Speedsailing Video: “Vestas Sailrocket 2” beim 40 Knoten Run

"Sie grub ein tiefes Loch ins Wasser"

Paul Larsen bringt seine Vestas Speedrocket 2 immer besser in Fahrt. Am vierten Tag der Testserie in der Walvis Bay vor Namibia überschritt der Australier mit einer neuen Konfiguration zum zweiten Mal die 40 Knoten Marke.

„Es war ein wunderschöner Nachmittag, die Bedingungen sahen fantastisch aus. Flamingos zogen über unsere Köpfe hinweg…“, schreibt Larsen in seinem Blog.

"Vestas Sailrocket 2" mit 40 Knoten unterwegs. "Sie grub ein tiefes Loch ins Wasser". © Helena Darvelid

Das Video zeigt den Lauf bei Böen bis zu 26 Knoten Wind. Das Team wollte die neuen Ventilations-Barrieren am Hauptfoil im Heckbereich testen, um in den 50 Knoten Bereich vorzustoßen.

Es ging darum, den richtigen Winkel einzustellen, der verhindern sollte, dass Luft unter den Flügel gesaugt wird. „Ich segelte mit etwa 25 Knoten auf das Flachwassergebiet am Strand zu, bevor ich abfiel“, erzählt Larsen. „Ich fühlte, wie sie stark beschleunigte, dann bremste sie ab. Die Ventilation. Das VS2 grub ein tiefes Loch ins Wasser. Der Widerstand hielt sie zurück wie ein Anker.“

Große Wasserfontäne am hinteren Foil, aber das Segel mit Schwimmer hebt sich aus dem Wasser. © Helena Darvelid

Deshalb war Larsen erstaunt, dass er bei dem Lauf dennoch kurzzeitig mehr als 40 Knoten erreicht hatte. Immerhin hatte die horizontale Tragfläche am Segelprofil funktioniert. Sie hob den Schwimmer ab 35 Knoten gänzlich aus dem Wasser.

Der Pilot gibt zu: „Wir waren etwas genervt, dass wir nicht mehr aus diesem perfekten Tag machen konnten.“ Er geht aber davon aus, dass der Anstellwinkel des hinteren Foils tatsächlich das Problem war. „Wir haben noch zwei Tage. Wir wollen unbedingt diese 50 Knoten Marke.“

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Carsten Kemmling

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4 Kommentare zu „Speedsailing Video: “Vestas Sailrocket 2” beim 40 Knoten Run“

  1. avatar Egon sagt:

    Was bedeutet: “Wir haben noch zwei Tage” ?

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    • avatar Carsten sagt:

      …dann ist wohl die erste testphase beendet. keine kohle? keine zeit? kein wind? was auch immer…

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      • avatar Tim sagt:

        Der Wind in Namibia macht in den Wintermonaten der Südhalbkugel eine Pause. Die nächste Session ist daher erst in ein paar Monaten geplant.

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  2. avatar Marc sagt:

    sieht auf jeden Fall schon mal sehr schnell aus.

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