Müll im Meer: Australischer Segler berichtet von riesigen Müllflächen im Pazifik

Geschändeter Ozean

MacFadyen in nachdenklicher Pose auf "Funnelweb" © Newcastle Herald

MacFadyen in nachdenklicher Pose auf “Funnelweb” © Newcastle Herald

Eigentlich lebte er einen lang gehegten Traum und segelte in Etappen um die Welt. Doch auf der Strecke Osaka-Melbourne musste Ivan Macfadyen entsetzt feststellen, dass der Ozean zehn Jahre nach seinem letzten Besuch von Müll bedeckt und ohne Leben ist.

Es sei vor allem die Stille gewesen, die Ivan beunruhigt habe. Natürlich klatschen die Wellen noch gut vernehmlich ans Boot und selbstverständlich sang der Wind noch in Segeln und Takelage. Was aber fehlte, waren der Lärm der Seevögel, die sonst immer um das Boot herum unterwegs waren und ihre Beute aus den riesigen Fischschwärmen der See pickten.

Vor ziemlich genau 10 Jahren hatte Ivan Macfadyen die gleiche Strecke schon einmal befahren und es habe „keinen einzigen der 28 Törn-Tage gegeben, an denen wir nicht mindestens einen großen Fisch fürs Abendessen angeln konnten.“ Diesmal: Zwei Fische auf dem gesamten Törn.

Umweltverschmutzung, Meeresverschmutzung

Am transpac nahm Macfadyen ebenfalls auf seinem Open 50 teil © macfadyen

Keine Fische und somit auch keine Vögel… Ivan Macfayden wähnte sich mitten in einem Drama, wie er dem Newcastle Herald berichtete. „Als wäre die See ohne jegliches Leben gewesen.“ Der Skipper der Open 50 „Funnelweb“ erzählt, dass er bei seinem ersten Törn von Delphinen, Walen, Schildkröten und eben gigantischen Fischschwärmen umgeben war. Diesmal, nichts. Als dann doch ein einsamer Wal auftauchte, sei er von einem riesigen Geschwür gezeichnet gewesen. Horror-Szenario aus einem B-Movie?

„Wir wollen nur Thunfisch!“

Nördlich des Äquators, auf der Höhe von Neuguinea, machte Macfadyen während einer Flaute einen großen Fischtrawler aus, der Tag und Nacht mit riesigen Schleppnetzen die Gegend leerfischte. Am nächsten Morgen kam ein Beiboot des Trawlers längsseits und brachte Obst und… säckeweise tote Fische. Das sei Beifang, erklärte der Fischer achselzuckend, von dem sie gerne etwas abhaben können, weil sie ihn sowieso wieder ins Meer zurück werfen. „Wir sind nur auf Thunfisch aus!“

Umweltverschmutzung, meeresverschmutzung,

The Art of Dreck © greenpeace

Ivan lief es kalt den Rücken herunter: Wohlwissend, dass allein in dieser „Ecke“ des Ozeans unzählige dieser Fischerboote ihrem Tag- und Nachtwerk nachgehen und die meisten genauso handeln wie dieser Fischer – kein Wunder also, dass sich der Ozean regelrecht „tot“ darstellte.

Doch auch dieses Szenario sollte noch eine Steigerung erfahren. Bald segelte oder besser: trieb die „Funnelweb“ tagelang durch riesige Müllflächen. „Zum größten Teil waren dies die Nachwirkungen der Tsnunami-Welle, die Japan 2011 heimgesucht hatte,“ stellte Ivan fest. Hunderttausende Tonnen Zivilisationsdreck und -trümmer, die in dichten Teppichen durch die Weltmeere treiben.

Umweltverschmtzung, Meeresverschmutzung

“Wir sahen so etwas wie einen Kamin herumtreiben…” © Macfadyen

„Wenn du früher in eine Flaute kamst, wurde der Motor angemacht und der nächste Windstrich angefahren,“ erinnert sich Ivan an seine vorherigen Reisen in diesem Gebiet. „Diesmal hatten wir Angst, der Müll könne sich in unserer Schraube verfangen. Wir ließen den Motor lieber aus! Wir sahen sogar so etwas wie einen Fabrik-Schornstein, der aus dem Wasser ragte und an dem noch eine Art Kessel für Auftrieb sorgte,“ erinnert sich Ivan. „Unter Deck hörten wir ständig, wie irgendwelche kleineren Objekte gegen den Rumpf schlugen und hofften inständig, dass wir nicht gegen etwas Größeres fuhren!“

Müll, die Geißel der Meere!

Ähnlich wie der riesige „Mahlstrom“ aus Müll, der sich nördlich der Sandwich-Inseln (Hawaii) auf einer Fläche von der Größe Europas dreht, haben sich im Laufe der letzten Jahre auch gigantische Müllteppiche im westlichen Pazifik gebildet, die zwar mit der Tsunami-Katstrophe in Japan erstmals der Weltöffentlichkeit bekannt wurden, aber schon seit vielen Jahren von einem eher laxen Umgang mit Zivilisationsabfällen in populationsstarken Länder wie China, den Phillipinen, Vietnam und Indonesien genährt werden.

Entsprechend sind nicht „nur“ Container, die in Stürmen von Frachtern rutschten und in den Meeren treiben, zu einem echten Sicherheitsrisiko für Segler geworden, sondern auch „sonstiger“ Müll in allen Größenordnungen. Das erfuhr nicht nur Ryan Breymeier am Ruder des Tritium-Trimarans während des Transpac 2013-Rennens von Los Angeles nach Hawaii, als sie beim Zusammenstoß mit treibendem Müll einen Ruderschaden erlitten.

Auch auf der „Hydroptère“, die ebenfalls im Pazifik Hochseerekorde brechen wollte, wird hinter vorgehaltener Hand behauptet. Ihre größte Sorge seien nicht Wellen und Wind, sondern Müllteile in die sie mit über 45 kn Speed hinein rauschen könnte.

Müllsammeln gehört zum „guten Ton“

Zumindest bei vielen Bewohnern der Pazifik-Anrainerstaaten gehört es mittlerweile längst zum guten Ton, sich an Strandsäuberungsaktionen zu beteiligen oder auf See heran treibenden Müll abzufischen. Und auch unter Seglern ist das Thema „Müll im Meer“ ein gewichtiges geworden – so sammelten zum Beispiel die Akteure der Moth-WM auf Hawaii zwischen den Läufen in mehreren Aktionen Müll – ganz schlicht und unspektakulär.

Ivan Macfadyen machte diesbezüglich allerdings eine eher ernüchternde Erfahrung. Nach der Beendigung seiner mehr als 23.000 sm langen Reise in mehreren Etappen rund um die südliche Halbkugel, engagierte er sich bei australischen und japanischen Behörden stark für unterschiedliche „Rettungssysteme“ im westlichen Pazifik, u.a. will er Hochseesegler mehr in die Beobachtung der Meeresfauna einbinden.

Doch als er nachfragte, warum man nicht mit einer Flotte rausfahren würde um den ganzen Müll zu bergen bekam er als Antwort: „Daran haben wir auch gedacht und dann berechnet, dass der Schaden für die Umwelt, der durch das Verbrennen des Schweröls entstehen würde, weit größer wäre, als wenn wir den Müll dort draußen lassen!“

Meeresverschmutzung, Müllkarte

Seekarte der anderen Art: So treibt der Müll durch den Pazifik © Australische Umweltbehörde

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Michael Kunst

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23 Kommentare zu „Müll im Meer: Australischer Segler berichtet von riesigen Müllflächen im Pazifik“

  1. avatar Ketzer sagt:

    Das ist grauenhaft, aber wir dürfen uns bzgl. dieses Themas leider alle an die eigene Nase packen. Hasse mich selbst dafür, bin aber zu träge/bequem/faul, was daran zu ändern. Leider.

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    • avatar Piet sagt:

      Ich auch.

      Bei mir landet auch mal schnell ein knoppers papier im meer.

      🙁

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      • avatar Marc sagt:

        Na dann muss man sich nicht wundern wenn die Meere verdrecken. Ich selbst sammle aktiv zwar keinen Müll, würde aber niemals Plastik oder sonstigen Müll ins Wasser(egal ob Meer oder See) werfen. Klar so eine Bananenschale tut der Umwelt nicht weh, aber auf Regatten wird jede Müsliriegelverpackung und jede Wasserflasche wieder brav an Bord verstaut und im Hafen entsorgt. Ist zwar wirklich keine große Heldentat für die Natur, aber sollte doch normal und selbstverständlich sein.

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        • avatar boatsailing sagt:

          Ja, ich denke auch das ist das mindeste. Kann auch echt nicht verstehen wie man Kippen ins Meer werfen kann…es ist doch nicht ernsthaft schwer diese Dinge an Bord zu sammeln.

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    • avatar Ketzer sagt:

      Um das nochmal klarzustellen: Über Bord geht bei uns gar nichts. Aber allein der Anblick der wöchentlich geleerten Mülltonne reicht mir aus. Zu sagen, dass man alles sammelt und brav zur Deponie bringt ist scheinheilig. Die Menge an Müll, den unsere Zivilisation im Alltag erzeugt ist einfach abartig.

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      • avatar boatsailing sagt:

        Dem kann ich nur zustimmen. Und gefühlt wird es immer mehr Plastik. Die Plastikmülltüte bei mir ist riesig im Vergleich zum Normalmüll, obwohl ich versuche allzu krass verpacktes zu meiden. Wenn das denn ginge: Man kriegt schon das Kotzen wenn man sieht wie Gemüse, das auch lose verkauft werden kann mindestens in Folie, wenn nicht in dicken Plastikboxen eingepackt ist, dass es kaum einen Jogurt in Pfandglas gibt, dass um funf Scheiben Käse oder Wurst eine unfassbar stabile Plastikhülle herumgebaut ist usw. Da hilft wohl nur auf den Wochenmarkt zu gehen aber wer macht/kann das schon immer?
        Und was ist mit Firmen wie Nestlé? Die arbeiten fleissig daran, dass in möglichst vielen Ländern in der dritten Welt immer mehr Wasser aus Plastikflaschen statt aus der Leitung getrunken wird…

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        • avatar SR Leser sagt:

          “Die arbeiten fleissig daran, dass in möglichst vielen Ländern in der dritten Welt immer mehr Wasser aus Plastikflaschen statt aus der Leitung getrunken wird…”

          Wer schon mal so dumm war, in der “Dritten Welt” Leitungswasser zu trinken, wird Nestlé sehr dankbar für das Flaschenwasser sein!

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  2. avatar Bernhard sagt:

    Dann unterstützt mal DAS hier:

    https://www.facebook.com/TheOceanCleanup

    Wär schon mal ein Anfang.

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  3. avatar Xtoph sagt:

    oder das hier:
    http://www.oneearth-oneocean.com/

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    • avatar armchairadmiral sagt:

      Das ist alles gut!
      Und wir selbst müssen in unserem kleinen Bereich immer wieder den Anfang machen. Auch Fruchtreste sind zum Beispiel für die Ostsee belastend.
      Nicht umsonst sind in den Segelanweisungen für Regatten inzwischen Disqualifikationen für Müll über Bord vorgesehen – guter Ansatz!

      Die Situation im Pazifik war schon schlimm und ist durch den Tsunami in Japan extrem verschlechtert worden. Da schwimmt der Oberflächenmüll einer ganzen Region im Meer und geht nicht oder nur sehr langsam kaputt.
      Vielleicht sollten auch dafür mal Gelder aus den tiefen Töpfen der Milliardäre aus dem Silicon Valley locker gemacht werden.
      Kennt jemand da einen???

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  4. avatar Jürgen sagt:

    Eure Ehrlichkeit ist in allen Ehren zu halten, aber wenn ich einen Segler sehe, der bewußt ein Knopperspapier oder ähnliches ins Meer wirft, bekommt von mir eine Anzeige! Das sowas aus versehen passiert ist schon schlimm genug!

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    • avatar eskulam sagt:

      Mir sträuben sich die Nackenhaare. Das Knopperspapier über Bord ist schön schlimm genug, aber dann gleich eine Anzeige, spricht schon für den Umgang der Menschen miteinander. Und wer so miteinander umgeht, ist keinen Deut besser eingestellt. Denunziantentum oder Petzerei haben noch nie geholfen, macht man´s halt heimlich. Auf die Leute zugehen, argumentativ überzeugen, zu guter Letzt, bei Uneinsichtigkeit, kann man immer noch mit der Bloßstellung in der Öffentlichkeit drohen. Alleine das darauf angesprochen werden ist schon peinlich genug. Man kann übrigens im Hafen den nächsten Mülleimer in der Kajüte des Delinquenten entleeren. Ist wohl auch nicht legal. Befreit aber ungemein vom Weltverbesserungsfrust.

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      • avatar Piet sagt:

        Ja ich muss sagen das ich das Knopperspapier bewusst über bord geworfen habe.

        Aber nach diesen Beitrag hier besorge ich mir einen kleinen Mülleimer 🙁

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  5. avatar was tun? sagt:

    wie wäre es, die Silicon valley-Milliardäre in den Wettstreit treten zu lassen, nicht: wer hat die längste Yacht, sondern wer holt den meisten Müll raus? wie kommt man an die ran?
    der zweite und wichtigere Punkt aber ist dafür zu sorgen, dass der Mülleintrag in Flüsse und Meere aufhört, das bedeutet Verhaltensänderung bei Konsumenten und Industrie – wer hat Ideen?

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  6. avatar Heinrich sagt:

    Ich will jetzt wirklich nicht übertreiben, aber das Problem liegt doch ganz woanders: Unsere Wirtschaft funktioniert nun einmal derart, dass möglichst viel nutzloses Zeug an möglichst viele Menschen verkauft wird, wobei darauf geachtet werden muss, dass dieses nutzlose Zeug nur eine möglichst kurze Lebensdauer hat.

    Bspw. gehen die meisten Konsumelektronikteile – oh wunder! – immer nach genau 2-3 Jahren kaputt. Firmen die früher für ihre hochwertigen und langlebigen Produkte bekannt waren, sind fast vollständig vom Markt verschwunden oder haben sich angepasst.

    Ich weiß leider keine Lösung für dieses Problem und bitte versteht mich nicht falsch, ich bin kein Linker, kein Kommunist, kein Anarchist, kein Antidemokrat…Ganz im Gegenteil, ich lebe leider auch von diesem System!

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    • avatar Daniel sagt:

      Der absolut beste Kommentar hier und danke Heinrich!

      Damit die Weltwirtschaft überhaupt funktionieren kann, muss sie die Illusion des unendlichen Wachstums anstreben. Dabei ist die geplante Obszolesenz die du angesprochen hast Heinrich entscheidend.

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  7. avatar Backe sagt:

    Neulich habe ich mit meinen Kindern zusammen eine Wissens-Sendung auf KIKA angesehen, wo erklärt wurde, dass alleine in die Ostsee jährlich 20.000 Tonnen Plastikmüll gelangen. 20.000 Tonnen!
    Das muss man sich mal in der Verdrängung einer Flotte von Yachten vorstellen. Ich glaube nicht, dass alle Freizeitboote sämtlicher Kieler Häfen soviel auf die Waage bringen.

    Ich weigere mich jedes Jahr bei der Kieler Woche, diesen Scheiß Bugaufkleber anzubatschen. (Zum Glück toleriert von unserem Bahnleiter Mandus Freese!!!) Von denen landet mindestens die Hälfte nach dem dritten Regattatag im Wasser. Daran haben auch die zwischenzeitlich eingesetzten “aufklebe-Helfer” nichts geändert. Vermutlich liegen da unten auf dem Stollergrund schon knietief der Plastikmüll.
    Jedes Mal wenn ich beim Check-In meutere, heißt es: Ist aber Pflicht! Die Sponsoren wollen das so!
    Ich denk mir langsam, die Sponsoren sollen sich halt was besseres ausdenken als Aufkleber. Oder mich am Arsch lecken!

    Aber fordere mal von den Organisatoren der Kieler Woche ein Gegensteuern (Hab ich schon mehrmals versucht anzusprechen!) Geschenkt. Die Sponsoren wollen das so. Die Sponsoren geben das Geld. Also bleibt es wie es ist, die meisten Teilnehmer kleben schafsdoof die Teile drauf und ein Zentner von den 20.000 Tonnen kommt wie alle Jahre wieder von uns Regattaseglern.

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    • avatar Friedrich sagt:

      Sehr treffender Beitrag, Backe! Bei den Zuschauermassen auf den Bahnen am Stollergrund bringen die Aufkleber ja auch so richtig nen fetten PR-Effekt ;-).

      Klar brauchen wir alle die Sponsoren, damit das regattasegeln bezahlbar bleibt. Aber was könnte man mit der Kohle für die Aufkleber nicht alles an wirksameren PR-Aktivitäten machen…

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  8. avatar hurgahmann sagt:

    „Daran haben wir auch gedacht und dann berechnet, dass der Schaden für die Umwelt, der durch das Verbrennen des Schweröls entstehen würde, weit größer wäre, als wenn wir den Müll dort draußen lassen!“

    Was für ein Unsinn, es gibt durchaus andere Möglichkeiten (und sogar günstigere) als ein Schiff mit HFO anzutreiben. Es ist eine Frage des wollens, nicht des könnens.
    Was machen eigentlich Greenpace, Sea Sheppard mit ihren Flotten ausser sich öffentlichkeitswirksam von Japanischen Walfängern rammen oder von Russen entern und aufbringen zu lassen??

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    • avatar Heinrich sagt:

      Was soll den Sea Shepherd Deiner Meinung nach noch mehr machen, als das was sie ohnehin schon tun? Im Gegensatz zu Greenpeace handelt die eben nicht nur “öffentlichkeitswirksam”, sondern gehen aktiv und tatkräftig gegen bspw. Walfänger vor (was auch immer man rechtlich davon halten möchte)!

      Sollen Sie aus Deiner Sicht Walfänger gleich mit Torpedos versenken und jeden der Plastik ins Meer wirft erschießen?

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    • avatar Daniel sagt:

      Sea Shepherd: z.B eine Partnerschaft mit G-Star Raw & Bionic Yarn, um ab September auf der ganzen Welt Jeans und andere Kleider aus Ozean Müll auf den Markt zu bringen! 🙂

      Greenpeace: nichts, obwohl sie mit ihren Spenden das Problem schon teilweise hätten lösen können…

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  9. avatar Soerenfried Nennsen sagt:

    Es bleibt uns nichts anderes übrig, als unseren Politikern Druck zu machen: Eine neue Verpackungsordnung muss Gesetz werden: Es dürfen nur verrottbare, giftfreie Materialien verwendet werden, welche, durch ein Siegel bestätigt, sich schadlos für Umwelt, Natur und Leben in den Kreislauf zurückführen lassen. Leider befindet sich dieses Lebensbedrohliche Thema noch am Rande der Wahrnehmung. Ich werde diesen Artikel all meinen Freunden und Bekannten zugänglich machen

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  10. avatar Salim Rai sagt:

    I agree with you

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