Stunt Video: Alex Thomson beim Mast Walk auf seiner “Hugo Boss”

"Das Dümmste, was ich im Leben gemacht habe"

Nach den erstaunlichen Bildern von Alex Thomsons Mast Walk  hat Hugo Boss jetzt auch das Video des Stunts veröffentlicht. Ein spektakulärer Marketing Gag trotz Höhenangst. Die Aktion soll vom Aufstieg bis zum Sprung 45 Sekunden gedauert haben.

Die Pressemitteilung:

Der britische Segler Alex Thomson vollführt auf seinem Hochgeschwindigkeitsrennboot, der HUGO BOSS einen außerordentlich gewagten Stunt: Er erklimmt den 30 Meter hohen Mast des fahrenden Bootes, um dann von der Mastspitze in den Ozean zu springen.

Alex Thomson Mast Walk

Alex Thomson bewahrt Haltung auf dem 30 Meter Mast trotz Höhenangst. © Hugo Boss

Alex Thomson hat sich seit langem einen Namen als einer der waghalsigsten Vertreter des Segelsports gemacht. Der bei dem Stunt gedrehte Film zeigt, wie der Weltumsegler auf dem Mast seiner 60-Fuß-Yacht balanciert, der so hoch wie ein zehngeschossiges Gebäude ist und sich während der Fahrt immer höher über das Wasser erhebt.

Als das Boot einen Krängungswinkel von 60 Grad erreicht, kämpft sich Thomson zur Mastspitze vor und springt ins tief unter ihm liegende Wasser – stilvoll gekleidet in einem perfekt geschnittenen, wasserabweisenden BOSS Anzug. Der 39-jährige Thomson – stets bereit, die Grenzen zu überschreiten und seinem Boot neue, aufregende Einsatzmöglichkeiten abzugewinnen – hatte diesen jüngsten Stunt monatelang geplant.

Unverzichtbar für den Erfolg des Stunts, der im spanischen Cadiz stattfand, war Thomsons Stunt-Koordinator Andy Bennett. Vor dem Stunt erklärte Bennett, der schon als Stunt-Koordinator für Hollywood -Stars wie Tom Cruise und Daniel Radcliffe arbeitete:

„Es gibt zahllose Dinge, die schiefgehen können: Der Mast ist unglaublich lang, und die Windkraft zieht und stößt das Boot in alle erdenklichen Richtungen. Jedes Mal, wenn das Boot seine Lage ändert, könnte Alex den Halt verlieren und aufs Deck fallen.“ Während des gesamten Stunts standen ein medizinisches Team und Taucher auf einem begleitenden Schlauchboot bereit um im Notfall Erste Hilfe zu leisten.

Skipper Ross Daniel hatte die komplexe Aufgabe, das Rennboot zu steuern und den Segelwinkel genau zu kontrollieren, um Thomson die Chance zu geben, bestmöglich zur Mastspitze zu gelangen. Vor dem Stunt bemerkte Daniel: „Wenn der Wind die Richtung ändert, läuft das Boot heftig aus dem Ruder, und der Mast stellt sich auf. Wenn sich Alex dann nicht festhalten kann, gibt es nur einen Weg: hinunter ins Wasser.“

Als der Skipper nach dem Stunt ans sichere Ufer zurückkehrte, meinte er: „Wir haben diese Aktion sehr lange geplant. Es gab so vieles, das gewaltig hätte schieflaufen können: Der Wind hätte mich vom Mast reißen und aufs Deck schleudern können, ich hätte im falschen Winkel im Wasser aufkommen oder zu schnell wieder auftauchen können. All das mussten wir lange im Voraus bedenken.

Zum Glück (und trotz meiner Höhenangst) ist es uns gelungen, die Aktion durchzuziehen. Wie sich zeigte, war die Aktion weitaus gefährlicher, als ich je geglaubt hätte. Alles in allem kann ich ehrlich sagen, dass es das Dümmste war, was ich in meinem ganzen Leben gemacht habe!“

Es ist nicht die erste Stunt, den wir von dem britischen Segler sehen. 2012 ging ein Video um die Welt, der zeigt, wie Alex Thomson von einem Schnellboot aus den orangefarbenen Kiel seiner Yacht erklimmt. Seither macht Thomson immer wieder als furchtloser Segler Eindruck. Letztes Jahr segelte er bei der berühmten Vendée Globe in 80 Tagen allein um die Welt, errang den dritten Platz und brach damit den britischen Rekord.

Über Alex Thomson

Alex Thomson ist der jüngste Skipper, der je ein Rennen um die Welt gewonnen hat: Als er 1998/99 beim Clipper Round the World Race siegte, stellte er einen Rekord auf, den er noch heute hält. 2003 gab Thomson dann ein spektakuläres Debüt in der Welt des Einhandsegelns, als er den Distanzweltrekord brach.

2008 sicherte er sich beim Barcelona World Race den zweiten Platz und stellte seinen zweiten Monohull-Distanzweltrekord auf. Danach richtete er seinen Blick fest auf die härteste Einhandsegelregatta der Welt: die Vendée Globe, bei der die Teilnehmer nonstop über 42.000 Kilometer um den Globus segeln und die er 2013 als Dritter beendete.

 

Über HUGO BOSS

Als Sportsponsor konzentriert sich HUGO BOSS vorwiegend auf vier Sportarten: Fußball, den Golfsport, die Formel 1 und den Segelsport. Der Segelsport bietet der Marke BOSS eine Plattform, um ihre Modekompetenz zu Wasser und zu Land zu demonstrieren. BOSS stellt Alex Thomson und seiner Mannschaft hochfunktionelle Bekleidung für alle denkbaren Wetterbedingungen zur Verfügung und kleidet sie für alle feierlichen Anlässe hochmodisch ein.

Quelle: Hugo Boss

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25 Kommentare zu „Stunt Video: Alex Thomson beim Mast Walk auf seiner “Hugo Boss”“

  1. avatar I-330 sagt:

    Unglaublich!

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  2. avatar Christian1968 sagt:

    Sehr geil.
    Und bitte ihr Verschwörungstheoretiker von gestern (Fotos): verschont uns heute mit dem Quatsch.

    Ahoi!

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  3. avatar Wuuastwasser sagt:

    Köpper Haltungsnote leider nur ne 8
    Trotzdem, Gesamtnote: 10!

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  4. avatar Ballbreaker sagt:

    Coole Nummer!

    Aber warum soll ich mir jetzt eigentlich bei Hugo Boss nen Anzug oder ein Duftwässerchen kaufen???

    Hab eigentlich nur Bock auf Segeln bekommen 😉

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  5. avatar yuammy sagt:

    Naja……

    …also mir sind immer noch die Sportler lieber, die durch seglerische Leistung überzeugen und es nicht nötig haben mit so einem Unsinn den Sponsor bei Laune zu halten.

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    • avatar Wuuastwasser sagt:

      Du bist echt nen komischer Kauz.
      Gestern noch nörgelteste Du mehrmals: Fake, Fake.
      Heute: “Naja”.
      Soll einer verstehen….ich nicht.

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    • avatar Küstenschipper sagt:

      Der Macker ist 3. bei der vendee geworden und einer der wenigen der es schafft seinen Sponsor über Jahre zu halten (11) trotz Misserfolgen. Das zeigt, dass er es neben dem Segeln auch verstanden hat das ganze solide zu finanzieren und dass geht nunmal nur über Sponsoren.

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      • avatar Andreas Kadelbach sagt:

        sorry, aus Versehenen 2 x dislike gedrückt … Wurstfinger und iPhone, fatale Kombination.

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  6. avatar lacustre sagt:

    Hm, warum in Zukunft denn auch den Bootsmannstuhl mitnehmen?
    Einfach am Wind hochlaufen und den Verklicker neu richten, das hat doch was.

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  7. avatar Marc sagt:

    Nun haben die Jugendlichen wieder etwas zu tun in der Schule. Sie können drüber nachdenken wie sie das im Laser, 420er, 29er usw. nachstellen können.

    Ich freue mich auf witzige Videos.

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  8. avatar Kugelfisch sagt:

    Also ich habe zumindest an dem Köpper sehr starke Zweifel.
    Gleich nach dem Absprung dreht er sich schon über 180° und taucht dann nach dem Schnitt (= über 10 Meter tiefer) in praktisch identischer Position mit ziemlich wenig Spritz ein, um nach nur drei Sekunden aufzutauchen. Für die Menge Anlauf (bei den angegebenen 60° Krängung dürften es 17-18 Meter Absprunghöhe sein) erscheint mir das sehr kurz und sogar routinierte Cliffdiver machen aus der Höhe normalerweise keinen Köpper mehr, weil ihnen etwas an ihrer Gesundheit liegt.
    Das waren meiner Meinung nach zwei verschiedene Sprünge – der zweite aus wesentlich geringerer Höhe.

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  9. avatar erbsenzähler sagt:

    Seid ihr sicher, daß er “das dümmste was ich je…” gesagt hat? Könnte mir vorstellen, es war das “verrückteste” gemeint.

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  10. avatar Erdmann sagt:

    Mich würde interessieren, wie sich das Boot mit so viel Krängung überhaupt steuern läßt: nicht ganz unwichtig für den verrückten Hund unterwegs zum Top. Irgendwann geht mit dem Leeruder nichts mehr und es ist alles Glücksache.

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    • avatar Nils sagt:

      Alex Thompson hat schon vor Jahren in Kiel bewiesen dass er so einen Open 60 recht gut mit so viel Krängung bewegen kann.

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  11. avatar Alex sagt:

    Fragt Ihr Euch eigentlich bei jedem Film ob der zusammengeschnitten, getrickst oder sonst was wird? Sicher ist der Trailer nicht mit einer Klappe entstanden. Ist doch sch… egal. Das Resultat ist klasse, das Folk redet darüber, die Marke ist in den Medien, der ROI für die nächste Kampagne rückt näher. Kurz, Alle sind glücklich auch ohne Molekularzerlegung.

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  12. avatar Spätseglerin sagt:

    Der perfekte Anzug für Barney Stinson für einen kleinen Segeltörn 🙂
    Coole Aktion!

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  13. avatar yuammy sagt:

    Pierre Orphanidis von vsail hat einen berechtigten Aspekt ins Spiel gebracht:

    “The idea is brilliant and Hugo Boss is getting incredible visibility as a result of Alex Thomson’s daredevil stunts. However, the question the WYRF might debate next time is what will happen when there are no more stunts. Is the sport of sailing capable of attracting mainstream attention only when such stunts are executed? Why should a company bother sponsoring an event or race if for a fraction of the cost you can have the most viewed sailing video ever?”

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