Clipper Race: Abschied von Sarah Young auf See

Rest In Peace

Die beim Clipper Round The World Race verunglückte Britin Sarah Young ist auf hoher See bestattet worden. Ihr Körper wurde dem Pazifik übergeben. Die Crews nahmen Anteil.

Clipper Race

Fröhliches und beliebtes Mitglied der Clipper Gemeinschaft. © Clipper Race

Die Clipper-Race-Gemeinde hat sich von Sarah Young verabschiedet, die auf der Etappe von Qingdao nach Seattle im Sturm über Bord gegangen war. Auf medizinische Empfehlung führte die Crew der “IchorCoal” eine traditionelle Seebestattung durch, da es noch mehr als zehn Tage dauern kann, bis die Yacht den nächsten Hafen erreicht hat.

In einer ersten Stellungnahme beteuert Clipper-Race-Gründer Robin Knox-Johnston, wie sehr bei den intensiven Trainings vor der Regatta die Sicherheit im Vordergrund stehe. Und den Seglern werde immer wieder klar gemacht, wie wichtig es ist, bei harten Bedingungen eingepickt zu sein. Die 40-jährige Britin, die als eines der erfahrensten Crewmitglieder galt, hat diese Regel offenbar nicht befolgt. Die Gründe dafür sind nicht klar.

Knox-Johnston Statement:

Zu untersuchen ist auch, ob Veränderungen im Rettungsablauf des Mann-über-Bord-Manövers vorgenommen werden können. Vielleicht könnte es der Crew schneller gelingen, einen Verunglückten aus dem Wasser zu bergen. Young war mit einem persönlichen Notsender ausgerüstet und schließlich auch trotz der harten Bedingungen in der aufgewühlten See gefunden worden. Aber die Suche dauerte eine Stunde. Young überlebte das nicht.

In einer bewegenden Zeremonie wurde ihr Körper nun im Nord-Pazifik den Fluten übergeben. Die Crews der übrigen elf Yachten schickten Worte der Anteilnahme und gedachten in Schweigeminuten der Seglerin, die als aufgeschlossene, erfahrene Abenteurerin ein bekanntes Mitglied der Gemeinschaft war.

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Wichtiges Mitglied auf der “IchorCoal” © Clipper Race

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Spaß beim Grillen. © Clipper Race

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Vor den Needles.© Clipper Race

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Sarah Young unter Deck. Immer für einen Spaß zu haben. © Clipper Race

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Die Crew der “IchorCoal” beim Etappen-Start. © Clipper Race

 

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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