Rettung: Coast Guard birgt Segler ab – Seekrankheit führte zur Notsituation

Schiff verlassen

Die US Coast Guard dokumentiert einen Rettungseinsatz, bei dem ein Segler von Bord springt. Die dreiköpfige Crew soll durch Seekrankheit schwer dehydriert gewesen sein.

Das Argument Seekrankheit als Grund für das Verlassen eines Schiffs hört sich banal an, aber man darf davon ausgehen, dass die drei Segler nicht ohne Not ihre Entscheidung getroffen haben. Tatsächlich seien sie schwer dehydriert gewesen, heißt es im Bericht der Coast Guard.

Der Skipper der 55-Fuß-Yacht hatte den Alarm 90 Meilen vor der Küste Saint Simons (Georgia) ausgelöst, den die Besatzung des 294 Meter langen Container Schiffes “Bull Hunter” auffing.

Bei Wind um 30 Knoten und hohem Wellengang lief die Küstenwache mit ihrem 87-Fuß-Patrouillen-Boot aus, aber ihr gelang es in der aufgewühlten See ihr Tochterboot zu wassern. Schließlich wurde ein Helikopter der Coast Guard gerufen, dessen Besatzung die Crew abbarg. Sie musste in Wasser springen, da der pendelnde Mast das Bergen unter dem Helikopter gefährlich machte.

Rettung, Coast Guard

Eines der Besatzungsmitglieder springt über Bord. © US Coastguard

Warum gleich alle drei Segler so schwer von der Seekrankheit gebeutelt wurden, ist unbekannt. Allerdings gibt es auch eine ergänzende Aussage der Coast Guard, dass die Steuerung ausgefallen sein soll. Die Segler wurden in ärztliche Behandlung gebracht.

avatar

Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
Spenden

Ein Kommentar „Rettung: Coast Guard birgt Segler ab – Seekrankheit führte zur Notsituation“

  1. avatar blu26 sagt:

    Leider ist der Link zum Video entweder fehlerhaft oder gar nicht vorhanden. Bitte noch ändern. Betrifft auch noch einen älteren Artikel. Danke.

    Like or Dislike: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Sicherheitsfrage (SPAM-Schutz): *