Schiffbrüchiger: 438 Tage Überlebenskampf auf dem Pazifik – Rettung durch Schildkrötenblut

Die unglaubliche Geschichte

José Salvador Alvarenga (38), der 2014 nach 438-tägige Odysee auf See überstand, hat das Buch über seine Erlebnisse veröffentlicht. Es gibt Streit mit der Familie seines verstorbenen Partners und seinem ex Anwalt.

Jose-Salvador-Alvarenga nach seiner Rettung.

Jose-Salvador-Alvarenga nach seiner Rettung. © Malik

Seine Geschichte war unglaublich. José Salvador Alvarenga musste sich erst Lügendetekoren-Tests unterziehen, bis man ihm die Story abnahm. Niemand wollte verstehen, dass er 438 Tage auf einem kleinen offenen Boot überleben konnte.

Aber die Story stimmte. Und nun hat er folgerichtig seinen Überlebenskampf in einem Buch beschreiben lassen. Der Wert seiner Erlebnisse führt aber schon zu Streitereien.

So glaubt ihm die Familie des verstorbenen Begleiters Ezequiel Cordoba (24) immer noch nicht, will aber dennoch am Profit aus der Geschichte beteiligt werden. Sie werden von Alvarengas ehemaligem Anwalt vertreten, der sich schon zuvor mit seinem Klienten zerstritten hatte und schließlich eine Millionen Dollar verlangte.

Wie viel Geld der Fischer aus San Salvador tatsächlich mit seiner Story verdient, ist nicht klar. Aber das dürfte keine große die Priorität haben angesichts der wundersamen Rettung vor dem Tod. Es dauerte lange, bis er wieder auf die Beine kam, nachdem er sich von Schildkrötenblut und dem eigenen Urin ernährt hatte. Sogar die eigenen Fingernägel soll er gegessen haben. Inzwischen arbeitet Alvarenga auch wieder als Fischer.

438 Tage: Überlebenskampf auf dem Pazifik

Buchbeschreibung:

17. November 2012, José Salvador Alvarenga und sein Begleiter brechen in einem kleinen Boot zum Fischen vor der Küste Mexikos auf. Doch nach einem Unwetter wird die Routinefahrt zu einer 11800 Kilometer langen Odyssee, auf der der Fischer von Haien angegriffen wird und mit ansehen muss, wie sein Gefährte stirbt. Und zwischen Todessehnsucht und der Hoffnung auf Rettung trinkt er das Blut von Vögeln, bessert mit Fischgräten seine letzte Kleidung aus und schützt sich mit Schildkrötenpanzern vor der Sonne – bis die Irrfahrt auf den Marshallinseln schließlich ein Ende hat. Brillant und einfühlsam schildert Jonathan Franklin das nervenzerreißende Drama an Bord. Dabei erklärt er eindrücklich, wie man als Mensch fast 14 Monate auf dem Meer überleben kann.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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2 Kommentare zu „Schiffbrüchiger: 438 Tage Überlebenskampf auf dem Pazifik – Rettung durch Schildkrötenblut“

  1. avatar wet rabbit sagt:

    geht’s auch ohne Amazon-Link?

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  2. avatar Arwed sagt:

    was genau ist an dem Link nicht richtig?

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