Transatlantik: Soldini und Herrmann geben West-Ost-Rekordversuch auf

Von der Front kalt überholt

Die "Maserati" im Vollbad – so raste man noch vorgestern über den Atlantik © maserati

Die “Maserati” im Vollbad – so raste man noch vorgestern über den Atlantik © maserati

Und aus der Traum: Die „Maserati“ konnte sich nicht vor die Kaltfront setzen, die den VO Open 70 bis Lizard Point schieben sollte.

Vorgestern berichtete Soldini noch vom „härtesten Ritt, den wir wohl jemals „Maserati“ zugemutet haben“ – gestern sorgten dann zu leichte Winde für lange Gesichter unter der Neun-Mann-Crew.

„Unglücklicherweise gab die Kaltfront, die wir seit dem Start in New York im Visier hatten, zwischendurch mal eben Gas,“ berichtete Skipper Giovanni Soldini von Bord der „Maserati“. Dem Tempo hätte der VO 70-Racer nicht folgen können; alle weiteren Wettermodelle und -Prognosen sagten später eher leichte bis mittelstarke Winde voraus – zu wenig Druck für Rekordfahrten.

Dann eben Gang rausnehmen und locker-flockig nach Hause segeln… © maserati

Dann eben Gang rausnehmen und locker-flockig nach Hause segeln… © maserati

Also gaben Soldini und sein Taktiker Boris Herrmann gestern Abend den Rekordversuch im virtuellen Vergleich mit Rekordhalterin “Mari Cha IV” offiziell auf. Die Maserati steuert nun die Azoren an, wo man neuen Proviant bunkern und kleinere Reparaturen durchführen wolle, bevor der speziell für Rekordfahrten modifizierte Open 70 nach Italien gesegelt werden soll.

Spenden
https://yachtservice-sb.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsfrage (SPAM-Schutz): *