnte. Der nächste Schritt wäre dann für die Wissenschaftler, ein Frühwarn-System zu installieren.

 

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2 Kommentare zu „Bermuda-Dreieck: Rätsel um verschwundene Schiffe – Es gibt eine neue Spur“

  1. avatar max sagt:

    Warum nicht ein Wort zu Methanhydraten?

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  2. avatar Super-Spät-Segler sagt:

    Das wird schon seit (mindestens) 2003 vermutet:

    http://www.theage.com.au/articles/2003/10/22/1066631498889.html

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 8 Daumen runter 0

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