Verlorene Container: Maersk soll suchen – Nur 13 von 517 Behältern gefunden

Zum Suchen verdonnert

Das französische Amt für maritime Angelegenheiten hat die dänische Reederei Maersk aufgefordert, nach dem Verlust von 517 Containern in der Biskaya, verstärkt nach der verlorenen Ladung zu suchen.

Svendborg Maersk Container

Svendborg Maersk im sicheren Hafen nach dem Sturm, bei dem sie 517 Container verlor. © Maersk

Bisher seien erst 13 Container gefunden worden. Einer enthielt eine Landung mit Marlboro Zigaretten im Wert von 3,7 Millionen Euro. Der Rest stelle immer noch eine große Gefahr für die Schifffahrt dar. Zwar seien keine gefährliche Güter verloren gegangen, etwa 85 Prozent der Behälter sollen leer gewesen sein, aber auch wenn sie abgesunken sind, können sie für ungeplante Untiefen und Havarien sorgen. Besonders die Fischer sollen in der Lage sein, die Stellen zu meiden, um ihre Netze nicht in Gefahr zu bringen.

Marlboro Ladung am Strand angespült.

Marlboro Ladung am Strand angespült.

Deshalb wünschen sich die Franzosen von Maersk eine detaillierte Karte, auf der die Untergangstellen markiert sind. Dafür solle ein Spezialschiff eingesetzt werden, dass den Meeresboden per Sonar kontrolliert.

Maersk, die größte Containerschiff-Reederei der Welt, hat die Havarie schon 250.000 Euro gekostet. Die Dänen sind aber bemüht, die Forderung der Franzosen zu erfüllen. “Wir stehen zu unserer Verpflichtung, den Schaden zu lindern”, sagt ein Sprecher der Reederei. Man stehe in fortlaufenden Gesprächen mit den Behörden. Sobald das Spezialboot zur Verfügung stehe werde mit der Suche und der Erstellung der gewünschten Karte begonnen.

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