Amphibien Mobo Iguana 29: Den Strand hoch für 184.000 Euro. Warum nicht?

Trockenen Fußes ...

Das Amphibien Motorboot Iguana 29 bahnt sich mit 8 km/h seinen Weg über den Strand. © Eric Sander

Erstaunlich, was sich die Mobo-Abteilung so ausdenkt. Bei der Boatshow in Cannes und bald auch auf der Messe in Hamburg wird ein 35 Knoten Renner vorgestellt, der nicht auf den Strand gezogen werden muss sondern einfach selber hochfährt.

Schwer vorstellbar, wofür das gut sein soll. Mit 8 km/h dürfte die Iguana 29 auf den Straßen dieser Welt nicht wohl gelitten sein. Und auch vom Fahrradweg wird man runter geklingelt.

Die Iguana 29 krabbelt aus dem Wasser. © Eric Sander

Auf dem Gehweg bleibt neben dem 2,50 Meter breiten Alu-Gefährt kaum Platz mehr für Kinderwagen und der Unmut der Passanten könnte auf dem Weg zum Supermarkt-Einkauf so einige Schrammen im Lack nach sich ziehen.

Also was soll das nun? Warum sollte man für das Mobo mit Rädern 184.000 Euro ausgeben? Das Schiff soll ein Tender sein. Außerdem werden Leute, die ein Strandhaus am Tidengewässer besitzen, als Zielgruppe genannt. Klar, das macht Sinn.

Tipp: Stefan Ottjes/Sealens

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Video vom Amphibien-Fahrzeug Iguana 29 im Einsatz (FRA):

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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6 Kommentare zu „Amphibien Mobo Iguana 29: Den Strand hoch für 184.000 Euro. Warum nicht?“

  1. avatar Stefan Zeyse sagt:

    Irgendwie blöd, dass man dann auch noch wegen 2km/h zu viel Höchstgeschwindigkeit für dieses Teil dann auch noch eine KFZ-Zulassung braucht. Sieht ja hässlich aus so ein Nummernschild am Bug.

    “Generell ausgenommen von Betriebserlaubnis- und Zulassungspflicht sind alle Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 6 km/h.”

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  2. avatar John sagt:

    Die Zulassungspflicht hast Du aber nur, wenn Du in den öffentlichen Verkehrsraum damit willst. Das ist doch ein Strand normalerweise nicht.

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  3. avatar Matze sagt:

    Wozu man das braucht? Z.b. um eigenständig auf den Trailer zu fahren (und vorher noch quer über den Strand). Man braucht keine Einwasserungsstellen mehr. Mehr Freiheit. Ist doch super. Sieht bloß ziemlich komisch aus.

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  4. avatar Backe sagt:

    Die Wahrheit ist, dass dieses Gefährt für den letzten James Bond – Film entwickelt wurde. Allerdings mussten dann die entsprechenden Szenen leider aus dem fertigen Film herausgeschnitten werden. Die Verfolgungsjagd auf dem Wasser sah ja noch ganz ansprechend aus, aber als dann bei der anschliessenden Land-Verfolgung im Hintergrund eine die Stützräder-Fahrrad-Gruppe eines örtlichen Kindergartens auftauchte und im Tiefflug an James und seiner Blondine vorbei rauschte, nutzte auch der ursprünglich geplante Trick des Regisseurs nichts mehr, die Verfolger von Bond gesondert aufzunehmen und in Zeitlupe dazwischen zu schneiden.

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 11 Daumen runter 1

  5. avatar Marc sagt:

    Ist doch ne praktische Sache. In Monaco sind Wasserliegeplätze sehr teuer. Also fährt man einfach die Rampe hoch auf den Parkplatz und zahlt nur die Parkgebühren für einen Autoparkplatz 😉

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  6. avatar Ketzer sagt:

    Ist doch klar, wenn ich zum Champagnerschlürfen und Austern lutschen von meiner Megayacht an Land fahre, mache ich mir damit meine Gucci-Schuhe nicht dreckig, sondern muss erst absteigen, wenn ich hoch und trocken liege.

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