Havarie: Brenta 60 ex UCA verliert Kielbombe und kentert – Grundberührung in Schären

Koppheister

Brenta 60, Kielbombe, Havarie, Kenterung

Die ex “UCA” treibt nicht mehr ganz so stolz nach Verlust der Kielbombe durch die Stockholmer Schären © söderström

Die 60-Fuß-Yacht von Knierim-Yachtbau (Design: Luca Brenta) fuhr gegen einen Schären-Stein. Alle fünf Personen an Bord blieben unverletzt, Skipper geschockt

Wer jemals im Stockholmer Archipelageo unterwegs war, weiß genau, dass man dort mitunter überraschend schnell „aufsitzt“. Der gesamte Schärengarten ist voller gefährlicher Untiefen, die selbst mit moderner GPS-Navigation das Revier zu einem der anspruchsvollsten Europas machen.

Brenta 60, Kielbombe, Havarie, Kenterung

Kurz nach Verlust der Kielbombe © tell

Die „Minnic“, ex „UCA“ rauschte auf einen Stein, der lt. Karte auf 2,2 Metern Tiefe lauerte – fatal bei einem Tiefgang von 3,3 Metern!

Augenzeugen berichten, der rassige Daysailor habe reagiert, als sei er gegen eine unsichtbare Wand gefahren . Die Yacht dreht sich wohl noch in den Wind, um schon Minuten später durchzukentern.

Vier Personen konnten aus eigener Kraft mit dem Schlauchboot gerettet werden.  Einer ist ins Wasser gesprungen um zu der fünf Meter entfernten Seenotrettung zu schwimmen, da die nicht dichter an die havarierte Yacht fahren konnten.

Die Brenta 60 wurde vor Ort gesichert und soll in Absprache mit der Bergungsfirma und Versicherung im Laufe der Woche geborgen werden.

Link zum schwedischen Fotografen Stefan Tell

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2 Kommentare zu „Havarie: Brenta 60 ex UCA verliert Kielbombe und kentert – Grundberührung in Schären“

  1. avatar Addi sagt:

    Wann war das, am 1.8. , östlich Stockholm, am Nachmittag? Uns kamen auf dem Weg nach Stockholm zwei SAR Fahrzeuge entgegen.

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