Clipper Race: Die britische Schönheitskönigin Amy Willerton verlässt ihre Komfort Zone

Warum man Segeln lieben muss

Das britische Star-Model Amy Willerton, die im Juni die Atlantik Etappe beim Clipper Race segeln wird, ergründet als Nichtseglerin die Faszination des Hochseesports.

Amy Willerton Clipper Race

Amy Willerton passt beim Clipper Race wohl auf, dass die Haare nicht den Grinder kommen. © Clipper Race

“Es ist wirklich eine lange Zeit her, dass ich meine Komfort Zone verlassen habe”, sagt Model Amy  Willerton (23), die werbewirksam als Teilnehmerin des Clipper Races posiert.

Die Absolventin der britischen Dschungel Camp Prüfungen hat verstanden, dass es bei ihrem neuesten Engagement um mehr als nur einen Job geht.  Für die Huffington Post beschreibt sie ihre Erfahrungen beim Training für die abschließende Clipper Race Etappe über den Atlantik.

Amy Willerton Clipper Race

Amy Willerton beim Miss Universe Contest. © Miss Universe

“Eigentlich kann ich ganz gut über mich lachen. Über das doofe Blondchen Model. Aber diesmal fühlte ich mich so, dass ich mich ständig als würdiges Mitglied der Crew beweisen müsste.” Doch ohne wirkliche Fähigkeiten und das erste Mal auf so einem Boot sei es sehr schwierig gewesen.

Neue Sprache lernen

Ich fühlte mich, als würde ich eine neue Sprache lernen – diese ganzen nautischen Ausdrücke.” Es sei erst besser geworden, als der Vietnamese Minh An an Bord kam.  Er habe nur einen einzigen Satz Englisch sprechen können, sei aber eine echte Inspiration gewesen. “Er hat für mich die Dinge in eine andere Perspektive gerückt.”

Er habe sich so sehr in die Sache reingekniet, dass er in drei Wochen kommunizieren konnte, ohne Englisch zu können. Er sei so dankbar über die Möglichkeit gewesen und habe sie angespornt, selber Gas zu geben. Schließlich hätten 40 Prozent der Clipper Crews ebenfalls keine Erfahrung, bevor sie das Training beginnen.

“Diese Tage haben mir bewusst gemacht, dass ich den größten Teil meines Erwachsenen-Lebens auf mich alleine gestellt war. Das Segeln hat mich nun gelehrt, Teil eines Teams zu sein. Sobald man mit dem Team zusammen wächst, lösen sich die eigenen Geschichten nahezu auf.

In der ersten Nacht an Bord steuerte ich das Boot und es war sehr stürmisch. Der Regen peitschte ins Gesicht und die Bedingungen waren angsteinflößend.” Aber solche Grenzerfahrung verfestigen die Bindungen zu den Crewmitgliedern, wenn man weiß, dass man im Angesicht einer 50 Fuß Welle bestehe und es zusammen dadurch schaffe.

“Es war das erste Mal, dass ich verstand, warum die Menschen das Segeln so sehr lieben. Das Adrenalin und die Freiheit, das alles ist so berauschend.”

 

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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