Fundstück: Nest im Laser mit unliebsamen Besuchern

Strafe für zu wenig Segeln: Hornissen im Rumpf

Das kann passieren, wenn man zu wenig segelt. Hornissen bauen ihr Nest im Laser Rumpf. © Peter Stein

Es gibt nicht mehr viele rosa Laser auf dieser Welt. Einen besitzt meine Frau und ich darf manchmal damit segeln. Einen anderen besitzt mein alter Kumpel Peter, der seit vielen Jahren zu meiner Match Race Stammcrew gehört. Er scheint das Schiff am Duisburger Segel Club nicht mehr oft zu bewegen. Jedenfalls haben sie unliebsame Gäste im Rumpf breit gemacht.

Er schreibt: “Das Boot kann nicht verschoben werden, denn dann kommen hunderte Hornissen heraus. Schöner Mist!!”

Was tun? “Ein Jahr warten”, heißt es auf der Website BienenundHornissen.de:

“Bei der Entfernung von Wespen- und Hornissennestern gibt es einiges zu bedenken. Da es sich um nützliche Tiere handelt, dürfen sie nicht vernichtet werden. Bei der Umsiedlung ist es wichtig, eine ausreichende Entfernung zu wählen, da die Insekten oft über mehrere Kilometer zu ihrem ursprünglichen Nest zurück fliegen.

Die Entfernung bzw. Umsiedlung muss durch einen Spezialisten bzw. die Feuerwehr vorgenommen werden. Falls das Hornissen- oder Wespennest keine Gefahr darstellt, kann man auch einfach abwarten – die Papier-artigen Nester werden immer nur 1 Jahr lang bewohnt.”

Der pinke Laser im Gras. Den Heck-Stopfen nutzen die Hornissen als Nest-Eingang © Peter Stein

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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Ein Kommentar „Fundstück: Nest im Laser mit unliebsamen Besuchern“

  1. avatar MC sagt:

    Stopfen drauf und gut

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