PR Aktion: Lasse Klötzing foilte die Mona Lisa vor Kiel ins Wasser

Das rätselhafte Lächeln

Sie ist 20 Quadratkilometer groß, und sie lächelt. Lasse Klötzing und sein Team haben die größte Mona Lisa der Welt mit einem Rennkatamaran aufs Wasser gemalt. Mit seiner Crew steuerte der Berliner in drei Tagen 271 GPS-Positionspunkte auf der Ostsee vor Kiel an.

Die Mona Lisa von Leonardo da Vinci nach GPS-Punkten auf der Kieler Bucht.

Die Mona Lisa von Leonardo da Vinci nach GPS-Punkten auf der Kieler Bucht.

Bei zeitweise starken Winden legten die fünf mit einem zehn Meter langen GC32 auf Foils mehr als 60 Kilometer auf dem Wasser zurück, um die Linien mit modernster LTE/GPS-Technologie „zu zeichnen“. Sie ergaben das Bild der berühmten Mona Lisa von Leonardo da Vinci.

Im „Flugmodus“ auf den L-Schwertern lenkte das Team bis auf einen Meter genau zu allen GPS-Positionen, und das „mit einer Präzision, die ich selbst vorher nicht für möglich gehalten hätte. Wir sind teilweise über 50 km/h schnell gewesen. Alles hat perfekt funktioniert. Wir sind darüber sehr happy“, freute sich der sichtlich erschöpfte Skipper nach der Tour. Der 21-jährige Lasse Klötzing ist durch die Nervenkrankheit HMSN auf einen Rollstuhl angewiesen und segelt sonst in der paralympischen 2.4mR-Klasse auf Weltniveau.

Mit einem GC32 auf Foils malten Lasse Klötzing und Crew die Mona Lisa aufs Wasser.  ©STG

Mit einem GC32 auf Foils malten Lasse Klötzing und Crew die Mona Lisa aufs Wasser. ©STG

Während die abgefahrene Route des Katamarans per Sender vom Wasser auf das Festland übertragen wurde, kommunizierte der Skipper über das Internet permanent und twitterte mit Fans. Die Crew der 49er-Segler Eric Heil, Thomas Plößel, Justus Schmidt, Max Böhme und Max Lutz aus dem Sailing Team Germany verschickte Bilder von Bord und sendete live Audiobeiträge. Die Fans sahen und hörten die Crew bei ihrer rasanten Fahrt über die Ostsee, und waren beim „Malen nach Zahlen“ live dabei (www.firstsailedmonalisa.com).

Mit einem Tablet kommunizierte die Crew über das LTE-Netz mit den Fans und zog gleichzeitig die Daten für den zu segelnden Kurs.  ©STG

Mit einem Tablet kommunizierte die Crew über das LTE-Netz mit den Fans und zog gleichzeitig die Daten für den zu segelnden Kurs. ©STG

Um die großen Datenmengen zuverlässig zu übertragen, nutzten die Segler das LTE-Netz des Telekommunikationsanbieters Vodafone, das auch über der Kieler Bucht einwandfrei funktionierte. Ein Tracking-System übermittelte die Positionen des Kats. Die Crew nutzte gleichzeitig einen Tabletcomputer mit GPS-Empfänger, um die anzusteuernden Positionen zu finden sowie um online mit den Fans zu kommunizieren.

Quelle: Konzeptwerft, Carsten Geyer

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5 Kommentare zu „PR Aktion: Lasse Klötzing foilte die Mona Lisa vor Kiel ins Wasser“

  1. avatar Fragezeichen sagt:

    Völlig unklar was der quatsch soll.

    Vielleicht kann man das segeltechnisch unbeleckten als total innovativ verkaufen. Unterm Strich wurde eine vordefinierte route abgesegelt. Das hätte auch mit einem opti geklappt. Warum musste ständig mit dem landteam kommuniziert werdeng? Was für ominöse, aber offensichtlich für das gelingen unabdingbaren, gigantischen Datenmengen mussten da ständig per lte gefunkt werden? Die Position jeder 1/100 Sekunde?

    Warum eigentlich die mona Lisa und nicht Homer Simpson?

    Insgesamt ein blödsinniges, konstruiertes werbeprojekt ohne jegliche Relevanz mit Bezug auf die segelpraxis. Kommt aber irgendwo in mitteldeutschland bestimmt gut an.

    Achja: ich habe nix gegen foilen an sich!

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    • avatar dubblebubble sagt:

      Für die Segler bestimmt eine geile Sache, aber als PR verkopfter Bullshit vom feinsten. Dazu erinnert das Kat Design an Marlboro. Mona Lisa auch voll geilo und innovativ, ey.

      So wird Kohle und Manpower verbrannt.

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  2. avatar Hobby-Regatteur sagt:

    Und das lenkt nicht vom Ziel “Rio” ab?

    😉

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  3. avatar Fastnetwinner sagt:

    Immerhin haben die anscheinend den Kurs ohne eine einige Wende gesegelt. Und ganz genau in Stundenkilometer nachgemessen…. Totaler Vollmumpitz! Oberobervollmumpitz!!

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  4. avatar hhhl sagt:

    Mannesmann D2 pirat Vodkaphone sagt “Danke!”
    (Nächsten Sommer ist nicht Autoatlas zum Navigieren angesagt,
    sondern das “Ostseenetz” mit LTE…)

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