Seenotfall: Im Hamsterrad durch das Bermuda Dreieck

Wasserläufer gerettet

Die US Coastguard hatte einen erstaunlichen Seenotfall zu bewältigen. Der Amerikaner Reza Baluchi  wollte in einem Plastikball wie in einem Hamsterrad 1033 Meilen von Florida nach Bermuda “laufen”.

Der Exil Iraner, der schon zahlreiche Ausdauer-Extremleistungen gemeistert hat, war mit Wasserflaschen, Protein Riegeln, einem GPS Gerät und Satelliten Telefon gestartet.

Aber sein selbst gebauter Hydro Pod funktionierte offenbar nicht wie gedacht. Die Küstenwache fand Baluchi 130 Kilometer vor dem Küstenort St. Augustine. Sie konnten aber trotzdem den schwer erschöpften Mann kaum davon überzeugen, sein Abenteuer abzubrechen.

Er fragte seine Retter in offenbar verwirrtem Zustand nach dem Weg Richtung Bermuda. Sie wiesen ihn darauf hin, dass er den Weg nicht bewältigen könne. Nur mit der Hilfe des Golf Stromes bewegte er sich etwa 3 Knoten schnell fort wäre aber durch die Strömung weit nördlich der Insel ausgekommen. So richtig durchdacht scheint das Abenteuer nicht gewesen zu sein.

Baluchi wollte mit seiner Aktion Geld sammeln für die Stiftung “children in need”. Er nennt sich selbst Friedensaktivist und hat schon eine siebenjährige Radtour hinter sich, mit der er Geld für ein Kinderkrankenhaus beschaffte. Er besuchte 55 Länder in sieben Kontinenten. 2003 bewilligte die USA seinen Asylantrag, nachdem im Iran als Regimekritiker verfolgt worden war.

Reza Baluchis Website

Der Bau des Hydropod Bubble Runners:

Erster Test des “Gefährts”:

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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