Olympiasiegerin präsentiert BMW Sailing Cup Finale

Kati Witt. Eisprinzessin auf dem Wasser

Von Carsten Kemmling

Kati Witt hat Spaß beim Segeln. © BMW Sailing

Der BMW Sailing Cup ist ja eigentlich eine schöne Veranstaltung. 1500 Segler kamen in dabei 2010 zum Segeln. Selbst SegelReporter Uwe Röttgering durfte mitmachen. Denn “Regatta-Erfahrung und Segelschein sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung zum Mitsegeln”, heißt es in den Meldeunterlagen.

Die Doppel-Olympiasiegerin packt beim Segelsetzen an. © BMW Sailing

Allerdings geht der Verzicht auf sportlich höchste Qualität einher mit einer gewissen Schwierigkeit, die Veranstaltung der Öffentlichkeit nahe zu bringen. Deshalb werden gerne Promis auf die Boote gesetzt. Die dürfen dann den Journalisten berichten, wie aufregend das Segeln war.

Dieses PR Einmaleins zeigte in diesem Jahr schon Audi, als Schauspielerin Veronica Ferres nach Kiel auf die TP52 gelotst wurde. Segel-Profi Matti Paschen erhielt beim Grinden tiefe Einblicke in die Schauspielkunst.

Die Prinzessin zupft an der Gennakerschot. Ob sie weiß, was sie tut? © BMW Sailing

BMW präsentierte nun beim Sailing Cup Deutschlandfinale in Hamburg Eislauf-Prizessin Katharina Witt, die sich inzwischen “BMW Group Olympiabotschafterin und Kuratoriumsvorsitzende der Olympiabewerbung München 2018″ nennt.

Sie durfte Folgendes sagen: „Das war wirklich ein ganz besonderes Erlebnis. Für mich war es der erste Kontakt mit dem Segelsport – und gleich fand ich mich mitten in einem Wettkampf wieder. Ich denke, ich kann für alle meine Mitstreiter sprechen: Diese zwei Stunden auf der Elbe hatten es wirklich in sich. Jeder hat sein Bestes gegeben. Was die Profis geleistet haben, ist absolut beeindruckend.”

Hamburg zeigt sich beim BMW Sailing Cup Finale im Hafen von seiner besten Seite. © BMW Sailing

Mit dabei war auch noch das „Team München 2018“ mit den erfolgreichen Olympioniken Susi Erdmann, Peter Schlickenrieder und Konsti Schad. Sie segelten zusammen mit Prinz Leopold von Bayern, Ulrike Schümann, Niko Mittelmeier und Phillip Buhl beim ProAm Race für die von Königin Silvia von Schweden ins Leben gerufene World Childhood Foundation. BMW spendete 10.000 Euro.

Das eigentliche Finale der 17 Veranstaltungen umfassenden Amateur-Segel-Serie gewann das Team Berlin mit Skipper Jürgen Buhtz und seiner Crew Michael Förster, Olaf Christophersen, Vivien von der Burg und Karim El-Ishmawi.

Wintersportler nach dem Segel-Erstkonktakt. Konsti Schad, Susi Erdmann, Kati Witt, Peter Schlickenrieder. © BMW Sailing

Pressemitteilung Finale

Galerie vom Hamburg Finale

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Carsten Kemmling

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2 Kommentare zu „Olympiasiegerin präsentiert BMW Sailing Cup Finale“

  1. avatar Andreas Ju. sagt:

    Was’n nu? Alle fanden es irgendwie dufte, oder wie? Hat auch mal jemand gewonnen oder verloren oder war das nun wirklich total egal? Oder was ist das mit ProAm und so? Dann hätte man bei der Besetzung ja auch gemeinsam Uno spielen können. Darüber hätte die Presse bestimmt auch berichtet.

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  2. avatar Titus sagt:

    Ich finde es doch sehr schade, dass die eigentliche Veranstaltung hier doch so unter den Tisch fällt!
    Scheinbar ist es doch viel interessanter über das x-te Boot mit Hydrofoils zu berichten. Vor allem das Finale war super spannend und man hätte sich mit der, für viele nicht nachvollziehbaren, Schiedsrichterentscheidung beim 1. Finallauf beschäftigen können.
    Schade SR!

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