Piraten: Segler im Indischen Ozean weiterhin gefährdet

Warnung

Die Piraten-Gefahr vor der somalischen Küste hat 2012 abgenommen. Dennoch betonen die Behörden, dass es gerade für Segler keinen Grund zur Entwarnung gibt.

Piraten im Indischen Ozean

Piraten sind immer noch eine Gefahr im Indischen Ozean.

In einer offiziellen Mitteilung, die von den internationalen Segel-Institutionen verbreitet wird, heißt es, dass nach einer erfolgreichen Attacke der vereinigten EU Kräfte (EU NAVFOR) in der Region gegen somalische Logistik Depots an der Küste die Piraten Clans geschwächt worden seien. Einer der wichtigsten Piraten Führer habe sich zurückgezogen.

Dennoch sei längst keine Entwarnung für Segler in Sicht. Immer noch gebe es im Indischen Ozean sehr aktive Gruppen. Da sich die Abwehr der Frachtschiffe verbessert habe, seien die eher wehrlosen Segler ein besonders beliebtes  Ziel.

Die Botschaft ist klar: Alle allein segelnden Yachten sollten sich nach wie vor außerhalb der risikoreichen Zone aufhalten, wenn sie Piraten-Attacken nicht zum Geisel-Opfer fallen wollen.

Dieser Aufruf dürfte mit besonderem Interesse von den Organisatoren des Volvo Ocean Races aufgenommen worden sein. Die haben für ihre Routenplanung 2014/15 erneut Abu Dhabi als Anlaufhafen in das Programm aufgenommen.

 

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Carsten Kemmling

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