49er/49er FX-WM: Sieben deutsche Teams in Gold Fleet – kernige Bedingungen nach Flaute

Starker Auftakt

49er Weltmeisterschaft,

Die Deutschen präsentieren sich mal wieder als eine der stärksten 49er-und 49er-FX-Nationen © sailing energy

Die Deutschen 49er und 49erFX-SeglerInnen zeigen Nervenstärke bei Schwachwind und Power in der „Brise“. Deutsche Nachwuchsteams überraschen. Ab heute geht’s in der Goldfleet zur Sache… 

Nachdem die ersten beiden Segeltage der 49er und 49er FX-Weltmeisterschaft vor dem portugiesischen Matosinhos wegen „nichts segelbarer Bedingungen“ – in diesem Fall: mangels Wind – ausgefallen waren, stürmten die Deutschen an Tag Drei gleich weit nach vorne. Die Olympioniken Heil/Plössel beendeten den Tag auf Rang 3, ihre Trainingspartner und gleichzeitig härtesten Rivalen Schmidt/Böhme schafften sogar einen mehr als beeindruckenden Rang 2. 

Am meisten beeindruckten jedoch die deutschen 49er-Nachwuchsteams: Fischer/Graf beendeten den ersten Segeltag auf einem höchst respektablen Platz 11, Meggendorfer/Spranger und Carstensen Frigge folgten auf den Rängen 18 und 19. 

Bei den 49er FX-Seglerinnen waren an diesem ersten Tag nur zwei Rennen pro Gruppe möglich. Hier zeigten sich ebenfalls das Rio-Olympiateam Jurzcok/Lorenz in Bestform mit Rang 2. Die beiden amtierenden Europameisterinnen Lutz/Beucke hatten dagegen einen rabenschwarzen Tag erwischt: Rang 35 ist die denkbar schlechteste Ausgangsposition für einen Fight um die Gold Fleet Plätze. 

Der gestrige Tag Vier brachte dann kerniges Segelwetter in 15 – 20 Knoten starkem Wind und wirbelte das Feld nochmals richtig auf. Einzige Konstante: Die Deutschen Teams Segelten weiterhin stark! 

Nach gesamt sechs Rennen (ein Streicher) zogen Schmidt Böhme auf Rang Drei mit 13 Punkten in die Goldfleet ein. Heil/Plössel hatten nur einen Punkt mehr im Score, mussten sich aber mit Rang Sechs vorerst zufrieden geben. Enorme Leistungsdichte: Jeweils drei Teams mit 13 und 14 Punkten! Regelrecht dominant präsentierten sich die britischen Europameister Fletcher-Scott/Bithell, die mit vier Siegen in sechs Rennen netto nur 9 Punkte „sammelten“. 

Weiterhin stark die „new kids in town“: Carstensen/Frigge beendeten den zweiten Segeltag auf einem starken Rang 15, Meggendorfer/Spranger zogen die letzte Goldfleet-Karte auf Rang 20. pech für Fischer/Graf, die mit nur einem Punkt Rückstand auf ihre Kollegen den Einzug in die Goldfleet nur allerknäpplichst verpassten. 

Auch die Frauen hatten nach Tag Vier schließlich sechs Rennen auf der Liste. Jurzcok/Lorenz behielten auf Rang Vier mit zwei Punkten Rückstand weiterhin das Podium fest im Visier (16 Punkte, zwei Rennen auf Rang 2), die Görge-Schwestern waren als zweitbestes deutsches FX-Team mit 40 Punkten auf Rang 12 positioniert und Lutz/Beucke hatten sich wieder einigermaßen „gefangen“ und eilten auf Rang 14 (43 Punkte). 

Ab heute geht’s dann „richtig zur Sache“. Es sind 12-17 Knoten Windstärke bei kabbeligem Seegang vorhergesagt, was weiterhin großen Sport bei den 49ern verspricht. 

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