Big Pictures: Yacht zwischen Steinen eingeklemmt – Schmerzhafte Strandung

Standhafter Mini

Das Bild lässt Segler erschaudern. Eine Yacht steckt auf skurrile Weise zwischen massiven Rockies fest. Wird sie es überleben? Wie konnte es dazu kommen?

So möchte niemand seine Yacht sehen. Der Mini 6.50 des Franzosen Henri Duval balanciert auf seinem Kiel zwischen spitzen Steinen. Wenn er umkippt, ist sein Schicksal besiegelt. Die Rockies würden ihn aufreiben. Aber irgendwie hält er durch.

So möchte man seine Yacht ungern sehen. © Duval

Die Bilder, die gerade wieder in internationalen Segelnetzwerken kursieren, sind genau ein Jahr alt. Bei der Pornichet-Select-Regatta vor dem französischen Les Sables d’Olonne verfuhr sich Skipper Duval in der Nacht und hatte in der Nähe des Strandes von La Paracou Grundberührung.

Die Kielbombe steckt im Sand. © Duval

Er löste ein Notsignal aus und wurde schließlich von einem Marine-Helikopter abgeborgen. Gerade erst habe er die Karte gecheckt, als der Kiel die Steine traf. Der Skipper gibt an, das GPS habe eine Fehlfunktion gehabt. “Ich hatte Schwierigkeiten, meine Position zu finden”, sagt der Skipper. In der Nacht herrschte extreme Dunkelheit.

Sein Prototyp Mini aus dem Jahr 1998 habe mit dem Neigekiel aufgesetzt. Danach sei es Duval bei ablaufendem Wasser möglich gewesen, den Karbon-Rumpf mit Seilen in der stehenden Position zu sichern.

Als die Tide wieder auflief, gelang es einem Schlepper, das Schiff ins tiefe Wasser und nach Les Sables d’Olonne zu ziehen. Die Schäden an der Yacht blieben minimal. Ein Teil vom Steuerbord-Ruder brach ab.

Ein Stück vom Steuerbord-Ruder ist abgebrochen. © Duval

Als das Wasser aufläuft, kommt das Schiff wieder frei. © Duval

Ein Schlepper zieht den Mini wieder ins tiefe Wasser. © Duval

 

Spenden
http://nouveda.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsfrage (SPAM-Schutz): *