Feuer an Bord: Hund rettet Segler auf der Schlei das Leben

Löscheinsatz

Der Wachsamkeit seines Hundes verdankt ein Segler die Rettung von seiner in Brand geratenen Segelyacht.

Seenotrettungsboot WALTER MERZ der DGzRS im Einsatz an der brennenden Segelyacht auf der Schlei © DGzRS/Die Seenotretter

Seenotrettungsboot WALTER MERZ der DGzRS im Einsatz an der brennenden Segelyacht auf der Schlei © DGzRS/Die Seenotretter

Auf der Schlei zwischen Ulsnis und Gunneby, etwa auf halben Weg zwischen Schleswig und der offenen Ostsee, war auf seinem rund elf Meter langen Boot am Dienstagnachmittag, 23. September 2014, ein Feuer ausgebrochen. Den Seenotrettern der Freiwilligen-Stationen Schleswig und Maasholm gelang es, den Brand zu löschen und den Havaristen in einen Hafen zu schleppen.

Um kurz vor 17 Uhr erreichte die Alarmierung die SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Der Skipper selbst hatte sich und seinen Hund zu diesem Zeitpunkt bereits mit einem Schlauchboot unverletzt an Land in Sicherheit gebracht. Der Beagle hatte angeschlagen und seinem Herrchen so vermutlich das Leben gerettet.

Die SEENOTLEITUNG BREMEN alarmierte die Freiwilligen-Besatzungen der Seenotrettungsboote WALTER MERZ/Station Schleswig und WUPPERTAL/Station Maasholm. Sie trafen nahezu zeitgleich an der in der Badebucht vor Gunneby vor Anker liegenden Segelyacht ein.

Starker Rauch drang aus dem Inneren des Bootes. Flammen schlugen durch Luken und Kajütdeck. Da zunächst unklar war, ob sich weitere Menschen noch an Bord befanden, stieg ein Seenotretter über. Die WALTER MERZ setzte ihre Feuerlöschpumpe zur Brandbekämpfung ein. Wie sich erst später herausstellte, lagerten an Bord noch ein Brennstoff-Reservekanister und Signalmunition.

Die WUPPERTAL brachte einen Feuerwehrmann von Land an Bord. Er stieg unter Atemschutz ebenfalls auf die Yacht über, um im Innenraum weiterzulöschen. Anschließend schleppten die Seenotretter den Havaristen längsseits in den kleinen Hafen Stauertwedt. Dort übernahm die Landfeuerwehr die Brandwache.

Quelle: DGzRS

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