Big Picture: Erdbeben auf der neuseeländischen Südinsel – Klippe rutscht ins Meer

Knapp entkommen

Erdbeben, Neuseeland, Erdrutsch, Klippe

Bei einem Erdbeben der Stärke 5,7 vor der neuseeländischen Südküste rutschte eine Klippe ins Meer – wenige Meter vor einem Segelboot © winneke

Es war ein denkwürdiger Segeltag. Viele der segelverrückten Neuseeländer waren unterwegs. Dann bebte die Erde und die Hölle brach los…

Andy Winneke segelte auf seinem 20-Fuß-Boot vor der Küste von Christchurch, als am Sonntag gegen 13:13 h ein Erdbeben der Stärke 5.7 die Küstenregion erschütterte.

Winneke berichtete in lokalen Medien, dass sich das Beben etwa eine Meile von der Küste entfernt so anfühlte, als sei er mit seinem Boot gegen einen Wal oder gegen Treibgut gefahren. „Wir fühlten die Erschütterungen im Boot – es war beängstigend“.

Winneke segelte mit einem Freund und beide hatten die Nerven, zur Kamera und zum Handy zu greifen, um den Anblick festzuhalten, der sich ihnen bot: „Wir sahen gewaltige Erdmassen, die von der Halbinsel vor uns ins Wasser rutschten. Wir hörten Felsbrocken rumpeln und ins Wasser klatschen.

Und dann war da dieses andere Segelboot – viel näher an der Gefahrenzone als wir. Wir sagten uns: Mensch, was hatten die doch für ein Glück, die müssen gerade gewendet haben, als sich die Erdmassen lösten. Denen muss das Herz bis zum Hals geschlagen haben!“

Die abgesackte Steilküste:

Das Erdbeben:

avatar

Michael Kunst

Näheres zu miku findest Du hier
Spenden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Sicherheitsfrage (SPAM-Schutz): *