Design-Studie. Wally Fulcrum 88 Concept Yacht mit Schwenk-Kapsel

Ist das die Zukunft?

Wenn sich Menschen mit einer künstlerischen Ader dem Segeln widmen und ihre Fantasie spielen lassen, kann das zuweilen spannend sein. In diesem Fall haben sich Studenten des Art Center College of Design im kalifornischen Pasadena mit der Zukunft des Segelns beschäftigt und einen Katamaran entworfen.

Heißes Design. Wally Fulcrum 88 Studie. © Art Center College of Design

Sie nennen ihre Vision Wally Fulcrum 88. Das Besondere neben der coolen Wally-Optik und dem angesagten Segel-Flügel, soll die zentrale kardanisch aufgehängte Kajüte sein.

Es ist sicher angenehm, dass man nicht von der Couch rutscht, wenn der Kat ein Beinchen hebt. Aber eigentlich ist ja gerade das der Vorteil von Fahrten-Multis, dass sie eben genau in der Waagerechten segeln.

Wie eine Spinne auf dem Wasser. © Art Center College of Design

Es wäre ein Graus für jeden entspannten Fahrten-Törn, wenn sich der Luvschwimmer aus dem Wasser heben würde. Es sei denn, man entwickelt eine Automatik, die das kontrollierte Bein-Heben ermöglicht. Mit der zunehmenden Erforschung der Flügel-Segel scheint die absolute Kontrolle des Profil in gar nicht mehr so weiter Ferne.

Das zunehmende Automatisieren hat dann zwar immer weniger mit Segeln zu tun, aber cool wäre es schon, wenn so etwas funktioniert. Wer weiß, was die Zukunft noch alles bringt.

Das Cockpit ist frei schwebend zwischen den Rümpfen aufgehängt. © Art Center College of Design

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Carsten Kemmling

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7 Kommentare zu „Design-Studie. Wally Fulcrum 88 Concept Yacht mit Schwenk-Kapsel“

  1. avatar Dirk M sagt:

    Kann hier schon jemand Segelerfahrungen mit dem Flügelsegel vorweisen? Mich würde interessieren wie sich so etwas segeln lässt…

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  2. avatar Wilfried sagt:

    Ich glaube nicht das das Segeln mit Flügelsegel das Problem wäre. Die Herausforderung ist das manövrieren im Hafen und festliegen. Lass mal so ein Boot einen Monat unbeaufsichtigt im Hafen liegen-wobei Wally Eigner so ein Problem nicht haben. Das Wally-Konzept heisst ja nur alleine Segeln und nicht alleine putzen.

    Mir fallen bei diesen Bildern die Visionen von Robert Das aus den siebzigern ein. So viel weiter sind die heute auch nicht. Vielleicht kann man ja davon mal was einstellen. Nebenbei bemerkt Frage ich mich auch ob es irgendeine Quelle für die alten Artikel aus der “Regatta” gibt. Z.B. Reviertipps für regattasegler…. Aber das ist jetzt ein anderes Thema.

    Gruß Wilfried

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    • avatar Manfred sagt:

      Wilfried,
      beim HOLM Segelmacher in Schleswig liegen die gestammelten Werke von Perschi Halbe und Kollegen. Immer wieder gerne in die Hand genommen, zum schmunzeln und staunen und um einfach festzustellen, dass fast alles schon mal da gewesen ist. Nur wesentlich professioneller ist der Sport geworden. Mit nem 9-5 Job braucht man nicht mal mehr an eine OL Kampagne denken.

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  3. avatar Sven sagt:

    ich sehe es schon kommen………..in wenigen Jahren trage die eigner Ihre Flügel am Sonntag abend über die Stege um sie in die extra dafür gebauten ,langen lagerschuppen zu legen………
    Super!! Nie wieder klapperne fallen !!
    Die frage ist doch : wie reffe ich so ein Segel?
    😉

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    • avatar Jacob sagt:

      Ich nehme entweder oben ein Segment raus oder verdrehen das obere Segement soweit das es einfach “flattert” also im Wind steht.

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      • avatar Wilfried sagt:

        Jo und dann kommt die Fallbö oder der heftige Dreher. Aber in dem Hohlraum des flügels kann man sicher auch eine Luftsack gegen Durchkenterung einbauen.

        Gruß Wilfried

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  4. avatar Peter sagt:

    Die festen Flügel sind für Yachten bestimmt nicht praktikabel. Aber wie sieht es denn mit denen aus Segeltuch aus: http://www.omerwingsail.com/ ?

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