Red Bull Storm Chase: Windsurfer reiten 70 Knoten-Sturm in Irland

Der perfekte Sturm

Für den Red Bull Storm Chase warten die besten Windsurfer der Welt auf einen extremen Sturm, um im brodelnden Wasser einen Sprung-Wettbewerb zu starten. Der Deutsche Dany Bruch wurde Zweiter.

Red Bull Storm Chaser

VIDEO LINK (klicken) Die Red Bull Storm Chaser in Irland

Man suche sich ein Wetter mit elf Windstärken irgendwo auf der Welt, eine geignete Küste und stürze sich mit Windsurf-Brettern in das brodelnde Meer. Was für ein irres Format namens Red Bull Storm Chase. Kein Wunder, dass die Aufputsch-Brause dahinter steckt.

Mehr als 100 Meldungen gingen ein, darunter viele der besten Surfer der Welt. Die Fans stimmten per Internet Voting ab, welche zehn Fahrer, die erste Mission bestreiten durften. Eine Jury um Surf-Legende Robby Naish suchte sieben passende Orte auf der Welt aus und wartete auf den perfekten Sturm.

Red Bull Storm Chase

Die irren Windsurfer versuchen beim Red Bull Storm Chase im 70 Knoten Sturm zu bestehen. Oft müssen sie kapitulieren. © Sebastian Marko

Aber das Jahr 2012 verstrich, ohne dass passende Bedingungen eintraten. Ein Einsatz in Tasmanien wurde kurzfristig abgeblasen, als das Wetter schließlich doch nicht wie erwartet mitspielte. Die Event-Periode wurde erweitert und am vergangenen Wochenende startete Mission 1 vor der irischen Küste.

Die Aufnahmen sind atemberaubend. Bei einem Wetter, das Seenotretter in ständiger Alarbereitschaft hält, absolvierten die Surfer einen ernsthaften Wettkampf. Sie zeigten Sprünge und Wellenritte, für eine Jury an Land Punkte vergab. Zwei Piloten surften auch bei den Brutalo Bedingungen barfuß.

Dabei katapultierte sich der Deutsche Dany Bruch mit einigen der höchsten Sprünge auf Platz der Wertung und gehört damit zu den Top sechs, die für den nächsten Storm Chase eingelanden werden. Sieger wurde der Franzose Thomas Traversa. Die Surf Legende Josh Angulo schied ebenso aus wie der zweite Deutsche Leon Jamaer.

Red Bull Storm Chase

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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10 Kommentare zu „Red Bull Storm Chase: Windsurfer reiten 70 Knoten-Sturm in Irland“

  1. avatar Honecker sagt:

    Bei 1:50 min düse ich übrigens gerade mit meinem MPS durchs Bild.

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  2. avatar dark-bull sagt:

    Geile Bilder –
    Aber sollten wir vielleicht mal darüber nachdenken welche persönlichen gesundheitlichen Risiken Leute eingehen, nur um Werbung für Brause zu machen ? Auch wenn die hoffentlich sehr gut bezahlt werden. Ist es das Wert?
    Aber einer verdient immer – der Brausehersteller!
    Und die Medien, die ganz objektiv darüber berichten.

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 3 Daumen runter 26

    • avatar C.H. sagt:

      Die machen das auch nur aus Spaß, oder wie meinst du sind die überhaupt soweit gekommen?
      Das gleiche gilt für die wahnsinns Freeride und Downhill Events.

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    • avatar rob sagt:

      Du scheinst echt nichts vom Windsurfen zu verstehen. Ich kann dir garantieren, dass jeder der Fahrer auch ohne Kamera und RedBull an einem solchen Tag raus geht.
      Bei dem Contest sind sie um einiges sicherer dran als bei ihren alltäglichen Sessions.

      Es geht an solchen Tagen nicht darum Rekorde zu brechen oder den Medien ein Spektakel zu liefern.
      Es geht um die reine Naturgewalt, um ihre Schönheit und Stärke und es geht um die eigenen Grenzen.

      Man mag von Red Bull halten was man möchte aber die Marke und der Funsport haben sich gegenseitig viel zu verdanken. Wir Normalos profitieren doch von den tollen Bildern, die uns geliefert werden. Die Werbung ist in anderen Bereichen deutlich unangenehmer und ob wir darauf anspringen liegt immer noch bei uns selbst.

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      • avatar na_hoppla sagt:

        8+ bft mit 3qm Segel hab ich in Tarifa mehrfach erlebt. Ich fand das war mehr überleben als wirklich Spaß.

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  3. avatar Mops sagt:

    Habe immer gepredigt was wir für krasse Typen sind und jetzt das hier?!
    Ein befreundeter Storm Chase Veteran sitzt sicher schon am Notebook
    und schreibt mir detailiert was wir Segler doch für Weicheier sind!!

    Vielen Dank, ihr habt alles kaputt gemacht!!!

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  4. avatar Andreas Ju sagt:

    Hammer, wie die allein in der Luft weggepustet werden!

    @ dark-bull: Das sind ja keine Zwangsarbeiter. Und verdienen finde ich per se nichts Anrüchiges.

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  5. avatar matti sagt:

    Yeah – LIKE!!!

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  6. avatar Ketzer sagt:

    Wenn man die Segelchen sieht, fällt mir nichts anderes dazu ein als: “Die Windstärke ist auch nur relativ”.

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    • avatar rob sagt:

      Hast du mal versucht bei mehr als 50kn Wind ein Surfbrett über den Strand zu tragen?
      Die Segel und Boards können noch so klein sein 70kn haben eine unglaubliche Kraft.
      So starker Wind ist außerdem extrem böig was die Sache nicht leichter macht.
      Kleine Segel reagieren viel direkt und es ist viel schwieriger den richtigen Anstellwinkel zu treffen.
      Öffne mal eine Autotür bei dem Wind, bleib 1min am Strand stehen, trink ein Schluck aus einer Flasche,… natürlich ist die Windstärke relativ aber trotzdem wird dadurch alles enorm schwierig auch wenn das Material angepasst ist.

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