Race to Alaska: Handicap-Team bei harter Kultregatta – Film über eine echte Höchstleistung

Kein Ponyhof

Sie wollten es allen zeigen, obwohl sie ihre Beine nicht bewegen können: Drei  Segler rauschten auf ihrem Trimaran 750 Seemeilen gen Norden. Doch irgendwie hatten sie sich das einfacher vorgestellt.

Meist eisige Temperaturen, entweder viel oder gar kein Wind, eine höchst anspruchsvolle Navigation, ein generelles Verbot für Motoren, so dass in Flauten gerudert werden muss – das Race to Alaska ist alles andere als ein Ponyhof (SR berichtete).

Drei Gelähmte zeigen allen, was sie so “drauf” haben © great big story

Doch als drei Querschnittgelähmte meldeten, die ohne fremde Hilfe ihren ausgesprochen sportlich wirkenden Trimaran über die 750 Seemeilen lange Strecke knüppeln wollten, gab es bedenkliches Stirnkräuseln bei der Regattaleitung. Denn die Route gen Norden ist einsam, sehr einsam. Und nicht immer können im Fall der Fälle sofort Rettungshubschrauber oder Schnellboote zu Hilfe eilen.

Race to Alaska, Handicap

Drei Gelähmte zeigen allen, was sie so “drauf” haben © great big story

Die überaus sportliche Vita der drei Protagonisten überzeugte schließlich die Verantwortlichen. Unter großem Medienrummel und mit vielen Glückwünschen gesegnet segelten die „Drei in einem Boot“ schließlich los. Es ist eines der größten Abenteuer ihres nicht gerade ereignislosen Lebens.

Der Film zeigt einfühlsam, aber auch schonungslos und wirklich aus der Nähe die Odyssee der gelähmten Segler bis hinauf nach Alaska. 24 Minuten, die kaum einen unberührt lassen. 

Ein Film von der Reporter-Vereinigung Great Big Story, unterstützt von CNN. 

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https://northsails.com/sailing/3di-nordac

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