Meinung America’s Cup: Ainslie trainiert auf dem Oracle Boot – das Aus für Kostecki?

Der einsamste Mensch

In San Francisco erhärten sich die Gerüchte, dass der Amerikaner John Kostecki am Donnerstag nicht mehr für die Taktik verantwortlich sein wird. Am geplanten Ruhetag trainierte Oracle bei sehr flauem Wind mit Ben Ainslie in der Rolle des Taktikers.

Ob das die richtige Maßnahme ist, wenn es denn wirklich so kommt? Kostecki kann einem leid tun. Er hat den zurzeit schwersten Taktiker-Job der Welt. Sein Segeluntersatz verlangt Wunderdinge, wenn er damit den mobileren Kiwi-Kat schlagen sollte.

John Kostecki

Muss John Kostecki seinen Platz räumen? Zuletzt sah er nicht sehr glücklich aus. @ACEA/ Gilles Marin-Raget

Und dieses Magic-Gefühl will er noch nicht so richtig austrahlen. Wie ein Häufchen Elend sitzt er nach der wohl schmerzlichsten Niederlage seines Lebens auf dem Kat. Der Kopf wackelt etwas linkisch hin und her. Die Schlupfschultern sind unter dem Stiernacken weit nach unten gesackt. So auch die Mundwinkel. Niemand spricht mit ihm, keiner haut ihm aufmunternd auf den Rücken, nimmt ihn in den Arm. Er ist der einsamste Mensch der Welt.

Ich kenne ihn noch von der Volvo Ocean Race Kampagne, die er 2002 so glorreich für Michael Illbruck und den Düsseldorfer Yacht Club zuende gebracht hat. Die Interviews sind immer etwas zäh. Der Mann ist kein Außendarsteller. Kein Ken Read, kein Spithill. Ihn umgibt keine Aura. Er ist keiner, den man lieb hat. Eher ein unscheinbarer harter Arbeiter.

Kostecki gehört zur alten Garde

John Kostecki

Unscheinbarer Arbeiter. Kostecki bei der Pressekonferenz am zweiten Renntag. @ACEA/ Gilles Marin-Raget

Kostecki hat sich hartnäckig in das Team gekämpft, für das er eigentlich zu alt sein sollte. Mit 49 gehört er längst nicht mehr zur viel zitierten Facebook-Generation, mit denen die neuen Segel-Geschosse bestückt werden. Er ist keiner wie Artemis Überflieger Nathan Outteridge. Kostecki gewann seine Olympische Silbermedaille schon 1988 in Pusan. Er gehört zur alten Garde.

Russell Coutts hatte zwar noch über seinen Kollegen Grant Dalton gelästert, der noch mit 55 Jahren auf dem Kiwi-Kat mitsegelt und jeweils im zweiten Rennen des Tages aussetzt. “Finden die keinen jüngeren?” Aber auch Kostecki entstammt dieser Bleitransporter-Fraktion.

Die repräsentiert auch ex Alinghi Taktiker Brad Butterworth, der mit Bauchansatz nur noch am Kommentator-Pult steht,  längst nicht mehr zur ersten Liga gehört und über den ex Gegner lästert. Kostecki hat es dagegen geschafft, sich auf den High-Speed-Kats zu etablieren, sich bei der World Series in die Gurte der kleinen AC45 zu hängen und seine Leistung abzuliefern. Viele Stunden im Kraftraum waren dafür nötig.

Ben Ainslie hinter James Spithill beim Training. Das neue Traumpaar? @ACEA/ Gilles Marin-Raget

Ben Ainslie hinter James Spithill beim Training. Das neue Traumpaar? @ACEA/ Gilles Marin-Raget

Oracle Teamchef Coutts zählte auf die Erfahrung des Amerikaners gerade im Eifer des Gefechtes. Er weiß, dass es auf die richtige Mischung zwischen jung und alt ankommt. Wie beim Fußball. Aber nun scheint Kostecki alles andere als den Fels in der Brandung spielen zu können. Gerade jetzt müsste er die Jungspunde um sie herum aufbauen. Stattdessen erscheint er nicht einmal bei der Pressekonferenz, steht nicht seinen Mann, scheint dem Druck nicht gewachsen.

Problematische Entscheidungen

Die Segelwelt durfte mitverfolgen, dass er durchaus problematische Entscheidungen getroffen hat. Dabei geht es wohl eher nicht um die Wende im vierten Rennen an der Leemarke. Dieser Schachzug war offenbar abgesprochen. Aber die Crew hat das Manöver nicht besonders gut ausgeführt. Spithill selbst weist darauf hin. Der Speed sackte unter sieben Knoten ab.

Aber auch die Neuseeländer stoppten bei ihrer Wende auf 7,4 Knoten ab. Es war längst nicht alles verloren. Beim Match Race ist es nicht unüblich, auch als führendes Boot an der Leemarke die Initiative zu ergreifen und die rechte Seite zu sichern. Beim ersten Cross lag Oracle ja auch noch vorne.

Blick auf den Umpire-Bildschirm mit den animierten Strömungspfeilen. Kostecki segelt nach links in die stärkere Strömung und wendet zu spät. © SegelReporter

Blick auf den Umpire-Bildschirm mit den animierten Strömungspfeilen. Kostecki segelt nach links in die stärkere Strömung und wendet zu spät. © SegelReporter

Unverständlicher war Kosteckis nächster Schlag, mit dem er sein Team aus dem geschützten Strömungs-Trichter unter Alcatraz führte. Er sollte das Revier wie seine Westentasche kennen, seine seglerischen Wurzeln liegen hier. Bei diesem Schlag verlor Oracle aber gut 50 Meter. Beim nächsten Cross konnten die Neuseeländer sogar eine harte Deckungswende ausführen. Game over!

Unvergessen bleibt auch das dritte Rennen, bei dem Kostecki nach einem bemerkenswerten Schlagabtausch die geschützte Fünf-Bootslängenzone an der Spielfeldgrenze nicht richtig einschätzte und die Neuseeländer ziehen lassen musste.

Ainslie rutscht unruhig auf der Ersatzbank

Sicher ist, dass der Amerikaner bisher nicht seine besten Tage erwischte. Außerdem gibt es da eben noch einen Ben Ainslie der unruhig auf der Ersatzbank herumruckelt.

Der sagt dem britischen Sender Sky Sports: “Ich werde alles tun, was das Team wünscht. Und wenn die Entscheidung sein sollte, dass ich  auf dem Boot segeln sollte dann werde ich das natürlich liebend gerne tun.”

Ainslie kam spät zum Ocarle Team nach seiner abgeschlossenen Olympiakampagne im Finn Dinghy. Einen skurrilen Deal, verschaffte ihm mit seinem persönlichen Ben Ainslie Racing Team (BAR) einen eigenen Platz bei der AC45 World Series. Aber er gehörte immer zu Oracle. Der Brite schlug auch am Steuer des ungewohnten Katamaranen ein wie eine Bombe. Aber der logische Platz an der Seite von Jimmy Spithill, oder eben am Steuer war besetzt.

Ben Ainslie an der Kurbel mit Tom Slingsby. Die beiden kennen sich gut aus der Olymischen Szene und gewannen beide in Weymouth Gold. @ACEA/ Gilles Marin-Raget

Ben Ainslie an der Kurbel mit Tom Slingsby. Die beiden kennen sich gut aus der Olymischen Szene und gewannen beide in Weymouth Gold. @ACEA/ Gilles Marin-Raget

Ob nun ein später Wechsel zu Ben Ainslie die Serie kippen kann? Ohne Frage bringt Ainslie großen Glanz mit. Allein seine Sieger-Aura mag etwas bewegen. So weit ist Oracle nicht von den Neuseeländern entfernt.

Es geht um Vertrauen

Aber normalerweise kann man die Schlüsselpositionen auf Segelyachten nicht einfach mal eben so umbesetzen wie beim Fußball. Die Kommunikation zwischen Steuermann und Taktiker erfordert eine lange Zeit des Einspielens. Kostecki und Spithill haben bei der World Series lange und erfolgreich daran gearbeitet. Es geht viel um Vertrauen und Gefühl.

Das ist unter anderem die Stärke von Dean Barker und Ray Davies, die als Einzelsegler längst nicht so große Erfolge vorzuweisen haben wie ein Ainslie oder Kostecki. Aber 1+1 ist im Zusammenspiel zwischen Taktiker und Steuermann nicht immer gleich 2.

John Kostecki ist schon einmal 2005 beim BMW Oracle Team von seinen Taktiker Aufgaben entbunden und freigestellt worden. Damals stand noch Chris Dickson am Ruder, der schließlich selber beim Louis Vuitton Cup 2007 von Larry Ellison abgesetzt wurde. Die hire and fire Mentalität war schon immer mehr mit dem Oracle Team verbunden als bei anderen Segelteams. Aber erfolgreich war das Um- und Neubesetzen noch nie.

Mit dem Rücken zur Wand

Deshalb erscheint das Risiko groß, dem erfahrenen Kostecki das Vertrauen zu entziehen. Wenn sich die Amerikaner aber dennoch dafür entscheiden, ist das ein Zeichen dafür, dass sie wirklich mit dem Rücken an der Wand stehen. Man muss ja auch nur auf das Punktekonto blicken.

Und Ainslie ist die Position des Taktikers nicht gewohnt. Seine großen Match Race Erfolge, unter anderem den überragenden WM-Sieg auf der Tour 2010, holte er am Steuer mit dem jetzigen Artemis Skipper und Taktiker Iain Percy an seiner Seite. Ist alles vielleicht nur ein großer Bluff der Amerikaner? Tun sie das Unerwartete, indem sie Kostecki weiter, die Entscheidungen treffen lassen.

Wenn sich da nicht dieser Brite an der Seitenlinie warmlaufen würde. Der erfolreichste Olympiasegler der Welt und ISAF Weltsegler des Jahres Sir Ben Ainslie. Es ist keine einfache Entscheidung.

 

 

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Carsten Kemmling

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26 Kommentare zu „America’s Cup: Ainslie trainiert auf dem Oracle Boot – das Aus für Kostecki?“

  1. avatar andreas borrink sagt:

    Eine sehr gute Einschätzung der Lage des Oracle Teams, danke!

    Ob Ainslie da was reissen kann, halte ich für zweifelhaft. So einer gehört an’s Ruder. Ausserdem ist der für mich noch immer eher so der Typ einsamer, harter Finnsegler. Wenn er nicht im AC45 so überraschend gute Ansätze gezeigt hätte, würde ich sagen, das geht komplett daneben.

    Mal sehen, wer heute Abend aufläuft!? Wie sagte Spithill in der PK auf die Frage nach seiner Position: “Heute noch Hahn, Morgen schon Federmop……” Hängt wohl auch ein bißchen von Larry’s Nachtruhe ab.

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    • avatar matti sagt:

      Genau Andreas. Finde ich auch. Und Carsten: Prima Artikel – danke!

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    • avatar Super-Spät-Segler sagt:

      Moin Andreas,
      gibt es schon ein Update zum “public viewing”? 😉

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      • avatar andreas borrink sagt:

        Leider war der Wirt nicht interessiert, möchte seine anderen Gäste nicht stören….ist eben mehr ‘ne Fussballerkneipe. Schade, werde ich wohl wieder einsam vorm Laptop sitzen.

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  2. super bericht und einschätzung ….

    oh oh , ich denke nur an ben’s ausraster in perth bei der isaf wm mit dem fotoreporter – wenn jetzt 2 hitzköppe zusammenkommen, ist dean barker sicher gut beraten, sich auf keine zweikämpfe einzulassen, die bootsschäden zur folge haben. ich bin gespannt …

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  3. avatar T.K. sagt:

    Danke für den Bericht.

    JK wurde m.E. schon vorgestern von Bord komplimentiert.
    Siehe bei 1:51:00 ff
    http://www.youtube.com/watch?v=mrzcOEKiRiI#t=6687

    Locker übersetzt:
    JS zu JK: Wir gehen noch ne Runde segeln, Du kannst mitsegeln oder von Bord gehen….
    Der Gesichtsausdruck von JK und die verwirrten Blickrichtungen sagen eigentlich alles! Er weiss zeitweise gar nicht wo er hinsehen soll….geht dann lieber zur anderen Seite des Schiffes aus dem Dunstkreis von JS heraus.

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    • Ich bin mir relativ sicher, dass sich das auf einen Techniker bezog, der noch an Bord war. JS sagt JK er möchte ‘him’ bitte fragen. Gleich danach hört man kurz vor Ende JK, wie er jemanden fragt, ob er noch segeln gehen will.

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  4. avatar Ballbreaker sagt:

    James Spithill ist meiner Meinung nach die überschätzteste Person in dem ganzen AC-Zirkus.

    In der Vorstartphase ist er nicht so schlecht, aber die Am-Wind-Steuertechnik sowie das Steuern in diversen Manövern (v.a. die Wenden) ist häufig katastrophal!

    Als Ziehsohn von Peter Gillmour genießt er – für mich unverständlich – irgendeine Art Welpenschutz.

    An Oracles Stelle würde ich Ainslie ans Steuer und Kosteki da lassen wo er! Aber eigentlich will ich gar nicht, das diese arroganten Vögel auch nur noch einen einzigen Punkt holen 😉

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  5. avatar Inflex sagt:

    Also ich verstehe ja, dass die Personalie Kostecki ein spannendes Thema ist aber ich finde hier fällt etwas unter den Tisch.

    Man mag über die “Foil – Wende” sagen was man will, aber ORUSA liegt nicht wegen dieser einen TECHNISCH missglückten Wende so weit zurück, sondern meiner Meinung nach, weil der ORUSA Cat auf der Kreuz bisher nicht mal ansatzweise konkurrenzfähig ist. Vollkommen egal welche Taktik Ainslie oder Kostecki da fahren. Man schaue sich nur die Kielwasserlinien der anschließenden digitalen Übersichten an.

    TNZL fährt:

    1. Wenden deutlich schneller bzw. beschleunigt schneller
    2. TNZL fährt auf der Kreuz definitiv viel mehr Höhe bei gleichem Speed wenn nicht sogar mehr Speed
    3. das Plus an Höhe lässt sich auch nicht mit Winddrehungen erklären, da das mehr an Höhe auch auffällt sobald die Schiffe parallel fahren

    Einzige Ausnahme war die sichere Leestellung von ORUSA am Leefass, aber die physikalischen Effekte sind da ja bekannt.

    Ich glaube Kostecki wird geopfert und andere Teammember sind froh darüber, da es eigtl in ihren Verantwortungsbereich fällt…

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    • ich sehe punkt 1-3 exakt genau so, dass weiss und sieht jeder catsegler, der einmal regatten gefahren ist …

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    • avatar Stefan sagt:

      “TNZL fährt auf der Kreuz definitiv viel mehr Höhe bei gleichem Speed wenn nicht sogar mehr Speed”

      …das geben die gezeigten Daten aber nicht wieder. Immer wenn das VMG eingeblendet wurde, zeigte es sich, das OR am wind etwa 5-10° höher fährt (dadurch natürlich langsamer als TNZ) und somit auch ein besseres VMG hat.

      https://dl.dropboxusercontent.com/u/97407390/r1_30.00min.jpg

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      • avatar Uwe sagt:

        Stefan, OR hat Deiner Meinung nach bzw. “immer wenn VMG eingeblendet wurde” eine höhere VMG, kommt aber meist als Letzter in’s Ziel.
        Wie erklärst Du Dir das ?

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        • avatar Stefan sagt:

          …OR hat in den meisten Rennen 1-2 gravierende Fehler auf der Kreuz gemacht. Wer so segelt kann noch so schnell segeln, das hilft dann auch nicht.

          …zudem sind sie in den Wenden langsamer. Das wäre zu verschmerzen, wenn die Taktik stimmen würde.

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  6. avatar Hans B. sagt:

    Es ist völlig normal und nachvollziehbar, dass sich die Verantwortlichen beim Oracle-Team Gedanken machen, wie sie aus diesem Tal wieder rauskommen. Dazu kommt, dass sie durch den Exzentriker Larry Ellison, der ein krankhaftes Ego hat, wahrscheinlich auch noch ordentlich unter Druck gesetzt werden. Das verschärft dann die Sache auch noch.

    Die Teams auf den Booten haben sich durch langes und intensives Training aufeinander eingespielt. In solch einer Phase einen personellen Wechsel vorzunehmen, ist äußert gewagt und ist noch lange nicht die Gewähr dafür, dass es von Erfolg gekrönt ist. Einmal mehr zeigt sich darin auch die totale Nervosität des Teams.

    Auch Ben Ainslie, der unstrittig ein herausragender Segler ist, wird nicht stehenden Fußes eine Wende herbeiführen können.
    Außerdem gebe ich zu, dass ich ohnehin für die Neuseeländer bin… 🙂

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    • avatar polymorph-p sagt:

      stehenden Fußes eine Wende herbeiführen kann wohl keiner.

      Aber vielleicht unterstützt der Taktiker ab jetzt barefoot-mässig das Foilen
      in dem er sich auf den jeweiligen Bug setzt und den Fuß rausstreckt.

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  7. avatar ac pro sagt:

    Nach wie vor bin ich echt erstaunt (erfreut) welches erfolgreiche Umfeld die Neuseeländer im Segelsport geschaffen haben. Die Probleme die die USA jetzt haben wurden in NZ vor Wochen oder Monaten gelöst. Die Reduktion auf eine Person ist doch Quatsch…

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  8. avatar Dirk sagt:

    Ui ui ui, der arme John so ein lieber Kerl und keiner nimmt ihn in den Arm.

    Tut mir leid aber hier geht es doch auch um das Team. Wenn etwas nicht funktioniert, muss man was ändern. Egal an welchem Punkt man steht. Der gute John könnte auch selbst auf die Idee kommen. Und klar wird erst die Fock, das Ruder, der Taktiker getauscht und wenn das nicht läuft dann vielleicht auch der Steuermann. Egal ob man technisch oder vom Setup unterlegen ist. Das gibt dem Team vielleicht auch neuen Mut und Ansporn.

    Und wir sind doch nicht etwa Abergläubig …. nur weil vor ein paar Jahren mal ein Umbau nicht geklappt hat. Wie oft wurde schon ein Team umgebaut und hinterher ging#s erst dann los …

    Kinnings, hier geht es um viel, nämlich um die Ehre (shiet ob det Jeld), um DEN Cup … da wird sich keiner Nachsagen lassen “wir haben nicht alles versucht”. Das macht nicht nur ein Exzentriker wie der Herr Ellison sondern ist ganz normal.

    Ich finds toll denn das ist das Salz in der Suppe im AC. Genau wie die Gerichtsverhandlungen, Trimarane und alles was hoffentlich sonst noch abgefahrenes und überzogenes in den nächsten n Jahren des AC stattfindet. Ist halt keine Opti Regatta …

    (dank an SR für die tolle Berichterstattung)

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  9. avatar Fons sagt:

    Das Härteste ist ja, daß die Oracle Klofrau den Foils-Polierer mit dem Ersatzmann fürs Schäkelzuschrauben betrogen haben soll und auch um ihren Job fürchten muß…..

    Sollte da was dran sein, werden es Carsten oder Rosamunde Pilcher sicher ins dramaturgisch angemessene Licht rücken. 🙂

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  10. avatar Felix sagt:

    Für heute sind in San Francisco unter 10kn Wind angesagt. Mich würde nicht wundern wenn das Oracle ganz gut in die Karten spielt, egal wer dann an Board ist.

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    • avatar Super-Spät-Segler sagt:

      Das könnte interessant werden, wenn sie die Gennaker einsetzen müssen!

      M.W. haben beide Teams wenig Übung damit, weil die Winde in letzter Zeit recht stark waren.

      Außerdem bekommen die Kritiker, die sich über mangelndes Segelsetzen und -bergen beschwert haben endlich auch mal was zu sehen 😉

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  11. avatar T.K. sagt:

    Laut offizieller Crewliste ist wie erwartet JK raus und BA drin!

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    • avatar coist sagt:

      Na da bin ich gespannt wie die beiden auf Anhieb harmonieren. Irgendwie erstaunlich, dass bei Oracle sicher viel Personal in den letzten 6 Jahren gewechselt wurde, der nervöse Zeigefinger am Abzug bleibt aber 😉

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  12. avatar Super-Spät-Segler sagt:

    Hier die geradezu obligatorische Persiflage von “Der Untergang” zum Thema

    “Hitler reacts to Oracle Team USA’s America’s Cup loss.” (Englische Untertitel)

    youtu.be/mz7rYUl4BH0

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