G4 Katamaran: Cruiser-Foiler Tests vor Lelystad – Fliegen auf dem Markermeer bei -7 Grad

Hoher Windchill-Faktor

Nach dem Überschlag 2015 ist es etwas ruhig geworden um den G4 Katamaran. Aber die holländische DNA-Werft hat ihn weiterentwickelt und testete jetzt das automatische Flug-System bei sibirischen Bedingungen.

Freiwillig wären die Holländer der DNA-Werft wohl auch nicht Ende Februar mit ihrem G4-Foiler-Katamaran auf das Markermeer gegangen. Die Temperatur betrug – 7 Grad, auf den Kanälen in Amsterdam wurde schon mit Schlittschuhen verkehrt, und zwei Tage später war auch die Wasserfläche vor Lelystad gefroren.

© Jasper van Stavere

Aber ein neuer G4 Katamaran stand kurz vor der Auslieferung und die Ingenieure mussten noch einige Updates für das automatische Tragflächen-Kontrollsystem testen. Nicht auszudenken, wenn es wieder zu einer folgenschweren Kenterung des viel beachteten Katamarans kommen sollte, der die Foling-Technik auch für Cruiser beherrschbar machen soll.

© Jasper van Stavere

Und so brachte das DNA-Team den Kat bei 18-20 Knoten Wind noch einmal richtig zum Fliegen bevor Eisschollen den Weg versperrten. Damit starteten sie das Kontrastprogramm zum Kollegen Shannon Falcone, der einen DNA G4 beim Caribbean 600 über die Runden bringen wollte.

Er scheiterte allerdings wie auch das Gros der Flotte. Falcone gab auf, als die Windinstrumente versagten. Ohne das Wissen um die Zahlen ist so ein Flieger offenbar nicht sicher zu beherrschen. Er hatte aber das neue automatisierte System noch nicht zur Verfügung.

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Carsten Kemmling

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