Sailing Conductors: Auszeichnung erhalten; Heimreise nach Trauerfall

Abschied nehmen, vorerst!

SAE Alumni Award 2012 – The Sailing Conductors:
 

Es kann nicht immer alles eitel Freude Sonnenschein sein. Auch nicht im Leben der ansonsten eher selten tristen Sailing Conductors.

Die "Marianne" unter Vollzeug, irgendwo vor Afrika © sailing conductors

Die “Marianne” unter Vollzeug, irgendwo vor Afrika © sailing conductors

Als sie mit der „Marianne“ Ende September auf hoher See zwischen Madagaskar und der südafrikanischen Richards Bay nördöstlich von Durban kreuzten, erreichte sie die Nachricht, dass Smutje Hannes’ Mutter in einem deutschen Hospiz gestorben war.

Eine Nachricht, die seit Monaten wie ein Damokles-Schwert über Hannes schwebte. Er wusste von dem bösartigen Tumor im Kopf seiner Mutter bereits seit der Jungfernfahrt ihrer musikalischen Weltreise.

Wahrlich "international", die Junx © sailing conductors

Wahrlich “international”, die Junx © sailing conductors

In einem bewegenden Artikel, den er auf der Sailing Conductors-Website veröffentlichte, berichtet er darüber, wie oft er sich die Frage gestellt hatte, „ob so ein Projekt für ihn überhaupt sinnvoll sein könne, wenn zu Hause die Mutter einem leidenden Ende gegenüber steht.“

Doch letztendlich war sie es, die ihren Sohn in seiner Entscheidung bekräftigte: „Mach’ das, was dir Spaß macht, solange Du es noch kannst!“

Also reiste Hannes gemeinsam mit seinem Freund Captain Ben Bart durch die Weltgeschichte, lebte seinen Traum vom musikalischen, völkerverbindenden Segeltörn und wusste die ganze Zeit über, dass in der Heimat nicht gerade alles zum Besten stand. Belastend? „Ja, natürlich, aber ich wollte immer nach vorne blicken, bewegen, verändern, versuchen meine Mutter stolz auf mich zu machen!“

And the winner is… © sailing conductors

And the winner is… © sailing conductors

Hannes in Deutschland, Ben und “Marianne” in Südafrika

Seit Mitte Oktober weilt Smutje Hannes nun wieder in Deutschland, erledigt Privates, nimmt den SAE Alumni Award in der Kategorie “Special Jury” entgegen, den ihr letzter, auf See geschnibbelter Videostreifen gewonnen hatte (siehe oben), stellt bei der SWR-Sendung „in puncto“  im Interview das Sailing Conductors-Projekt vor (interessante 13minütige Zusammenfassung ihrer bisherigen Aktivitäten) und sieht sich auf einschlägigen Messen nach weiteren Unterstützern um („der Spi ist auch gerissen“).

Smutje Hannes : Zumindest der Goldzahn glänzt © sailing conductors

Smutje Hannes : Zumindest der Goldzahn glänzt © sailing conductors

Derweil hütet Ben Bart die „Marianne“ in Südafrika und erledigt wichtige Lifting-Arbeiten für den nächsten „großen Ritt“ der Sailing Conductors: Im Januar geht’s „rüber“ nach Südamerika. Die Musiker in den dortigen Häfen spielen sich derzeit bestimmt schon warm…

 

 

 

 

 

 

 

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