Privatinseln: Mit schwimmendem Eiland durch die Sieben Meere – geräumige Alternative zu Megayachten

Insel zum Mitnehmen

Reif für die Insel, aber Bedenken, dass bald die Umgebung langweilig werden könnte? Dann fahrt mit Kokomo Ailand doch einfach woanders hin. Die Meere sind ein riesiger, blauer Spielplatz…

Die Designer der österreichischen Agentur „Migaloo“ in Graz sind schon vor einiger Zeit durch ein ziemlich anspruchsvolles Projekt aufgefallen. Ausgehend von der zugegeben durchaus verlockenden Tatsache, dass 95% der Tiefsee noch unerforscht seien, entwarfen die Migaloo-Kreativen spektakuläre Luxus-Unterwasser-Yachten, mit denen die betuchten Eigner auf ganz private Expeditionstouren unter der Wasseroberfläche gehen können. Oder sich schlicht vor den lästigen Schaulustigen und Paparazzis im Hafen durch ein elegantes Tauchmanöver in Sicherheit bringen können.

Megayachten, Insel, schwimmend

Die Insel so richtig in Fahrt © migaloo

Das Projekt machte viel Aufsehen, doch bis dato wurde noch keine der immerhin bis 225 Meter langen Privat-Unterwasser-Luxusyachten auf Kiel gelegt – obwohl sich natürlich viele aus der Welt der Superreichen dafür interessierten…

Für die kleinen Fluchten

Nun erregen die Damen und Herren bei Migaloo erneut Aufsehen. Mit „Kokomo Ailand“ wollen sie unsere an Spielzeug so arme Welt mit einer künstlichen Insel bereichern, die man einfach wie eine herkömmliche Superyacht dorthin fährt, wo man es gerade am Schönsten findet. Die Takeaway-Insel „Kokomo Ailand“ (Achtung SR-Korrekturleser: Das „A“ in „Ailand“ stimmt so!) hat ihren Namen angeblich von einem Song der Beach Boys abgeleitet. Darin besingen sie eine (fiktive), traumhafte Insel vor Florida, auf der man allem Lästigen in näherer Umgebung entfliehen kann.

Megayachten, Insel, schwimmend

Mit adäquat großem Besuch und Bei-U-Boot (im Hintergrund) © migaloo

Immerhin 80 Meter… nein, nicht lang, sondern hoch soll “Kokomo Ailand” werden. Bei einer Länge von 117 Metern und einem Tiefgang von 20,5 – 9,7 Metern wird so ein durchaus ausgewogenes Verhältnis gewahrt. Logischerweise soll die Insel nicht einfach nur Unterkunft bieten, sondern gleich ganze Erlebniswelten beherbergen. Auf mehreren Ebenen sind etwa Dschungel-Decks mit echten Palmen und hängenden Gärten vorgesehen, Pool, Wasserfall (ein „Muss“!), ein Garten (für Spaziergänge und Wanderungen), Beach-Deck, Bar, Grillbereich und… ein spezieller Bereich für die Hai-Fütterung. Wohlgemerkt: „Kokomo Ailand“ kann durchweg nach den Wünschen der zukünftigen Eigner eingerichtet werden. Alles eine Frage des Stils, der Kreativität und des Geldbeutels.

Megayachten, Insel, schwimmend

“Komm wir segeln mal eben schnell zu Müllers – die haben ihre Insel mitgebracht” © migaloo

Penthouse in luftiger Höhe

Für das spektakuläre „Eigner-Penthouse“, ganz oben auf 80 Metern Höhe, werden sich jedoch wohl die meisten der zukünftigen Insel-Skipper unbesehen entscheiden. Und natürlich für den Hubschrauber-Landeplatz. Schließlich will man auch mal wissen, was an Land so alles los ist. „Grundsätzlich sei die Insel für Großfamilien und größere Freundeskreise vorgesehen,“ wird Migaloo-Chef Christian Gumpold zitiert. In jedem Fall sei auf „Kokomo Ailand“ mehr Platz und Luxus als auf vergleichbar großen Yachten vorzufinden. Nur in einem Punkt müssen zukünftige Eigner zurückstecken: die Insel wird sich nicht schneller als 15 km/h durch die Fluten bewegen können. Aber was soll’s – wer seine Insel gleich dabei hat, kann die Meere auch im Relax-Modus genießen!

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