Kein St. Moritz Match Race in 2013

Das Vorzeigeevent ist nicht zu finanzieren

Das St.Moritz Match Race, die bedeutendste Veranstaltung im Schweizer Profisegelsport, wird 2013 nicht stattfinden. Dem Veranstalter ist es nicht gelungen, für den Anlass ausreichend Budgetgarantien zu sichern.

2003 vom verstorbenen Roni Pieper nach dem ersten America’s Cup Sieg von Alinghi ins Leben gerufen, entwickelte sich das St. Moritz Match Race schon bald zu einer der symbolträchtigsten Etappen innerhalb der World Match Race Tour, dem Weltcup in dieser Disziplin.

In seinem zehnjährigen Bestehen ist es den Veranstaltern des St. Moritz Match Race gelungen, einige der namhaftesten Match Racer zu einem Besuch in die Schweiz zu bewegen, darunter klangvolle Namen wie Ed Baird, Mathieu Richard, Peter Gilmour oder  Ian Williams. Das St. Moritz Match Race ermöglichte darüber hinaus aber auch den besten Schweizer Teams, sich mit der Weltelite zu messen, wie zum Beispiel die Gebrüder Monnin, die im 2007 den dritten Platz ersegelten, oder das Team Centre d’Entraînement à la Régate aus Genf, welches anlässlich des Events seinen Formstand gegenüber der Weltelite testen konnte.

„Wir bedauern ausserordentlich, dass wir aufgrund der Umstände dazu gezwungen worden sind, diesen Entscheid zu fällen“, sagt Beryl Pieper, Präsidentin des Organisationskomitees des St. Moritz Match Race. „Wir hoffen sehr, den Anlass 2014 wieder durchführen zu können und diesen internationalen Segelevent auf höchstem Niveau erneut ins schöne Engadin zu bringen. Das St. Moritz Match Race zählt unter den internationalen Match Racing Spezialisten zu den beliebtesten Etappen der Tour und dies nicht nur aufgrund der Qualität der Regatten sondern auch wegen der allseits herausragenden Gastfreundschaft, welche hier gelebt wird. Der Event hat St. Moritz und das Engadin in den internationalen Veranstaltungskalender der bedeutendsten Segelwettbewerbe gebracht.“

Pressekontakt: MaxComm Communication, Bernard Schopfer

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