Quergeschlagen: Sportboot überschlägt sich in der Brandung

Voll erwischt

 

Drei Männer und eine Frau sind mit ihrer Yacht von der Brandung unter eine Pier gespült worden. Das Sportboot wurde zerstört. Die Crew geriet in große Schwierigkeiten.

Von der Brandung voll erwischt und unter die Pier gedrückt.

Ob es ein Problem mit dem Großsegel gab, oder das Tuch zu früh geborgen wurde, ist nicht bekannt. Jedenfalls versuchte der Skipper, allein unter Fock die Legerwall-Situation zu vermeiden.

Es ging um das erste Rennen der Saison vor Redondo Beach an der Küste von Los Angeles. Gut 20 Schiffe wollten starten, aber dann wurde es auf dem Wasser wegen des immer stärker zunehmenden Windes abgesagt.

Die vier Segler zwischen 20 und 50 Jahren brachten die Fock zu spät unter Kontrolle, und das Vorsegel zog den Bug nach Lee, bevor das Schiff genug Vortrieb entwickeln konnte, um aus der Gefahrenzone zu kommen. Stattdessen rollte ein große Brecher heran und erwischte das Sportboot mittschiffs.

Es schleuderte auf die Seite, und die Crew sprang ab, bevor sie unter das heftig auf die Seite schlagende Schiff geriet. Das Schiff soll durch die Aufschläge an der Pier vollkommen zerstört worden sein. Die Feuerwehr vom  Los Angeles County Fire Department rettete die Besatzung aus der Brandung. Sie soll “relativ unverletzt” geblieben sein.  Ein Segler hat sich die Schulter ausgekugelt, ein anderer klagt über eine Rückenverletzung. Die Wrackteile wurden inzwischen geborgen.

Tipp: Thorsten Paech

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12 Kommentare zu „Quergeschlagen: Sportboot überschlägt sich in der Brandung“

  1. avatar christian paschen sagt:

    ich glaube es handelt sich hierbei um eine typische angstreaktion. der skipper versucht mit der zu offenen fock ohne fahrt im schiff erst zu wenden,was nicht gelingt, und später irgenwie so hoch wie möglich am wind zu bleiben.
    aus meiner sicht muss jeder skipper den schneid aufbringen abzufallen, speed aufzunehmen und dann zu wenden. legerwall situationen sind nicht alltäglich. daher wissen auch die wenigsten damit richtig umzugehen zumal der normale verstand durch so eine art panik blockiert wird.
    auch solche situationen müssen geübt werden.

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    • avatar Punkt sagt:

      Das Problem liegt woanders: Die Fockschot lässt sich nicht dichtnehmen. Daher turnt ja auch ein Crewmitglied in Lee herum und versucht die blockierte Fockschot im Bereich des Holepunktes zu klarieren. Als das nicht gelingt, versucht er die Schot direkt dichtzunehmen. Leider zu spät !

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  2. avatar lauterbach sagt:

    ich kann diese ganzen wenns und hättest nicht mehr hören ! er hat einfach keinen arsch in der hose ;30grad abfallen, fock dicht, fahrt aufnehmen, wenden und weg,….basta ! es gibt zuviele “sportbootkapitäne” -was soll dieses -habt ihr keine interessanten nachrichten, daß ihr jetzt schon auf facebook klaut ?

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    • avatar Backe sagt:

      Ich habe dieses Video auch schon auf FB gesehen. Aber eben “nur” das Video.
      SR hat hier eine Meldung veröffentlich mit Details, die ich nicht kannte, die mich aber sehr interessieren: z.B. dass es vor einer Regatta passierte und dass alle vier Segler fast unverletzt gerettet werden konnten. (Unglaublich eigentlich!)
      Auch zur neulich hier berichteten Strandung in der Karibik existierte im Netz nur das Video. Die Geschichte dahinter habe ich erst hier gelesen.

      Danke und weiter so, SR!

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    • avatar Punkt sagt:

      @lauterbach

      Sag mal, hst Du keine Augen im Kopf. Jeder Laie kann erkennen, dass die Fock unklar ist und nicht dichtgenommen werden kann. Ein Besatzungsmitglied versucht, das Problem zu beseitigen, als auch schon der Brecher kam.

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  3. avatar jorgo sagt:

    Man “lauterbach”, Du hast vllt. schlechte Laune! Das ist ja schrecklich….

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  4. avatar lauterbach sagt:

    hätte hätte fahradkette…was sind das denn für luschen ?wenn ich eine fock nicht dichtholen kann, weil 1000 törns vorm holepunkt sind, dann muß ich jawohl vorher mal was tun, oder, nottfalls nehm ich das schothorn in die hand und zieh in solch einer situation. wer holt denn bitte in so einer position das groß zuerst runter ?- das sind doch absolute schwachköpfe, naja …ist ja auch das land indem mr. trump regiert…und hört bitte mit diesem gelaber auf, was alles für entschuldigungen daher kommen… wer in einer regatta mitsegelt, sollte wissen was zu tun ist. sonst gibt es eher den taubenzüchterverein, da wird man auch nicht nass…

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    • avatar Käptn Brassmann sagt:

      Da muss ich dir Recht geben! Können echt alle garnix in Extremsituationen! Vooooolll Moppelkotze!
      Ich hab am Bartresen vom Segelverein wie du bestimmt auch schon drei mal die Vendee globe gewonnen. Und dann führen sich immer alle so auf.

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  5. avatar Prospero sagt:

    Dicke Eier, was, lauter Bach? Keiner weiß so richtig, warum das kleine Boot auf Legerwall geraten ist. Gut, dass alle überlebt haben.

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  6. avatar eku sagt:

    Ich würde mal sagen: Unbeabsichtigtes hervorragendes Lehrvideo. Es kommt einfach alles vor, was man nicht machen sollte (Habe die komplette Version wie oben verlinkt gesehen).
    Was ich absolut ok finde, ist wenn Jorgo schreibt .. Schlechte Laune?! .. abs ok, sowas passiert und muss dann manchmal auch raus.
    Weitere Zitate:
    -Dicke Eier, was, lauter Bach?
    -Extremsituationen! Vooooolll Moppelkotze!
    -absolute schwachköpfe
    -hört bitte mit diesem gelaber auf,
    -hst Du keine Augen im Kopf
    -…was sind das denn für luschen

    An der auch weiter ober beschriebenen Theke würde das evtl zu der Frage führen, ob es denn einer physikalischen Klarstellung bedarf (so mit Faust und Auge und so) – Das kann nicht Ziel einer Dikussion sein. Versucht doch einfach ganz sachlich die Fehler zu analysieren, die (in Wirklich, Material durch Link von Punkt bekannt) passiert sind. Hilft dann auch denen, die es (noch) nicht wissen.

    LG eku

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