SR Interview: So liegt es sich in Bente 24 – Alex Vrolijk erklärt das Innenleben des Neubaus

Früh in Bente gehen

Bente 24 auf dem Messestand in Düsseldorf

Bente 24 auf dem Messestand in Düsseldorf

In drei Monaten zum Boot auf der boot. Das Kleinkreuzer-Projekt Bente 24 von judel/vrolijk hat sich in kürzester Zeit von der Schnapsidee zum realen Schiff entwickelt. Konstrukteur Alexander Vrolijk erklärt im Interview, wie es sich in dem Schiff lebt.

Auf die Gelegenheit hat Stephan Boden sicher lange gewartet. Endlich diesen Satz anbringen, über den er wohl Nächte lang gegrübelt hat. “Hätte nie gedacht, schon mit 48 in Bente zu gehen.” Höhö, ein echter Kalauer, beim Erklettern des weißen Bente Cockpits zum Interview. Nicht schlecht. Passt zu den Buchstaben auf dem Boden. “ENTE24”. Dort wo das B sein sollte, liegt ein Zettel. “Das B wurde leider geklaut”.

Es ist eine spezielle Art von Humor, die alle Beteiligten des Bente Projektes verbindet. Es wird viel gelacht in Halle 16 Stand D58 im Schatten der riesigen Oyster Yachten. Boden hat für den Bente Stand extra Leckmuscheln bestellt, um die ehrenvolle Verbindung zum edlen Hallen Nachbarn mit dem beblazerten Standpersonal zu würdigen.

Da steht sie also die Bente. Wahrhaftig und real. Menschen drängen sich auf dem Stand. In der abgedunkelten Kino-Ecke laufen Erklär-Videos zum Projekt. Es mag die Hoffnung bestehen, dass sich die Leute alleine schlau machen können. Aber die Macher sind selbst gefragt.

Stephan Boden pendelt regelmäßig vom Stand zu den Vorträgen auf der Bühne des Segel Centers, wo er über seine Downsizing Bücher (Kleiner Segeln / Ostseeroulette (neu)) referiert.  Den nächsten Törn will er schon mit Bente machen. Alexander Vrolijk sitzt im Vorschiff seiner Schöpfung und redet sich den Mund fusselig. Fans wollen wissen, was es mit diesem Projekt auf sich hat. Am Abend krächzt er nur noch.

Aber was soll’s. Die Schulterklopfer lassen die Anstrengung vergessen. Branchenkenner loben unter anderem  die Optik, das geringe Gewicht des Schiffes und sichtbare Qualität, des in Polen gefertigten Prototyps. Auch Papa Rolf macht eifrig Handy-Fotos und ist stolz auf den Sohnemann. So hat er auch mal angefangen.

SR Interview mit Alexander Vrolijk:

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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43 Kommentare zu „SR Interview: So liegt es sich in Bente 24 – Alex Vrolijk erklärt das Innenleben des Neubaus“

  1. avatar Firstler sagt:

    Haben die jetzt auch Fregatten auf der Boot? 😉

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    • avatar Torsten2 sagt:

      Geeeeeeeeeeeeeeill. Ich will auch Eine haben. Nach dem ich Alex und Stephan bei der Hanseboot so viel Löcher wegen des Platzbedarfes für meine Familie gelöchert habe, sieht das nach unendlichen Weiten aus 🙂

      Wenn Bente dazu nur halbwegs so gut segelt wie sie aussieht, dann…

      Das mit dem Harttop sieht einfach geil aus.

      Eine Frage habe ich noch zu den bionischen Sitzgelegenheiten. Soll das für beide Seiten gelten ? Denn ich finde die klassische Lösung wie auf de Prototypen und den Staukästen unter den Seitenkojen eigentlich gar nicht so schlecht. Denn ich persönlich finde Sitzsäcke zum Schlafen nicht so bequem :-), zum sitzen allerdings schon …

      So, habe mir in der Ferne erst mal ein Bier aufgemacht…. Und seht zu, dass die Werft die Preise stabil hält, da ich es leider nicht nach Düsseldorf schaffe.

      Jungs, ich habe “pippi” in den Augen…..ganz großes Kino

      Liebe Grüße
      Torsten2

      so, mach jetzt das Zweite auf..

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      • avatar torsten2 sagt:

        So, jetzt das Dritte und ich habe nicht mal das Argument mit dem Auto Arne……

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  2. avatar Arne sagt:

    Gefällt mir richtig gut!
    Von außen absolut der Hammer und von innen im Vergleich zu meinem ex-Boot, einer Albin Express, einfach riesig.
    Bin Auch gespannt auf die “organische” Innenschale, mir gefällt es mit den Ebenen Flächen wie beim Prototypen auch schon gut,
    Jetzt muss es noch gut segeln und dann muss ich meiner Frau erklären, dass ihr neues Auto noch etwas warten muss, wir brauchen wieder ein Boot.
    Macht weiter so!

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  3. avatar Klaus sagt:

    Waren heute da. Leider konnte keiner Antworten geben.
    Bauzeichnungen lagen aus. Ist die Bente die Lösung? Ein Boot um mit der Familie mal rauszufahren aber auch Regatta zu segeln. Also eine neue J/24. Ich befürchte nicht.
    Sieht des weiteren ziemlich nach einer Fjord aus. Dennoch viel Erfolg.

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  4. avatar LaserRecke sagt:

    Ich hoffe kein Mensch auf dieser Welt wird eine neue J24 konstruieren.

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  5. avatar Matthias sagt:

    Geiles Boot! Liefert ihr in die USA?

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  6. avatar Leser sagt:

    Moin,

    was passiert eigentlich bei einem Sonnenschuss auf Backbordbug? Läuft dann durch den Niedergang Wasser ins Schiff? Ich hätte etwas bedenken.

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  7. avatar Piet sagt:

    Wie geht es nach der Boot weiter?
    Bente wird ausgebaut oder wird erst die form angenommen?
    Wird zur Hanseboot eine Bente mit zubehör zu sehen sein?

    PS: Eben hatte ich noch 9 freie ansichten und dann hat sich die Seite neu geladen und dann hatte ich keine mehr.
    Prüft doch mal euer system.

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  8. avatar Friedrich sagt:

    Gefällt mir! Lieber Digger, können wir die Bente nicht bald skalieren und dann als 10 m oder 12m Schiff auflegen? Die Richtung stimmt!

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  9. avatar Robert sagt:

    Auch die Yacht berichtet, erstaunlicherweise ohne einmal Segelreporter zu erwähnen:
    > http://www.yacht.de/yachten_jollen/neue_boote/boot-premieren-iv-bente-24/a95537.html

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    • avatar RVK sagt:

      Glückwunsch! Das ist wirklich beeindrucken was da geschaffen wurde!

      Verstehe aber ein Detail nicht. Im Video hieß es segelfertig 25.000 Euro, bei Yacht sind es nun knapp 30.000 Euro. Oder ist das eine Cruising und das andere Performance?

      Wird eure tolle Energie nach Auslieferung der ersten Einheiten für den Aufbau einer aktiven Klasse weiter reichen? Regatten? Ist da schon was in Planung? Wenn ja, wäre das die erste Alternative zur X79, die ich seit langem sehe!

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      • avatar Ich sagt:

        30 Jahre jünger als die x79 und trotzdem nicht wirklich leichter? Entwicklung sieht anders aus.

        Die neuen x werden ja von der gleichen werft gebaut, und sind ja auch keine leichten Schiffe. Die ganze XP Serie ist schwer

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      • avatar alikatze sagt:

        Über den Preis bin ich auch gestolpert. Alex hat 25.000 netto gesagt. Wenn damit gemeint war ohne MwSt dann sind die 30.000 mein Sparziel. Wenn er aber mit netto “ohne Extras” meinte, kam das nicht so klar rüber.
        Letztendlich kommt es auf die Qualität und dann die Segeleigenschaften an, dann werden wir wissen, ob das Geld gut auszugeben ist – und wenn alles stimmt, sind vielleicht auch die 30.000 ein fairer Preis. So oder so, da muss ich erstmal hinsparen 🙂
        Ich finde die Idee und die bisherige Umsetzung aber echt gelungen, freue mich auf mehr und drücke Bentes großer Elternschaft die Daumen für eine erfolgreiche Serie!

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        • avatar Arne sagt:

          Netto ist ohne Steuer. D.h. 29750 mit 19% deutscher Mehrzwecksteuer. Was man genau dafür bekommt habe ich noch nicht gelesen. Um das zu erfahren, muss man zurzeit wohl auf die Messe.

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  10. avatar Arne sagt:

    ich glaube nicht dass es an der Werft liegt, die baut, was der Konstrukteur vorgibt.
    Und ne x79 ist ja auch für heutige Verhältnisse relativ leicht, im Gegensatz zur xp-Serie.
    Echter Leichtbau kostet halt, und diesbezüglich gab es bei Bente eine klare Anforderung.
    Also im Rahmen der Anforderungsgewichtung Leichtbau vs. Kosten alles richtig gemacht.

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  11. avatar Norman sagt:

    Ich find’s richtig gut, dass man auch schon erstes Zubehör präsentiert: den sagenumwobenen Scoop (ist der eigentlich bei dem Nettopreis von 25.000 schon mitkalkuliert?).

    Man darf wohl vermuten, dass die Ananas die Position der Fallwinsch markieren soll. Vielleicht hätte man dafür eher eine liegende Banane wählen sollen, damit nicht ganz so offensichtlich ist, dass es mit einer Winschkurbel da schwierig wird. Und Hand-über-Hand ist ja eher alte Seemannschaft – also anrüchig. Genauso wie der Gedanke, dass man den Steg möglichst nicht vollpackt mit seinen sieben Sachen, damit andere auch noch zu ihrem Boot gelangen können. Ich habe mal gelernt, dass man die Leinen auf dem eigenen Boot belegt, damit der Steg von den Leinen frei bleibt. Zukünftig werden dort wohl ganze Sitzgruppen ausgelagert. Das wird ein ganz neues Hafenkino – alles nur eine Frage der Gewöhnung. Aber diesen innovativen Gedanken kann man natürlich noch weiterspinnen. Warum nicht Schwimmsessel mit Getränkehaltern? Dann kann man sich in der Boxengasse treiben lassen und einen gemütlichen Plausch abhalten. Zumindest der Steg wäre dann als Durchgang wieder frei.

    Was mir noch auffällt: Im Segelmodus muss man wohl auch auf längeren Ozeanpassagen nicht kochen.

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    • avatar Arne sagt:

      Also die Winsch, die ich da montieren würde, wäre wohl deutlich kleiner als die Ananas.
      Und kochen auf See geht mit der Kiste wohl nicht (ausser bei Flaute).
      Wer öfter mal beim Segeln kochen möchte, muss ja nicht die optionale Kiste einbauen. Es gibt z.B. bei Seascape eine smarte und wohl auch günstige Lösung dafür.

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    • avatar Arne sagt:

      Das mit den Schwimmsesseln ist ne coole Idee, das merke ich mir.
      Vielleicht nicht in der Boxengasse, da hätte ich zuviel Angst, von Bimmel und Bommel mit ihrem 10-Tonnen-Boot überfahren zu werden.
      Aber beim Ankern in der Dyvig oder vor Lyö mit dem Schwimmsessel an der langen Leine.
      Man könnte sich auch bei besagter Ozeanpassage mit dem Sessel hinter dem Boot herziehen lassen.
      Allerdings gehört ausser dem Getränkehalter noch ein Sonnenschirm dazu.

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  12. avatar Najade sagt:

    Dass es eine Kochkiste geben wird weisst Du aber, oder ?
    Geh auf die Messe und informier Dich. Das sorgt auch für Entspannung…

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    • avatar Norman sagt:

      Doch, dass es eine Kochkiste geben soll, habe ich wahrgenommen. Alexander erklärt ja auch in dem Video genau, wo die Kochkiste sich im Segelmodus befindet.

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  13. avatar Arne sagt:

    im Yacht-Forum läuft gerade eine interessante Diskussion über Bente.
    Es scheint aber neben vielen, die Bente gut finden oder neutrales Interesse zeigen, nur noch einen wackeren “Kritiker” zu geben.
    Aber nicht mal der scheint an Bente ernsthaft was auszusetzen zu haben, wenn man sich anguckt, welche Nebenschauplätze der aufmacht ( Darf man Nettopreise angeben, Grbrauchtboote kosten ja weniger als ne neue Bente,…)

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    • avatar Piet sagt:

      Bis jetzt ist auch noch keine offizielle Preisliste raus.
      Wenn die erscheint geht es auch nochmal rund denke ich

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    • avatar Norman sagt:

      Na ja, auf die Anzahl der Vertreter gegensätzlicher Meinungen kommt es doch wohl nicht an. Einigkeit herrscht doch wohl, dass der Preis bzw. dessen Abstand zur Konkurrenz ein wesentliches Verkaufsargument sein soll. Daher stammt ja auch der Gedanke, den auch Alexander in dem Interview äußert: Alles Weglassen, was zum Segeln nicht benötigt wird und dann kann sich jeder seine individuellen Module dazu kaufen. Scheinbar hält aber die Initiatoren-Crew genau diesen selbst entwickelten Ansatz nicht konsequent durch – warum auch immer. Denn Alexander nennt den Preis ausdrücklich für das Boot wie ausgestellt zuzüglich Segelgarderobe, Kiel, Ruder usw. Anders als es Stephan in einem früheren Stadium mal angekündigt hat, stellt das Plastikdach also kein optionales Zusatzmodul dar, sondern ist im Lieferumfang und somit im Gesamtpreis mit enthalten. Ob man dies zum Segeln wirklich benötigt, muss wohl jeder für sich beantworten. Für mich als jemand, der höher ragt als 1,80 m würde dies unweigerlich bedeuten, dass ich mir das Boot kaufen und sofort das Dach mit der Flex entfernen müsste. Kann man natürlich machen, erscheint aber irgendwie unpraktisch – finde ich.

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      • Du musst den Dodger nicht mit der Flex entfernen, der ist abnehmbar.

        Entschieden, dass im Standard zu inkludieren haben wir uns, weil es ein charakteristisches Merkmal ist und ein wirklich sinnvolles Teil.

        Du flext ja bei anderen Booten auch nicht den Aufbau ab, oder?

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  14. avatar Sailer 66 sagt:

    So – habe mir heute einfach mal die „Mühe“ gemacht, mir die Bente persönlich und live mal in D’dorf anzusehen.

    Der erste Eindruck, als ich von vorne auf ihr zu ging war nur „WOW“. Von der Seite her, die Linien vom Rumpf – ebenfalls ein riesiges „WOW“. Die gleiche Reaktion kam auch von meiner Frau. Das Boot hat was. Aus der Sicht von zwei „08/15 Binnenseglern“ – also Sicht meiner Frau und mir – gefällt uns das Boot von außen optisch schon einmal verdammt gut. Riesen Kompliment an die Designer und Konstrukteure – klasse Arbeit! Dann mal auf die gute Bente. Cockpit schön groß – bequem beim Sitzen – man kann sich gut bewegen – passt auf dem ersten Blick. Von hinten hatte ich den Eindruck, dass man auf etwas größerem als auf einem 24 Fuß Boot ist. Innen – richtig überrascht über die Größe des Innenraums. Drinnen wie Draußen habe ich mich „wohlgefühlt“.
    Nun ist die Bente in D’dorf doch recht „Nackt“ – man braucht schon ein gute Portion Fantasie, um sich von den Winschen bis hin zum Ruder und den Fallenstoppern die ganz Beschläge vorzustellen. Innen braucht man ebenfalls eine gute Vorstellungskraft, um in Raum für einen Wochenendtörn oder einen Kurzurlaub passend vor sich zu sehen. In beiden Punkten lasse ich mich mal überraschen, was die Jungs in Zukunft noch so alles aus den Hut zaubern. Das Einzige, das meine Euphorie dann doch etwas gebremst hat, ist die Vorstellung, wie die Bente wohl segeln wird. Bei Windstärken bis 3 bf. wird es wohl ein ganz entspanntes Cruisen sein – geiles Sommer-Sonntag-Segeln. Ab 3 bis 5 bf. dürfte wohl Reffen ein Thema werden sofern vom Trimm her nicht ein Traveler u.ä. mit angeboten werden. Ab 6 bf. dürfte ein Einhandsegler oder eine klein Crew keine Langeweile haben, besonders, wenn dann auch noch Wellengang im Angebot ist… 🙂 Die vorgesehene Beseglung verspricht jedenfalls viel „Spaß“ und sportliche „Aufmerksamkeit“ bei etwas mehr Wind. Lasse mich da aber sehr gerne eines besseren Belehren, falls ich hier falsch liege. Wenn diesen Sommer die Möglichkeit besteht, werde ich in jedem Fall versuchen, mal eine Testfahrt zu machen.
    Jedenfalls ist die Bente – im Vergleich – zu den anderen, vergleichbaren und aktuell in D’dorf ausgestellten Booten ein richtiger Hingucker!!!
    Zum Schluss noch ein Sache, das letzte vergleichbare „WOW-Gefühl“ hatte ich vor gut 2 Jahren, als ich in einer Scheune, etwas verstaubt und heruntergekommen unser jetziges Boot gesehen habe, das dann durch eigene Arbeit ein Jahr lang komplett generalüberholt wurde – ein H-Boot. Ein Wechsel in ca. 2 Jahren von einem H-Boot auf eine Bente könnte in jedem Fall realistisch sein…

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    • avatar Arne sagt:

      Dieses WOW-Geühl habe ich schon beim anschauen der Bilder die mittlerweile ja zahlreich im Internet sind.
      Schaffe es leider nicht, auf die Boot zu fahren, um mich persönlich zu informieren und werde die Bente wohl erst bei der Ancora-Boatshow mal live sehen können.
      Aber dann soll sie ja auch fertig sein.
      Bezüglich der Segelfläche finde ich: Lieber früher reffen oder kleinere Fock setzen, als bei wenig Wind nicht vom Fleck zu kommen. Reffen ist ja nichts schlimmes.

      Gab es vor Ort auf dem Messestand eigentlich eine Art spezifikation, was in dem Basispreis alles enthalten ist?
      Ich gehe davon aus, das der Umfang ähnlich wie bei der VA18 ist, aber bisher drehen sich ja viele Diskussionen darum, dass jeder von irgendwas ausgeht.
      Ich bleibe gespannt und fülle fleissig mein Sparschwein.

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      • avatar Sailer66 sagt:

        Hi Arne,
        beim Quatschen am Stand fiel bei mir ebenfalls die Summe von 25.000,– für die segelfertige Cruiser Version. Denke aber, mann muss einfach mal abwarten, was das Jahr so alles noch an Infos bringt. Interessant ist der Preis in jedem Fall – egal mit oder ohne MwSt.
        Was das Reffen betrift gebe ich dir auf offenen Gewässern recht. Wenn du aber auf einem Binnensee unterwegs bist, hast du schnell mal auf 300 Meter zwei bis drei bf. Unterschied (Bäume, Landabdeckung, Windtrichter, Fallwinde auf Stauseen im Sauerland oder Eifel usw.) und da kannst du nicht wirklich alle 4 bis 5 Min. ein oder zwei Reff rein oder raus machen. Da muss das Boot einfach gute Stabilität haben und durch den Segeltrimm entsprechend durch die Böen gefahren werden… Auf unserem H-Boot sind wir auch noch bei 6 bf. zu zweit ohne Reff relativ entspannt unterwegs… 🙂

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    • avatar Super-Spät-Segler sagt:

      Digger wird es schwerhaben, in Zukunft glaubwürdig über “Downsizing” zu reden und zu schreiben 😉

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      • avatar Arne sagt:

        Naja, wenn er mit Bente z.B. ne Atlantikrunde dreht, fällt das schon unter Downsizing.

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  15. avatar Arne sagt:

    Da hier ja schon einige gepostet haben, die live auf der Messe waren:
    Kann jemand erklären, was es mit den sogenannten “Bente-Optionsscheinen” auf sich hat?
    Ist das so ne Art Vorvertrag?
    Bezahlt man dafür schon die 25 k€, gibt es eine Anzahlung, oder wie sichert man sich eines der ersten Boote?
    Ist das ein innovativer Weg, um die weiteren Entwicklungskosten zu stemmen (Formbau, usw.)? Fände ich gut, sofern das Risiko fair geregelt ist.
    Um das zu erfahren muss man ja auf die Messe und ich kann leider nicht, obwohl ich sooo neugierig bin.

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    • avatar Norman sagt:

      “Um das zu erfahren muss man ja auf die Messe und ich kann leider nicht, obwohl ich sooo neugierig bin.”

      Das ist ja gerade der Trick. So erhöht man bei bestimmten Konsumententypen den Effekt des “Unbedingt-Haben-Wollens”, damit sie nicht mehr rational über ihre Kaufentscheidung reflektieren.

      Und dass man zur Messe muss, wenn man irgendeine Info zur Bente haben möchte, ist auch nicht neu. Offenbar traut man sich nicht, Infos auf die Webseite zu bringen, weil man sich sonst an irgendetwas festhalten lassen müsste. So kann man immer noch alles wieder ändern und über den Haufen schmeißen. Das einzig konkrete an dem Projekt sind die Anzahlungen, die dessen Jünger zu entrichten haben werden.

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    • Hallo Arne,

      leider kann ich erst jetzt antworten, weil ich auf der Messe keine Sekunde Zeit für irgend etwas hatte.

      Die scherzhaft gemeinten “Optionsscheine” bedeuten, dass man sich seine Bente mit einer Bestellung sichern kann. Mittlerweile sind wir im Liefertermin Januar angekommen. Das beinhaltet eine 20% Anzahlung, Rücktrittsrecht inkl (falls jemand Bedenken hat).

      Im Mai spricht man dann über etwaige Ausstattungsoptionen. Es wurde aber auch auf der Messe bereits spezifiziert. Die ersten bekommen ihre Bente Ende August diesen Jahres, können also noch segeln gehen.

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  16. avatar Arne sagt:

    Hi Norman,

    warst Du auf dem Bente-Stand und kannst meine Frage konkret beantworten, oder spekulierst Du nur über die Anzahlung?
    Erneutes Spekulieren über Marketing-Tricks hilft mir gerade nicht weiter, jeder Bootskauf ist irrational.
    AUsserdem gibt es doch viel konkretes: ein konkretes Prototypen-Kasko, konkrete Pläne für weitere Schritte, konkretes Interesse für das Boot von vielen Seiten, konkrete Unterstützung der Zulieferindustrie.
    Vielleicht haben die Macher von Bente auch einfach keine Zeit, jede Neuigkeit auf der Homepage zu veröffentlichen, weil Sie auf der Messe alle Hände voll zu tun haben und auch die weiteren Schritte planen müssen.

    Also nochmal ernstgemeint an alle:
    War jemand auf der Messe und kann berichten, wie der Bestellvorgang abläuft? Das ganze kann ja bei der bisherigen Offenheit des Bente-Projektes kein Geheimnis sein.

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    • avatar Norman sagt:

      Hi Arne,

      nein, ich war nicht auf der “Boot.”

      Tasächlich spekuliere ich über die Anzahlung – aber auf Basis der Interview-Aussage von Alexander: “Money talks, bullshit walks.” Seine Aussage kam bei mir so an, dass er auch die Vorbestellungen erst dann als etwas verbindliches ansieht, wenn die Anzahlung auf dem Konto sei. Daher meine Vermutung mit der Anzahlung. Eine irgendwie verbindliche Bestellung stelle ich mir zum jetzigen Zeitpunkt auch schwierig vor, weil der zu liefernde Gegenstand ja nicht genau genug beschrieben werden kann (wie genau ist das Rigg ausgeführt usw.).

      Ich hoffe aber für Dich, dass noch eine Bente bestellt werden kann, wenn Du dazu kommst…

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      • Es sind reichlich Bentes bestellt worden.

        Dass der Bestellvorgang nur erst einmal auf der Messe veröffentlicht wurde, ist kein – wie Du schreibst “Trick”, sondern der Tatsache geschuldet, dass wir nicht 50 Angestellte haben, sondern zu dritt dran arbeiten und nicht alles auf einmal machen können. Erst recht nicht, während einem auf der Messe 9 tage die Bude eingerannt wird.

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  17. avatar Arne sagt:

    Hi Norman,

    ich bin da ganz gelassen, ich plane frühestens für 2016 einen Bootskauf. Für den kommenden Sommer habe ich Urlaubspläne auf vier Rädern.
    Ich würde auch aufgrund der wagen Informationslage nicht bestellen, könnte es ja aber z.B. für Liefertermin 2016 tun, wenn mir das Prozedere, der Lieferumfang und das Risiko klar wäre. Es wurde ja auch für die Frühbesteller ein Bonus angekündigt.
    Ich verfolge weiter gespannt.

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    • Die ersten Liefertermine sind im August. Mittlerweile sind wir aber im Januar angekommen.

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      • avatar Arne sagt:

        Glückwunsch zur erfolgreichen Messe!
        Liefertermin Januar heißt, ihr habt über 20 Boote verkauft???

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        • He he,

          wir haben noch nicht ein Boot verkauft, sondern nur Bestellungen. Daher geben wir auch keine Zahlen raus.

          es wird auf Messen so viel Zeugs geschnackt. Und da wollen wir uns nicht einreihen, sondern mit nüchternem Kopf weitermachen.

          Es werden aber einige Bentes schwimmen. Die Messe war eine Raketenzündung.

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  18. Ha ha, Carsten.

    Der Kalauer, über den ich in Deiner Vorstellung nächtelang gegrübelt hatte, kam spontan. Ich dachte an Rente, als ich Dich sah. ;P

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  19. avatar Piet sagt:

    Achja, ich habe gerade gelesen dass das GFK Barometer ausschlägt.

    Dann War die BOOT ja wohl für alle werften ein voller erfolg 🙂

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