Wohltätigkeitsaktion: Gebrauchtes Ölzeug für Obdachlose

Regenschutz für Bedürftige

Vom Wasser auf die Straße – Freiwilligen-Initiative bittet während der BOOT Düsseldorf um ausgemusterte Wassersportbekleidung für Bedürftige

Wassersportler sind bei fast jedem Wetter draußen – vor Wind, Regen und Kälte optimal durch ihre Kleidung geschützt. Es gibt jedoch auch Menschen, die bei jedem Wetter auf der Strasse leben – aus für Außenstehende so gut wie nie bekannten Gründen, und selten selbst gewählt. Nicht mehr benötigte Wasserport-Bekleidung könnte somit im zweiten Leben zum Wind- und Wetterschutz für Bedürftige werden.

Wasser-Straße

Projektlogo der Wasser-Straße.

„Die Idee kam beim Feierabend-Segeln auf“ so Initiator Markus Witkowski, „und seit einigen Tagen ist sicher, dass sie mit den besten Voraussetzungen und zahlreichen helfenden Händen umgesetzt werden kann.“ So stellte sich die Messeleitung der „boot“ nicht nur hinter die Idee, sondern ihr gleich eine Fläche im Eingangsbereich Nord zur Verfügung.

Dort können vom 18.-26. Januar Besucher der 45. boot Düsseldorf nicht mehr benötigte Wetterbekleidung abgeben. Diese wird durch den mobilen, deutschlandweit operierenden Persil-Service professionell gereinigt, und anschließend über die franziskanische Initiative vision:teilen an Obdachlose und Bedürftige gegeben.

Von Einzelpersonen und Unternehmen gingen binnen weniger Tage zahlreiche Zusagen zu Sach- und Zeitspenden ein, die eine optimale Durchführung ermöglichen, um unkompliziert und direkt helfen zu können.

Weitere Informationen zum Projekt und den Förderern:
www.wasser-strasse.org
www.facebook.com/wasserstrasse

Spenden
https://yachtservice-sb.com

14 Kommentare zu „Wohltätigkeitsaktion: Gebrauchtes Ölzeug für Obdachlose“

  1. avatar dubblebubble sagt:

    Der erste Penner den ich im Trockenanzug treffe bekommt 10€ von mir. LOL

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    • avatar Peter sagt:

      Mit dem Zehner wäre im auf jeden Fall deutlich mehr geholfen als mit ollem Ölzeug!

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  2. avatar Heinrich sagt:

    Ich werde dann mal meinen alten Neoprenanzug und Schwimmweste mitbringen 🙂

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  3. avatar BBB sagt:

    Die werden sich über undichtes Ölzeug freuen. NOT

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  4. avatar Seven sagt:

    Sicherlich gibt es auch kritische dinge zu sagen aber ich hätte dabei ein besseres Gefühl als wenn ich mein altes Ölzeug in den Altkleider Container schmeiße. Da weiß ich eher das es bei dehnen ankommt an denen wir alle jeden Tag vorbeilaufen und vorbei sehen , als das sich andere an meinen Alten Sachen,welche ich “gespendet” habe, noch bereichern!
    Wie alle geben zusammen Zig-Tausende aus im Jahr aus, damit wir bei unserem Wassersport nicht nass werden! Und bevor es wirklich kaputt ,kaufen wir uns neues ,weil es nicht mehr up-to-date ist oder gerade eine andere Farbe trendy ist!
    Daher…….wy not!

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  5. avatar digger.hamburg sagt:

    Passt zum Thema: habe ich dieses Jahr gedreht

    http://www.youtube.com/watch?v=crrlzFZHIQk

    Vielleicht nennt man die Wohnungslosen danach nicht mehr “Penner”.

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    • avatar <°((( ~~< sagt:

      “Vielleicht nennt man die Wohnungslosen danach nicht mehr “Penner”.” Der aufstrebende Jungsegler, der vom SUV träumt, hat halt gerne was, worauf er hinabsehen kann.

      Schöner Film! In welchem Zusammenhang hast Du den denn gedreht? Kannst Du das nicht vielleicht noch im Youtube-Kommentar anmerken?

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  6. avatar Marc sagt:

    Die Idee ist wirklich gut. Schon eingentlich so naheliegend, dass man sich fragt warum da nicht eher jemand drauf gekommen ist.

    Und es geht denke ich mal nicht um Neoprenanzüge oder Trockenanzüge, wie hier einige Scherzkekse direkt anmerken sondern um Regenjacken, Hosen Faserpelz usw.

    Und selbst ich als Jollensegler habe für die paar Dickschifftörns jedes Jahr im Laufe der Zeit mehrere Offshore Klamotten gesammelt. Davon sind einige nicht mehr ganz taufrisch, hängen nur rum weil man eben was neueres, besseres hat aber sind noch in Ordnung. Warum die wasserdichten, windabweisenden Sachen nicht einem Obdachlosen geben der sie gut gebrauchen kann?

    PS: Ich glaube in unsere alten Neos in denen trotz Wäsche so mancher Regattaschweiß schlummert, will niemand freiweillig rein. Auch nicht geschenkt.

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  7. avatar H.d. sagt:

    Ooch Gottchen, sind hier alle Spaßbefreit!

    Man lügt sich offenbar lieber selbst einen in die Tasche und geht davon aus, dass das alte undichte Ölzeug die Situation von Obdachlosen ja so wahnsinnig verbessern würde.

    Kostet nix und man fühlt sich trotzdem gut! 😉

    (Wer wirklich helfen will sollte lieber was an die Suppenküchen spenden)

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    • avatar dubblebubble sagt:

      Das sind immer die selben Alibiveranstaltungen. Man schippert beispielsweise mit X-Hundertausend-Euro-Yacht über die Weltmeere und macht einen Stop-Over bei den “Ärmsten der Armen” in Haiti um dort Milchpulver abzugeben. Ablaßhandel unter Yachties. Ähnlich scheint mir obige Aktion. Und @digger es gibt sie tatsächlich die sogenannten Penner. Meist blau und verkleidet als Punker “Hassu mal nen Oiro?” demnächst dann vielleicht auch in deiner FuZo mit gut gebrauchter Musto Offshore-Jacke zu ehemals 600 Eurodollars.

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  8. avatar User sagt:

    Ich glaub HPX ist etwas overdone für nieselregen in der Stadt 😉

    Ich könnte noch ne alte Außreithose abgeben. Was wodurch die damit bereichert werden erschließt mir nicht

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  9. avatar User sagt:

    P.S. Wäre es nicht klüger, wenn wir uns schon über Segelnachwuchs gedanken machen, die alten Sachen segelvereinen zu spenden, damt die Sachen unter den “neuen” zu verteilen.

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  10. Ein Jeder mag darüber denken, wie er mag. Keine der freiwillig helfenden Hände will oder kann damit die Welt verbessern. Es gibt keinen Zwang, sich einer Idee anzuschließen, die innerhalb von wenigen Tagen bereits tausende begeisterte. So einfach, und vielleicht sogar machbar. Es wurde nur laut gedacht und kommuniziert: könnte wind- und wetterfeste Kleidung, die bei manchem aktiven Wassersportler ungenutzt im Schapp hängt, ein zweites Leben an Land erfahren? Zum Nutzen für Menschen die dieser bedürfen?

    Privatpersonen, Institutionen und weltweit tätige Unternehmen haben dazu bereist „JA“ gesagt. Mit einer erlebten Selbstverständlichkeit, die alle mittlerweile an Idee und Frage Beteiligten mehr als überrascht hat. Lediglich ein Bitte steht dazu im Raum und auf der boot Düsseldorf.

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    • avatar Christoph sagt:

      Lieber vom Wasser auf die Strasse,

      eure Initiative ist vordergründig ganz prima. Wir helfen den Armen nicht nass zu werden und nicht zu frieren. Wer kann da schon NEIN sagen. Und aus welchem Grund?
      Leider aber verdecken diese gutmenschlichen Initiativen wie “Tafel” usw. das eigentliche Thema. Und wem unwohl ist bei dem Gedanken an das Elend um ihn herum, dem wird ein Ventil gegeben. “Ich habe was getan. Nicht viel, aber wenn jeder….usw.usw.” Man kann auch prima TV Sendezeit damit füllen und Werbekundschaft fangen. Wir sind alle so gute Menschen!
      Tatsächlich sind wir solch ein reiches Land, daß wirklich keiner bei uns Hungern und Frieren muß! Mit wenigen Federstrichen können wir die Armutsrenten einiger Rentner erhöhen, lässig könnten wir den Wohnungslosen eine Unterkunft geben und Armen genug Kleidung und Nahrung finanzieren. Das ist alles Peanuts im Vergleich zu den sonstigen Ausgaben.
      Und wenn wir dann Angst haben, dass zu viele Armutsflüchlinge ins Land strömen, dann müssen wir eben zusehen, dass wir die Lebensbedingungen in diesen Ländern verbessern.
      Damit würden wir etwas FÜR die Menschen tun, bei uns und anderswo.
      Oder wollt ihr weiter eure alten Klamotten spenden und im TV glotzen, wie die armen Schweine an den Tafeln Schlange stehen ?
      Ich wünsche euch ein schönes reiches Weihnachtsfest 😉

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