All In Racing beim RBYAC: Philipp Buhls Interview in der FAZ

"Richtig Vollgas geben"

Das deutsche Jugend Team, das beim Red Bull Youth America’s Cup starten möchte, hat sich den Namen All In Racing gegeben. “In dem Sinne, dass wir alles reinlegen, was wir haben, und richtig Vollgas geben”, sagt Skipper Philipp Buhl im heutigen FAZ-Interview.

All In Racing Logo

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An gleicher Stelle betont der Lasersegler: “Für uns ist das wie eine Bewerbung für das professionelle Segeln. Zudem sehen wir das Risiko ganz anders. (…) Dieser America’s Cup ist eine tolle Geschichte. Und wir wissen, dass in der Segel-Community viele für uns sind.”

Problematisch scheint zurzeit noch das Anmelde Prozedere beim America’s Cup Management zu sein. Oracle Sprecher Tom Ehman hatte in einer Pressekonferenz betont, dass die Türen offen stehen. Aber nun stellt sich heraus, dass der genaue Weg nach San Francisco noch verschiedener Verhandlungen bedarf, weil quasi der ursprüngliche Rennstall seine Meldung zurückgezogen hat. Davon hängt auch eine genaue Zusammenstellung des notwendigen Budgets ab.

Es ist allerdings schwer vorstellbar, dass die Teilnahme an Formalitäten scheitern könnte zumal die Signale aus San Francisco bezüglich der deutschen Teilnahme bisher überaus positiv ausgefallen sind.

Während quasi die Hälfte des Youth America’s Cup Teams in Medemblik schon wieder bei der EURSAF Europaliga auf dem Wasser ist und ordentlich in die Rennen der 49er Klasse startete (Schmidt/Böhme 6., Heil/Plössel 11.) wird im Hintergrund hart an der Umsetzung des deutschen Jugendtraums gearbeitet. Zahlreiche Unterstützer haben auf vielen verschiedenen Gebieten ihre Mitarbeit angeboten.

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Carsten Kemmling

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4 Kommentare zu „All In Racing beim RBYAC: Philipp Buhls Interview in der FAZ“

  1. avatar Segelass sagt:

    “Wurden Ihre Argumente nicht gehört?”

    “Nein, deshalb sind wir auch etwas enttäuscht vom Sailing Team. Man hätte unsere Argumente einbeziehen sollen. Das ist ungünstig gelaufen.”

    STG, Stellungnahme bitte.

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  2. avatar Uwe sagt:

    Damit der neue “Rennstall” All in Racing starten kann, muss m.E. nicht nur der Veranstalter zustimmen, sondern auch die anderen noch beteiligten Teams, da es ansonsten zu Protesten und negativen gerichtlichen Entscheidungen (Disqualifikation) kommen könnte. Schliesslich hat sich All in Racing gar nicht qualifiziert.
    Bin gespannt, ob es klappt.

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    • avatar Uwe sagt:

      Was sieht denn die Ausschreibung im Falle des Rückzuges eines Teams (STG/NRV) vor ?
      Vielleicht das Nachrücken des besten bisher nicht qualifizierten Teams ?

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  3. avatar Fastnetwinner sagt:

    Tom Ehman hat lange in Blankenese gewohnt und in Hamburg und Wedel gearbeitet. Viele kennen ihn hier noch. Das wird die Sache hoffentlich vereinfachen. Am Ende darf man nicht vergessen, daß es neben allen Paragrafen auch immer People Business ist.

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 4 Daumen runter 0

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