Kleinkreuzerprojekt: Diggers „Bente“ als hanseboot-Highlight

A star is born?

Bente 24

Polly würde gern lossegeln © Diggerhamburg

Das Projekt „Bente 24“ wird von den Machern der 55. hanseboot hoch gehandelt und mit entsprechender PR gewürdigt. Interview mit „Digger“ Stephan Boden als Pressemitteilung.

SR-Leser kennen das Projekt in allen Denk-, Planungs– und Bauphasen bereits aus dem Effeff – auf der 55. Hanseboot stellt Stephan Boden zusammen mit Alexander Vrolijk und Jan Kuhnert erstmals ein Mock-up des 24 Fuß langen „Familien-Segelkreuzers“  vor.

Eventplanung:

  • Bente 24 als 1:1-Modell in Halle B2, Stand B.160
  • Sechs Meter-Pinnwand mit allen Entwürfen, Skizzen und Fotos
  • Vorträge, begleitet von virtuellen Computer-Rundgängen auf Bente
  • täglich um 16 Uhr offene Diskussionsrunde für Jedermann
  • Segeldesign-Entwurf live während der Messe
  • „Speakers Corner“ für Meinungen, Anregungen, Vorträge

    Bente 24

    Bente Cockpit. © Diggerhamburg

hanseboot-Pressemitteilung und Interview mit „Digger“:

Der Hamburger Werbefilmer und Ostseesegler Stephan Boden (Varianta 18 „Digger“) stellt zusammen mit Alexander Vrolijk und Jan Kuhnert (Designer bei judel/vrolijk und Co.) auf der 55. Internationalen Bootsmesse Hamburg vom 25. Oktober bis zum 2. November in der neuen Bootsbauhalle B2.EG erstmals ein Mock-up des vielbeachteten Kleinkreuzer-Segelbootprojektes „Bente 24“ vor.

Boden, Vrolijk und Kuhnert wollen mit Unterstützung von Professor Michael Adlkofer, Bruder der zweimaligen Frauen-Weltmeisterin im 470er Dr. Kathrin Adlkofer, und seinen Design-Studenten der Hochschule Hannover einen innovativen und modernen Kleinkreuzer entwickeln. Der soll von der Länge her in etwa vergleichbar mit dem beliebten Folkeboot, schnell, seetüchtig und vor allem bezahlbar sein. Weitere Features der kleinen, 7,55 Meter langen Yacht: Sie soll einen möglichst hohen Komfort an Deck bieten sowie modular aufgebaut – und damit individuell konfigurierbar – sein.

"Fuck Fock" - Cat Rig. So sah eine frühe Design-Studie der "bente" aus © Alexander Vrolijk

“Fuck Fock” – Cat Rig. So sah eine frühe Design-Studie der “bente” aus
© Alexander Vrolijk

Die hanseboot-Präsenz nutzen Vrolijk, Kuhnert und Boden, der mittlerweile zwei Bücher über seine Törns mit der Varianta 18 „Digger“ veröffentlicht hat, um in Gesprächen und Diskussionen mit den Besuchern der Bootsbauhalle B2.EG weitere Inspirationen zu sammeln. Die sollen schließlich in den Bau der Bente 24 einfließen. Vorab erklärt der 48-jährige Boden in einem hanseboot-Interview, wie es zu dem Projekt kam, wer daran beteiligt ist und wann Interessierte dieses Boot werden kaufen können.

Wie kam es dazu, einen sieben Meter langen Segelkreuzer entwickeln zu wollen?

Während meiner mehrmonatigen Reisen auf Digger in den vergangenen Sommern hat mich eine Art Sucht gepackt. Deshalb habe ich beschlossen, demnächst einmal für längere Zeit zu segeln. Dabei möchte ich auch andere Kontinente besuchen. Dafür eignet sich die Varianta 18 leider nicht. Für diesen Törn stellte ich mir schon immer ein Boot in der 24 Fuß-Klasse vor. Diese Klasse hat sich bestens für die Langfahrt bewährt.

Beispiele sind das schon erwähnte Folkeboot, der Spækhugger, die Shark 24 und andere. Es sollte aber ein neues und modernes Boot sein. In diesem Segment fand ich jedoch partout nichts Passendes. Bei einem gemütlichen Abend vorm Kamin mit Alexander Vrolijk und Jan Kuhnert, Designer bei judel/vrolijk, entstand dann die Idee, selbst ein bezahlbares, innovatives Boot zu entwickeln.

Warum selbst entwickeln? Es gibt doch schon Kleinkreuzer in dieser Größenordnung…

Ich glaube, die großen Serienwerften fokussieren sich zurzeit zu sehr auf andere Märkte als auf den heimischen Einsteiger oder Umsteiger von Jolle oder Kite. Die Django 6.70 des innovativen französischen Bootsbauers Marée Haute oder die SQ25 von SQ Freienohl sind beides schöne Schiffe. Sie sind mir jedoch zu teuer. Zudem konzentrieren sich einige Werften zu sehr auf den Wohnkomfort als auf die Segeleigenschaften.

Bente 24 Design, Kleinkreuzer

Studenten-Design. Könnte so die neue Bente 24 aussehen? © Tomke Ellerhoff, Matthis Müllenmeister, Daniel Gurka (HS Hannover)

Folkeboot, Shark, Spækhugger, X79 und Co. gibt es auf dem Gebrauchtboot-Markt. Aber ich wollte etwas Neues, das ich „nackt“ kaufe und dann so ausstatte, wie ich das will – ohne mich gleich „verschulden“ zu müssen. Im Prinzip so wie schon bei der Varianta 18. Nur eben größer, hochseetauglich und auch im Winter bewohnbar.

Welche Rolle spielte Michael Adlkofer, Professor an der HS Hannover, dabei?

Michael habe ich auf der letzten hanseboot kennen gelernt. Er ist Weltumsegler, liest regelmäßig meinen Blog diggerhamburg.com. Zur hanseboot kam er mit 30 Studenten, vor denen ich mein „Bootskonzept auf 18 Fuß“ präsentiert habe. Vorher war er zufällig bei Alexander Vrolijk am Stand. Im Frühjahr schrieb er, dass die Hochschule gern für Designkooperationen zur Verfügung stehen würde.

Im Prinzip war das der Auslöser. Da entschieden wir: Jetzt versuchen wir das! Wir, das sind Alex Vrolijk, Jan Kuhnert und ich. Wir initiierten das Projekt zusammen. Ich habe klare Vorstellungen. Für die technische Umsetzung sorgen jedoch Alex und Jan. Sie sind die Fachleute auf diesem Gebiet.

Wen soll das Boot ansprechen?

Die Branche überaltert. Viele junge Menschen schaffen den Sprung von der Jolle zur Fahrtenyacht nicht. In Zeiten, in denen Design eine große Rolle spielt, will auch nicht jeder ein Gebrauchtboot kaufen. „Nicht ansprechend, zu teuer, zu groß“, höre ich oft von Jüngeren. Bente soll eine Schnittstelle sein.

Für Einsteiger, Umsteiger und Jollensegler. Wir wollen Segeln als Funsport etablieren. Hier gibt es Handlungsbedarf. Deshalb haben wir auch ganz gezielt die neuen Medien und das Social Web genutzt. So erreichen wir auch Menschen, die die Fachpresse nicht lesen. Daher sprechen wir auch von einem „Open Source Project“, bei dem jeder mitdiskutieren und mitmachen kann.

Typisch: Die Mädels räkeln sich im Vorschiff. – "bente" innen © digger

Typisch: Die Mädels räkeln sich im Vorschiff. – “bente” innen © digger

Was ist neu an Bente?

Bisher ist das Neue an Bente vor allem die Entstehung und die Vermarktung. Das gab es vorher so nicht. Segeln bedeutet Emotion. Und das ganze Projekt wird sehr emotional diskutiert. Auf Facebook, Segelreporter.com, Blogs und Foren geht es teilweise hoch her. Durch diese Öffentlichkeit ist schließlich auch die Industrie auf uns aufmerksam geworden.

Unsere Facebook-Gruppe „Bente 24“ hatte innerhalb einer Stunde rund 500 Follower! Über Facebook erreichen wir mittlerweile über 20.000 Leute, dazu kommen Blogs und Printmedien. Das Projekt ist bekannt und wird viel beachtet – eine gute, moderne Basis für ein Gelingen. Andererseits soll Bente einfach zu bauen sein.

Das Boot besteht überwiegend aus abwickelbaren Flächen. Auch Selbstbau ist möglich. Und für eine Werft wird das Boot kostengünstig zu produzieren sein. Bente soll zudem innovativ, ansprechend und dabei schnell und einfach zu segeln sein.

Wer hilft euch dabei, die Pläne zu verwirklichen?

Wir hatten niemals vor, ein Boot im stillen Kämmerlein zu entwickeln und danach Werften abzuklappern. Bente ist ein Innovationsprojekt. Deshalb haben wir früh die Industrie eingeladen, mitzumachen. Mit Erfolg: Heiko Zimmermann, Projektleiter der hanseboot, hatte bereits im März angeboten, eine Fläche für ein Mock-up zur Verfügung zu stellen.

Dadurch kam dann unser Partner für den Mock-up-Bau, die Firma M. u. H. von der Linden, auf uns zu. Barton Marine will unseren geplanten Prototypen mit Beschlägen ausstatten. Lee Sails designt die Segel. ISTEC erstellt ein spezielles Downwind-Segel. Torqeedo kümmert sich um einen neuen Elektroantrieb. Und Secumar will ein Sicherheitskonzept entwerfen. Da ist aber noch viel Potenzial.

Bente 24

Bente spricht! © Diggerhamburg

In den letzten Tagen entstand – pünktlich zum Beginn der hanseboot – das Mock-up…

…gebaut in Wesel bei M. u. H. von der Linden, eine 1:1 Helling aus MDF-Platten. In der kann man bereits im Cockpit unter dem festen Scoop sitzen und das Boot fühlen. Die Helling kann hinterher zum Bau des Prototypens weiter verwendet werden.

Unglaublich, was die in Wesel in kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben. Genau solche innovativen Partner brauchen wir für das Projekt. Wir sind gespannt, wie viele es davon gibt und ob sie uns auf der hanseboot ansprechen.

Wann ist mit dem Bau des Bootes zu rechnen? Wer wird das Boot bauen? Und was soll es kosten?

Dazu kann ich noch keine Aussagen machen. Bisher ging alles viel schneller als gedacht. Nach der hanseboot wissen wir mehr. Wir haben Vertrauen in die Innovationslust der Industrie. Wir selbst wollen das Boot übrigens gar nicht verkaufen. Wir wollen es entwickeln, vermarkten, vorantreiben und das Projekt dann irgendwann durch eine Werft umsetzen lassen.

Wenn das klappt, kaufe ich mir eine Bente und segle dann los. Bootsverkäufer wird keiner von uns werden. Wir arbeiten ja alle in unseren Berufen. Es wird eine sehr günstige Basisvariante geben. Was zusätzlich aufs Boot kommt, entscheidet dann jeder selbst. In Kürze werden wir jedoch schon wissen, was das Selbstbau-Kit kosten wird. Die Preise werden von unserem Partner M. u. H. von der Linden gerade kalkuliert – mehr auf der hanseboot.

Bente 24

Testmodell © Diggerhamburg

Wie entstand der Name des Bootsbau-Projektes, Bente?

Als wir damals zusammen saßen, haben wir unsere Vorstellungen über einen Kleinkreuzer diskutiert. Auch das Thema Toilette an Bord wurde besprochen. Keiner wollte eine – bis auf Jan. Der meinte, er wolle schließlich mit seiner damaligen Freundin und heutigen Frau segeln gehen. Und die brauche eben ein Klo.

Der Name seiner Frau: Bente! Nach diesem Gespräch fragten wir uns bei jedem weiteren Entwicklungsschritt: Was würde Bente dazu sagen? So kam es dazu, dass wir das Boot einfach Bente 24 nannten. Frauen spielen beim Bootskauf häufig eine entscheidende Rolle. Das haben wir in unsere Überlegungen mit einbezogen.

Wo steht das Mock-up? Was erwartet die Besucher an eurem Stand? 

Wir sind in Halle B2, Stand B.160. Die Besucher sollten Zeit mitbringen. Wir haben eine sechs Meter lange Pinnwand. An der findet man alle Entwürfe, Skizzen, Fotos, Semesterarbeiten, Logoentwürfe und Segeldesigns zu Bente. Dort kann man „Like“- oder „Dislike“-Stempel verteilen.

Natürlich steht dort auch das Mock-up im Maßstab 1:1, und – wenn wir es noch rechtzeitig schaffen – zusätzlich ein kleineres, fertiges Modell. Dazu gibt es mehrere Tablet-PCs mit „3D-Bentes“. Die kann man dann drehen und wenden und sogar virtuell begehen. Und es gibt eine Menge Vorträge direkt am Stand. Und jeden Tag um 16 Uhr eine offene Diskussionsrunde, an der jeder teilnehmen kann, egal ob Besucher, Pressevertreter oder Aussteller.

Digger Schlei

Stephan Boden beim Einahdsegeln auf seiner Varianta 18 “Digger”. © Digger Hamburg

Parallel wird live an dem 3D-Modell gearbeitet und die Segel entworfen. Zudem verstehen wir uns als eine Art „Speakers Corner“ – wer will, kann das Mikro nehmen und seinen Senf dazugeben. Wir freuen uns auf jede Menge Meinungen und Ideen. Und natürlich auf Gespräche mit Werften und potentiellen Partnern.

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36 Kommentare zu „Kleinkreuzerprojekt: Diggers „Bente“ als hanseboot-Highlight“

  1. avatar Jens Krees sagt:

    “Die Django 6.70 der polnischen Werft Viko oder die SQ25 des innovativen französischen Bootsbauers Maree Haute…” ?!

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    • avatar digger.hamburg sagt:

      Da hat wohl jemand ein paar Satzteile verdreht. Ich hoffe nicht, dass es in der Originalmitteilung so steht. Denn die originale Antwort schrieb ich so:

      “Dieses mühsame Feld überlässt man eher den polnischen Werften wie Viko oder innovativen französischen Bootsbauern wie Maree Haute.
      Die Django 6.70 wie auch die SQ25 – beides schöne Schiffe – waren allerdings für mich nichts, vor allem weil der Preis mir zu hoch ist.”

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  2. avatar MrSail sagt:

    ?????Was ist neu an Bente? Bisher ist das Neue an Bente vor allem die Entstehung und die Vermarktung…???

    FALSCH !

    Schon mal was vom Flying Tiger gehört ….. eines der größten open Innovation yacht Projekte !!!!! komplett mit der sailinganarchy.com community entwickelt

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    • avatar Alex sagt:

      Mensch, du sollst doch nichts schlechtes sagen.
      Das ist bei diesem open Projekt weder vorgesehen, noch erwünscht.

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      • avatar digger.hamburg sagt:

        Schade Alex, dass Du meiner Einladung auf die Interboot nicht gefolgt bist, um sich bei einem Freibier persönlich zu sprechen. Du hast ja meinen Stand, der etwa 48 qm hatte, beleuchtet war und mit einem DIGGER-Kundenstopper-Schild versehen, “nicht gefunden”. Obwohl er direkt am Eingang war.

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        • avatar Alex sagt:

          Schade, dass du im Vorfeld auf meine Frage, welche Halle/ Standnummer nicht geantwortet hast.
          Ich bin in dem Bereich 3x durchgekommen. Was oder von wem sollte das den für ein Stand gewesen sein?

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        • avatar Alex sagt:

          So, hab noch mal nachgesehen.
          Rund um den Eingang waren:
          Lee Sails, Parasails, Jahn Top Special Verlag, Sunbeam, Jeanneau, Saphire, Faurby.

          Dein “Digger Stand” ist leider nicht im Verzeichniss. Weshalb ich dich ja um die Standnummer gebeten hatte, auf dem du bist.

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    • avatar x-claim sagt:

      Haufen von Fragezeichen, Großbuchstaben und ein nerviger etwas agressiver Schreibstihl sind eine Mischung, die ich garnicht mag. Es ist doch herzlich egal, ob es das erste, zweite oder nur vierte “open community” Projekt ist.

      Ich kenne Digger nicht und er polarisiert sicherlich gerne, wenn nicht gar genüßlich. Manchmal geht er mir damit auf den Zeiger :). Die Idee die Entwicklung einer Bootes einmal anders an zu gehen ist sicherlich auch nicht neu. Neu ist eher die Frequenz mit der wir – die interessierten- mit Berichten über den Entwicklungsstand versogt werden. Ich hätte gerne noch mehr über die Ideen erfahren, die sich nicht durchsetzen werden, aber evtl. kommt das noch.

      Was man Digger aber anrechnen muss: Er steht dort mit “offenen Visier”, er versteckt sich nicht hinter “MrSail”, “x-claim” etc. Er hatte eine Idee, und treibt sie vorran und er findet dankeswerterweise Unterstützung dabei! Das sollte doch Mut machen – also an alle die Besserwisser – setzt Eure Ideen um! Das heißt nicht das Kritik nicht erlaubt ist – sie sollte nur fair bleiben.

      Apropos Flying Tiger 7.5 ist doch ein ganz anderes Boot und hat nicht mal ne Toilette 😉

      “Meine Bente” hätte kein Klo (ne ordentliche Pütz ist allemal bequemer) dafür aber variablen Tiefgang. Var. Tiefgang ist meines erachtens unerläßlich für kleine Boote die kleine -abgelegene- Häfen anlaufen wollen/sollen. Interessant finde ich den 2-achsig schwenkbaren Kiel von http://spezialbootsbau.de/ evtl. zu teuer aber genial.

      Ich wünsche der Bente viel Erfolg!

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      • avatar digger.hamburg sagt:

        Moinsen,

        über die Artikel, auch über die Frequenz habe ich bspw. mit Carsten gesprochen. Das sind immer Top Beiträge. Deshalb ist es auch gewünscht. Viele Tausend SR Nutzer lesen das immer wieder. Und 5 Ätzen rum. Die meisten kommentieren gar nicht. Manche schicken eMails.

        Auf undiplomatische Kommentare reagiere ich undiplomatisch. Vor allem dann, wenn es immer wieder wie ein Beißreflex von ein und denselben kommt. Da muss der Kommentierende durch. Ich muss es ja auch, und das nicht anonym. Einer hier steht auf meinem Blog bereits seit 1 Jahr auf der Blacklist. Nicht wegen Bente – sondern weil er sich auf meiner Website generell über jeden Pups von mir beschwert. Das ist so, als wenn mich jeden Tag jemand besuchen kommt und sich über meine Wohnung, mich und meinen Hund aufregt. Warum kommt der? Hat der sonst keinen?

        Natürlich gehe ich manchen damit auf den Zeiger. Irgendwas geht immer irgendwo jemandem auf den Zeiger. Wenn ich es immer allen recht machen wollte, wäre ich in die Politik gegangen, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Wassersportlerinnen und Wassersportler. 😉

        Nun haben viele die Entwicklung des Bootes begleitet. Ein verschwindend geringer Teil hat dadurch cholerische Anfälle bekommen. So what? Wir tun ja keinem was. Wir bauen ein Boot. Mehr nicht.

        Würde mich übrigens auch freuen, mal den ein oder anderen der großen Kritiker kennen zu lernen. Von denen hat sich noch nicht einer, obwohl ich auf allen Messen war, bei mir vorgestellt.

        Und zum Schluß: Danke für die guten Wünsche!

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        • avatar Alex sagt:

          Ist die Zugriffsstatistik im Keller oder weshalb bist du am Feuern?
          Wenn ich dazu komme, schreibe ich morgen einen Kommentar. 😉

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        • avatar Piet sagt:

          Du wirst mich sicher sehen am Stand.
          Aber ich werde mich nicht vorstellen.

          Denn außer Bente würden wir nichts zu reden haben und ich glaube persöhnlich wären wir uns beide zu wider.

          Aber no hate 😉

          Wenn ich Senf habe bekommst du Ihn hier oder im Blog zu hören.

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          • avatar digger.hamburg sagt:

            Wieso? Dich meine ich ja nicht. Deine Beiträge sind ja konstruktiv.

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  3. avatar Tango sagt:

    Viel Lärm um nichts ?

    Die Vielzahl der Vorankündigen haben zu hohen Erwartungen geführt.

    Kann der Entwurf diese Erwartungen erfüllen ?

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    • avatar digger.hamburg sagt:

      Bei manchen ja, bei anderen nein. Niemand von uns erwartet etwas anderes.

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      • avatar Tango sagt:

        Digger es geht nicht darum, was

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        • avatar digger.hamburg sagt:

          Ich führe mal Deinen Satz zu ende:

          “ihr erwartet.” 😉

          Nein, natürlich nicht. Aber es wird natürlich auch sehr unterschiedliche Meinungen geben. Ist ja jetzt schon so. Und ist auch gut so. Wir sind alle sehr gespannt und aufgeregt.

          Deine Erwartungen an das Boot sind sicher anders als die von anderen. Letzlich wird sich zeigen, wenn Bente mal gebaut wird, ob sie ankommt. Das kann man dann an Zahlen messen.

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          • avatar Tango sagt:

            Digger, mit der rhetorischen Frage, ob der Entwurf, die Erwartungen erfpüllen kann, sollte eigentlich nur zum Ausdruck gebracht werden, dass der Rummel um Bente too much ist.

            Mich nervt es inzwischen, dass mein Postfach mit vermeintlichen Bente-Nachrichten zugemüllt wird, die sich stets als heisse Luft erweisen.

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          • avatar digger.hamburg sagt:

            Ach komm, ist es soo schlimm? 10-12 Artikel seit März auf SR sind es glaube ich.

            Ich kann es ja sogar verstehen, aber es ist ja nicht so, dass man eine solche Wucht des Projektes planen kann. Dass unsere Bente auf so starkes Interesse stößt, damit rechnete niemand. Nun haben wir den Salat.

            Deine Position akzeptiere ich natürlich, aber was mache ich dann mit all denen, die uns nach einer 3 wöchigen Pause ständig fragen – vor allem auf der FB Gruppe – wann es endlich das nächste Update gibt? Und den Interviewanfragen? Abendblatt, WamS fragen nach, ob sie was bringen dürfen.

            Du siehst, es ist nicht einfach, alle unter einen Hut zu bringen. Wenn Dich das nervt, tut mir das leid. Aber es wird nach der Messe wieder ruhiger werden. Die Messe ist für uns alle sehr sehr spannend, wir sind fürchterlich aufgeregt und versuchen dort, die hohen Erwartungen möglichst breit zu befriedigen.

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          • avatar Alex sagt:

            @Tango, Digger ist ja auch nicht irgendein spleeniger Kurzfilmer aus einer Hamburger Kommune, sondern ein absoluter und bekannter Werbeprofi.
            Das er was von seinem Job als Werbefachmann versteht, das zeigt er, wie er das Bente Projekt aufgebaut und bisher medial geführt hat. Das kann man eigentlich nicht besser machen.
            Auch Prügel, egal aus welcher Richtung, sind gut für die Hits. Die Menschheit ist nun mal so gestrickt, dass sie gerne zuschaut, wenn Einer eine auf die Mütze bekommt. Das ist gut für die Zugriffsstatistik und diese wiederum hilft, um Sponsoren und Werber zu überzeugen.

            In jüngster Vergangenheit hat man bei Seascape und Saphire sehr schön sehen können, wie unterschiedlich Hochseeexperten und Vertriebsprofis am Markt auftreten.

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          • avatar Tango sagt:

            @Alex

            Kann mir nicht vorstellen, dass ein Werbeprofi soviel Müll produziert.

            Habe das Problem inzwischen dadurch gelöst, dass ich die FB-Gruppe Bente24 verlassen habe.

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          • avatar digger.hamburg sagt:

            Lieber Tango,

            das meinte ich. Wir haben dort viel Zulauf. Manchen gefällt es halt nicht. Man kann es nicht jedem recht machen.

            Noch ein Tipp: Benachrichtigungen abstellen – dann gibt Facebook auch keine Mails raus. Man kann selbst was am “zumüllen” ändern…

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          • avatar Tango sagt:

            @Digger

            “Benachrichtigungen abbestellen” reicht ja leider nicht ….

            Like or Dislike: Daumen hoch 3 Daumen runter 3

          • avatar Tango sagt:

            Meldungen, wie

            “Mist. Parasail ist im Weg. Wollte das ganze Boot zeigen.”

            möchte ich mir nicht mehr antun.

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          • avatar digger.hamburg sagt:

            Siehste, so unterschiedlich sind die Leute. Den einen regt so was auf, der andere findet es lustig. 37 Kommentare allein auf dem von Dir genannten Facebook-Beitrag sprechen auch für andere, oder?

            Und wen es aufregt, der kann sich ja abmelden. Kommt vor.

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  4. avatar Friedrich sagt:

    Nu lasst mal. Man hat ja schon reichlich gemeckert und gezweifelt. Wie’s am Ende aussieht ist eins, aber so richtig gespannt bin ich eben darauf, wie die zahlreichen und naturgemäßen inneren Widersprüche aufgelöst werden: schnell – seetüchtig – einfach – leicht – cool – preisgünstig etc. Wenn das gelingt, wird’s gut. ‘N bischen schwach finde ich den Hinweis, dass für das Bauen und Verkaufen bitte andere gerade stehen mögen. Mal schauen, ob die wollen. Eins ist mal klar, wenn es was wird, seid ihr Helden. Wenn nicht, dann wart Ihr das, nicht die anderen….

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    • avatar digger.hamburg sagt:

      Das ist uns vom ersten Tag an bewußt gewesen. Wir sind aber besserer Dinge denn je.

      Da wir ja auch ein wenig Erfahrung haben, wussten wir auch, was auf uns zu kommt: Meckern wie Begeisterung. Wir haben uns gesagt: “Augen zu und durchziehen. Mal sehen wo wir ankommen.”

      Ich finde übrigens, dass die angesprochenen Punkte sich überhaupt nicht widersprechen. Ich gebe aber zu, dass das eine sportliche Aufgabe ist, war und bleibt.

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  5. avatar pjotr sagt:

    bisher dachte ich ja dass die lage ernst ist für die “branche”, aber dass das b/ente-projekt jetzt schon der topact sein soll…. da möcht ich die vorgruppe garnicht hören. “digger”, slang für totengräber? wenn dann noch berndt lüchtenborg mit dem prototyp zweimal nonstop und gegen den wind den markenbotschafter und profitester macht, kauf ich mir sofort nach erscheinen sein buch über das abenteuer. schreiben konnte er ja, bin gespannt wie es weiter geht.

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    • avatar windhund sagt:

      Hab mir Lüchtenborg tatsächlich angetan, finde nicht, dass er schreiben kann …

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  6. avatar Stephan sagt:

    Hallo zusammen,

    Ich teile die MeinuNg von Friedrich, dass den Anspruch schnell, wohnlich und günstig zu erfüllen die größte Herausforderung des Projektes sein wird.

    Da ihr im Bente Projekt durchaus Erfahrung in der Branche mitbringt, würde mich mal interessieren ob ihr euch mit den anderen Projekten ähnlicher Zielrichtung beschäftigt habt. Im speziellen mit der Frage wie ihr euer ambitioniertes Preisziel halten wollt. Soll es da eher Richtung großer Absatz oder günstige Komponenten gehen?

    Ich wünsche euch viel Glück und freue mich auf ein persönliches Gespräch in HH.

    Gruß Stephan

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    • avatar Norman sagt:

      Ich denke, den Preis wird ohnehin die noch zu findende Werft festlegen.

      Gruß
      Norman

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    • avatar digger.hamburg sagt:

      Moin Stephan,

      der Absatz ist nicht planbar. Er ist nur einschätzbar. Natürlich hängt der Absatz auch mit dem Preis zusammen. Uns war von Anfang an ein Zielpreis im Kopf, den wir realisieren wollten. Ob das klappt, hängt von mehreren Faktoren ab. Jedoch ist bei der Planung des Bootes drauf geachtet worden, es möglichst einfach und kostensparend bauen zu können.

      Auch wenn jetzt gleich sicher wieder die Preisdiskussion los geht: Die Basis Bente soll ein günstiges Boot sein, das segelfertig ist. Ich werde mir meine – wenn ich denn mal eine haben sollte – Bente erst mal sehr spartanisch ausstatten. Eine Batterie, ein Tablet, Fatboy rein – fertig.

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      • avatar Tempi sagt:

        Vergiß nicht Dein Banana-Boot…..

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      • avatar Alex sagt:

        Na das ist doch mal eine konkrete Aussage.
        Die 24k in der Yacht waren ja noch offen ob nur Rumpf oder gar segelfertig.

        Jetzt hast du endlich einen konkreten Rahmen abgesteckt. 24k segelfertig!
        Wäre das etwas früher gekommen, hätte man trefflichst darüber diskutieren können, wie dieses, sehr sportliche, Ziel erreicht werden kann, um auch die anderen Attribute wie Innovativ oder Hochseetauglich zu erfüllen.

        Schade, der Zug ist weg.

        Dass der anvisierte Preis nicht unerreichbar ist, zeigen einige Hersteller von Kleinkreuzer.
        Ob ich mit der dann zu erwartenden Qualität auf die Hochsee gehen möchte? …

        Wo hat es eigentlich mal eine Preisdiskusion gegeben?
        Es gab nur meine Frage nach deinem Zielpreis, die bis jetzt ja unbeantwortet war. 😉

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  7. avatar Malte sagt:

    Wer keinen Bock auf Bente hat, sollte hier nicht seine Zeit vergeuden.

    Ich freu mich auf Bente und die Hanseboot.

    Kommt denn auch die Original-Bente?

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